15.09.2015, 19:3715.09.2015, 22:12
Tor für Davos – das ist die Entscheidung. Beat Forster zieht von der blauen Linie ab, vor dem Tor kann Marcus Paulsson ablenken, da kann man Lugano-Torhüter Elvis Merzlikins keinen Vorwurf machen. Der Sieg des HC Davos geht in Ordnung, die Bündner waren insgesamt das bessere Team. Vielen Dank für's Mitlesen und eine gute Nacht.
Das Überzahlspiel der Davoser ist gut, doch nicht gut genug. Die Bündner kommen zwar zu Abschlüssen, Merzlikins kann seinen Kasten aber bisher sauber halten.
Jetzt wird's für Lugano brenzlig. Der Luganesi stellt Ambühl das Bein und muss richtigerweise in die Kühlbox.
Fünf Minuten haben die beiden Teams nun Zeit, eine Entscheidung herbeizuführen. Ich bin mehr als gespannt, wer sich heute Abend den Zusatzpunkt holt. Fakt ist, Davos hätte dieses Spiel schon längst entscheiden müssen.
Lugano schafft durch Brunner den späten Ausgleich – wir machen eine Extrarunde. Die Schlussphase war nochmals richtig spannend. Zuerst erhöht Paulsson auf 3:1, dann gelingt Pettersson der Anschlusstreffer. Zwei Minuten vor Schluss dann der nicht mehr geglaubte Ausgleich durch Damien Brunner. Das dritte Drittel entschädigt definitiv für den eher langweiligen zweiten Durchgang.
Wieder Pfosten für Davos, da hat Lugano aber mehr als Glück. Marc Wieser knallt den Puck ans Gehäuse.
Da ist die Paradelinie am Werk. Martensson kommt in Scheibenbesitz, dann ist es Klasen der in die Mitte zu Brunner passt. Der Topscorer der Tessiner braucht nur den Stock hinzuhalten.
Lugano jetzt am Drücker, Davos muss aufpassen, dass der sicher geglaubte Sieg hier nicht noch entgleitet. Die Bündner sind im Moment nur am verteidigen, bald wird Fischer Goalie Merzlikins durch einen sechsten Feldspieler ersetzen.
Pfostenschuss für Davos, das knallt durchs ganze Stadion. Simion trifft nur Aluminium, Glück für Lugano.
Auch dieses Powerplay verläuft weitgehend ereignislos aus Sicht der Tessiner. Einmal könnte Klasen ganz frei schiessen, trifft aber die Scheibe nicht. Das war's dann auch schon. Die Schlussphase läuft.
Absolut richtig, dass es hier eine Strafe gibt. Sciaroni trifft Lugano-Keeper Merzlikins am Kopf, unabsichtlich aber schmerzhaft.
Den muss Axelsson machen! Die Scheibe liegt ganz frei auf der Linie des Tessiner Gehäuses, doch der Schwede dann viel zu lethargisch. Wenn sich das nur nicht rächt ...
Wow, was für eine Aktion von Hofmann. Der ehemalige Davoser dribbelt sich herrlich an seinen Ex-Kollegen vorbei, legt auf für Pettersson und der Schwede donnert die Scheibe humorlos an Genoni vorbei ins Netz. Grosses Eishockey!
Herrlich, wie Dick Axelsson der Kragen platzt. In einem Zweikampf lässt sich sein Gegenspieler zu einfach fallen, worauf der Davoser mit einem mehrfachen «Fucking Diver!» reagiert. Köstlich.
Der HC Davos übernimmt nun das Zepter, hat mehr vom Spiel. Ich glaube nicht, dass Lugano hier noch mal ins Spiel zurück kommt.
Paschoud mit dem klugen Pass in die offensive Zone, dort kriegt Walser die Scheibe, legt in die Mitte auf Paulsson und der Davoser Stürmer versenkt eiskalt. Walser bisher der Mann des Spiels, der Solothurner ist an allen drei Toren beteiligt.
Die ewig gleiche Leier ... Lugano in Überzahl, ohne dass gross Gefahr aufkommt. Auch in diesem Powerplay kaum gute Abschlüsse.
