DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die NHL (im Bild: Roman Josi) überzeugt mit einer hohen Impfquote.
Die NHL (im Bild: Roman Josi) überzeugt mit einer hohen Impfquote.
Bild: www.imago-images.de

99 Prozent der NHL-Spieler sollen zum Saisonstart geimpft sein

17.09.2021, 10:3617.09.2021, 12:26

Vor gut zwei Wochen wurde bekannt, dass es für NHL-Spieler, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollen, in der neuen Saison (Start am 12. Oktober) ungemütlich werden könnte. Liga und Spielergewerkschaft kündigten an, dass ungeimpften Spielern Lohnausfälle drohen, wenn sie aufgrund einer Corona-Infektion Spiele verpassen.

Die Ankündigung scheint Wirkung gezeigt zu haben. Denn wie Deputy Commissioner Bill Daly gegenüber «The Athletic» sagte, sollen zum Saisonstart rund 99 Prozent der Spieler vollständig geimpft sein. Damit wäre die Impfrate nochmals etwas höher als bei der Football-Liga NFL, die mit einer Impfquote von 93,5 Prozent in die Saison startete.

Daly erklärte, man habe viel Zeit damit verbracht, impfkritischen Spielern darzulegen, warum es sich wichtig sei, dass sie sich doch impfen lassen. Neben den drohenden Lohnausfällen sollen auch zurückgewonnene Freiheiten ein grosser Motivator gewesen sein. Letzte Saison hätten die Spieler kaum Teamaktivitäten gehabt, selbst Kartenspiele in kleinen Gruppen seien verboten gewesen.

Für geimpfte Spieler sollen gemeinsame Essen, Spiele und andere Teamausflüge wieder möglich sein. «Letztes Jahr waren die Regeln extrem strikt und es hat ehrlich gesagt ausserhalb des Eisfelds keinen Spass gemacht. Mit der Impfung ändert sich das nun hoffentlich wieder», sagte Drew Doughty, Assistenzcaptain der Los Angeles Kings.

In der Schweiz ist die Quote nicht ganz so hoch. Wie der «Blick» vor einer Woche berichtete, beträgt die durchschnittliche Impfquote in der National League rund 93,8 Prozent der Spieler und Staff-Mitglieder. Während Lausanne und Zug komplett durchgeimpft sind, sind Fribourg (80 Prozent), Ajoie (86 Prozent) und Rapperswil (86 Prozent) die Impf-Trödler der Liga. (abu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So viel verdienen die Schweizer Eishockeystars in der NHL

1 / 14
So viel verdienen die Schweizer Eishockeystars in der NHL
quelle: ap/fr170793 ap / mark zaleski
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Nico Hischiers Teammates packen über ihn aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Weil Eric Lindros nicht nach Quebec will, gewinnt Colorado den Stanley Cup

2. Oktober 1991: Der kommende NHL-Superstar Eric Lindros kündigt an, nie im Leben einen Vertrag bei den Quebec Nordiques zu signieren. Deshalb gibt das Team seinen Nummer-1-Pick ab – und macht damit ein Bombengeschäft.

Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre sind die Quebec Nordiques eines der schwächsten Teams der NHL. Im Draft 1991 dürfen sie deshalb als Erste ein Talent auswählen. Und obwohl Eric Lindros im Vorfeld klargemacht hat, keinesfalls bei den Nordiques zu unterschreiben, entscheiden sich diese für den 18-jährigen Kanadier.

Zu gross ist der Reiz, denn der junge Lindros verzückt Fans und Experten mit einem Mix aus überragender Technik und starker Physis: Er ist 1,93 Meter gross und über 100 …

Artikel lesen
Link zum Artikel