Philippe Furrer zieht Dino Wieser den Helm aus, da lässt sich der impulsive Davoser nicht gefallen. Mit beiden Fäusten drischt er auf seinen Gegenspieler ein, die Unparteiischen entscheiden auf Strafe.
Fabian Heldner, zarte 19 Jahre alt, gehört barttechnisch zur absoluten Schweizer Spitze. Beim jungen Davoser spriesst das Gesichtshaar, da ist mancher altgediente NLA-Haudegen neidisch.
Bild: KEYSTONE
So, die letzten 20 Minute sind angebrochen. Was geht noch in der Valascia?
... noch immer steht es 2:1 für den HC Davos. Über das zweite Drittel lässt sich mangels Tore nicht allzu viel erzählen. Beide Teams sind soweit engagiert, zu mehr reicht es aber nicht. Und ja, das Überzahlspiel Luganos lässt zu wünschen übrig.
Ja, ja, ja. Wir Tickerer sind noch da, noch nicht eingenickt, ehrlich! Das zweite Drittel dauert noch eine Minute, dann verteilen die Trainer in der Garderobe hoffentlich eine Runde Isostar.
So lobenswert das erste Drittel war, so schläfrig ist nun das zweite. Da juckt es den Sportfan im Finger, zur Champions League umzuschalten. Doch wir gehen, Proll-Rapper Sido getreu, «unseren Weg».
Erneut ein richtig mieses Powerplay des HC Lugano. Im Endeffekt war Davos gefühlt öfters an der Scheibe. Da muss Patrick Fischer mit seinen Mannen über die Bücher.
Ryser schert mit seinem Stock aus und trifft den Gegenspieler im Gesicht. Klare Sache, da sind die Luganesi 120 Sekunden in Überzahl.
Jetzt aber, die Kamera zeigte soeben Arno Del Curto, der seinen Kopf mit einem Eisbeutel kühlt. Wer hat dem Davoser Kulttrainer eins an die Birne gedonnert? Gahts no ...
Ich hab's vergessen zu vermelden, doch ihr seid wohl selber darauf gestossen: Die Strafe gegen Vauclair ist ohne nennenswerte Aktionen vorbeigegangen.
Ach ja, an alle Biertrinker: Passt auf, was ihr euch heute Abend in den Rachen schüttet. Bei Carlsberg ging brautechnisch etwas gehörig in die Hosen, guckst du
hier. Wääääääääh ...
Unglaublich, der HC Lugano kann in Unterzahl kontern, doch Genoni ist wie fast immer zur Stelle und pariert. Davos noch eine Minute mit einem Mann mehr.
Die erste Strafe im zweiten Drittel, Vauclair hält Marc Wieser fest und muss deshalb zwei Minuten raus.
Da hätte Ryser wohl besser abgespielt. Der Davoser stürmt von links auf das Tor der Luganesi, übersieht dann in der Mitte aber den freistehenden Axelsson. Ein lautes «Neeeeiiiiin» hallt wohl durch den Davoser Fanblock. Wenn es diesen überhaupt gibt, versteht sich.
Die Startphase des zweiten Drittels ist nicht mehr ganz so spritzig wie das Spiel im ersten Durchgang. Wir hoffen mal, dass die Akteure auf dem Eis nur etwas Zeit brauchen, bis das Motörli wieder auf Vollgas läuft.
Grosschance für Janick Steinmann. Der Ex-Davoser kommt ganz frei im Slot zum Schuss, den Kasten trifft er jedoch nicht.
Es geht weiter in Lugano, der HCD liegt nach dem ersten Drittel in Front.
Davos führt in dieser Partie, nachdem es zunächst in Rückstand lag. Linus Klasen eröffnet das Score in der vierten Minute und lässt Lugano jubeln. Dann schlägt die Stunde von Samuel Walser, der Davoser trifft innert vier Minuten gleich zweimal. Insgesamt eine attraktive, offensive Partie, noch ist nicht im Ansatz vorherzusagen, wer am Sieger vom Eis gehen wird.
Ganz zum Schluss der Davoser Überzahl prallt ein Schuss von Wieser an den Pfosten, Klasen kann in Extremis klären.
Simion mit einer guten Chance ganz frei im Slot, sein Abschluss geht jedoch am Kasten vorbei. Noch 90 Sekunden in der Resega bis zur ersten Sirene.
Zuerst spielt der Sünder einen schlechten Pass auf Klasen, dann kann er den auf sein Tor zustürmenden Jörg nur mit einem Foul stoppen. Klare Sache, da geht's in die Kühlbox.
In nummerischer Gleichzahl macht sich Lugano aber gut: Kienzle dribbelt sich bis vor Genoni, macht den sicheren Treffer aber nicht, der Pfosten rettet den HC Davos, zum zweiten Mal in dieser Partie.
Okay, das Powerplay des HC Lugano ist bisher in etwa so gefährlich wie meine dreijährige Cousine. Davos ist wieder vollzählig, passiert ist gar nichts.
Jetzt muss der Doppeltorschütze raus. Walser checkt Steinmann an der Bande in den Rücken, für mich eine korrekte Entscheidung.
Erster Pöbel in der Regesa, Ambühl und Brunner geraten aneinander. In der Nati sind die beiden ja Teamkollegen, heute Abend allerdings nicht. Der Davoser wettert in Richtung Brunner, dieser quittiert den verbalen Angriff mit einem spitzbübischen Grinsen.
So, auch die Strafe des HC Davos ist nun vorbei, Sciaroni zurück auf dem Eis, beide Teams komplett.
Hoppla, Davos jetzt in Führung. Exakt als die Strafe Chiesas vorbei ist, trifft Walser auf Vorlage von Wieser. Der junge Solothurner in Diensten des HCD hat nach neun Minuten bereits zwei Treffer auf dem Konto.
Nun wieder eine Strafe für den HCD. Nach einem schlechten Pass in der offensiven Zone des HCD stellt Sciaroni Ulmer das Bein – klare Sache. Nun sind die Tessiner eineinhalb Minuten in Überzahl.
Die erste Minute der Davoser Überzahl verstreicht ungenutzt, es folgt nun die zweite.
Jetzt sind die Bündner für zwei Minuten in Überzahl, Chiesa hat Paulsson irregulär gehalten.
Der Ausgleich des HCD, auch das ging zügig. Die Bündner kontern, Walser versenkt die Scheibe letztendlich aus wenigen Metern im Gehäuse von Lugano-Keeper Merzlikins.
Jetzt aber, da scheppert's, die Führung für Lugano. Klasen kommt nach nur 35 Sekunden in Überzahl im Slot an die Scheibe und versenkt diese mit einem wuchtigen Schuss im Netz.
Erste Strafe für die Bündner, Paschoud hat bei Morini eingehakt.
Herrlich, die Kamera zeigt die verletzten Luganesi hinter der Bande, Reuille hat offenbar eine «Tomate» kassiert. Eine «Tomate» ... ich mag den Teleclub-Kommentator und fühl mich an meine Jugend erinnert. «Tomate» ...
Es geht los in der Resega, der Puck ist eingeworfen.
Damien Brunner auf Seiten Lugano, Mauro Jörg beim HC Davos.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS
Bild: Marc Schumacher
... der Abwehrchef ist zurück.
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hier.Neb unseren Live-Spiel des HC Lugano gegen Meister Davos sind auch die restlichen 10 NLA-Teams im Einsatz. Ambri trifft auf den SCB, Lausanne muss nach Langnau, Genf trifft auf Fribourg. Ausserdem spielt der ZSC in Biel und die bisher lausigen Flyers müssen in Zug ran. Natürlich wisst ihr in diesem Ticker stets, was in den anderen Spielen gerade so läuft.
Klar, das wissen wir Sportexperten natürlich, nach zwei gespielten Runden ist dieses Tableau noch so was von nicht aussagekräftig. Dennoch, kurz über den Stand der Dinge Bescheid zu wissen, hat bekanntlich noch nie geschadet.
Heute Abend trifft der HC Lugano in der heimischen Resega auf den HC Davos. Den Eishockey-Klassiker um 19:45 Uhr gibt es bei uns im Liveticker!
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