Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bern Cheftrainer Guy Boucher, links, liest seinen Spieler, die 0:2 zurueckliegen, die Leviten, im Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem HC Lugano am Samstag, 21. Februar 2015, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Guy Boucher und seine Truppe braucht dringend offensive Verstärkung. Bild: KEYSTONE

Zwei Kandidaten in Aussicht

Mächtige Zwerge für den SC Bern?

Die Namen von Daniel Brière und Mark Arcobello stehen beim SC Bern ganz zuoberst auf der Ausländer-Wunschliste.

Der SCB braucht auf nächste Saison mit ziemlicher Sicherheit zwei neue ausländische Stürmer, wenn möglich Center. Sportchef Sven Leuenberger ist längst daran, die Kandidaten zu sichten. Zwei interessante Namen stehen ganz oben auf seiner Wunschliste.

Der Amerikaner Mark Arcobello (26) ist zu gut für die Farmteamligen (188 AHL-Spiele/161 Punkte) und zu klein und zu leicht (173 cm/75 kg) für die NHL. In dieser Saison hat er bereits für vier NHL-Teams gespielt – für Edmonton (36 Spiele/12 Punkte), Nashville (4/1), Pittsburgh (10/2) und Arizona (3/2). Sein schäbig dotierter Vertrag (600 000 Dollar) läuft im Frühjahr aus. Der Zauberzwerg ist schnell, beweglich, schlau, technisch exzellent, mutig und hat keine Angst vor grossen Tieren. Der perfekte Center für die NLA, und die Gewährsleute in Nordamerika haben Sven Leuenberger nur Gutes über diesen Kandidaten berichtet.

GLENDALE, AZ - FEBRUARY 21: Mark Arcobello #36 of the Arizona Coyotes celebrates after scoring a third period goal against the Tampa Bay Lightning during the NHL game at Gila River Arena on February 21, 2015 in Glendale, Arizona. The Lighting defeated the Coyotes 4-2.   Christian Petersen/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==

Mark Arcobello wäre perfekt für den SCB. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Der Kanadier Daniel Brière (37) ist in Bern bereits bestens bekannt. Während der Lockout-Saison 2004/05 überzeugte er beim SC Bern mit 46 Punkten in 36 Spielen. Auch er ist für NHL-Verhältnisse ein Zwerg (175 cm/79 kg) und sein gut dotierter Vertrag (4 Millionen) in Colorado läuft aus. Seine Skorerwerte sind in der NHL diese Saison rückläufig (47 Spiele/11 Punkte). Ein neuer Millionen-Vertrag in der NHL ist eher unwahrscheinlich. Aber wie die Gewährsleute Sven Leuenberger berichtet haben, ist der schlaue Center mit der Erfahrung aus mehr als 1000 NHL-Spielen (und über 700 Punkten) noch immer gut genug, um in der NLA zu dominieren. Eine Karriere-Verlängerung in Europa ist nicht auszuschliessen.

Colorado Avalanche center Daniel Briere celebrates a goal with teammates on the bench during the second period of an NHL hockey game against the Edmonton Oilers, Friday, Jan. 2, 2015, in Denver. (AP Photo/Jack Dempsey)

Daniel Brière feiert einen Treffer für Colorado mit seinen Teamkameraden. Bild: AP/FR42408 AP



Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • greenfields 30.03.2015 15:22
    Highlight Highlight Daniel Brière war beim SCB, hatte voll eingeschlagen und war Publikumsliebling. Aber das war in der Blütezeit seiner Karriere während dem NHL-Lockout. Aber der Gute wird im Oktober 38, sorry, aber der SCB braucht keinen Daniel Brière in diesem Alter. Da können wir genau so gut Ritchie behalten. Ich hoffe sehr, dass in der sportlichen Führung beim SCB endlich Einsicht kommt und fertig ist mit dem Verpflichten von ex-Topspielern im Eishockey-Rentenalter. Und sorry, aber die NL A kann kein Tummelfeld mehr sein für alternde Eishockeystars aus Uebersee. Wer das immer nocht mitmacht, selber schuld.
  • Staal 22.02.2015 17:39
    Highlight Highlight hat Bern nicht bald genug 40jährige im Team?

Unsere Hockey-Manager haben den Intelligenztest bestanden

Weiterhin vier Ausländer. Ein Votum für unser Hockey und für unsere Klubkassiere. Ein anderer Entscheid war eigentlich undenkbar.

Die Abstimmung der NL-12-Klubs über eine Erhöhung von vier auf sechs Ausländer war eigentlich keine demokratische Entscheidungsfindung. Es war ein Intelligenz-Test für unsere Klubmanager.

Niemand, der noch bei Verstand ist, konnte für eine Erhöhung auf sechs Ausländer sein. Es gab dafür weder wirtschaftliche noch sportliche Gründe. Der klare Ausgang der Abstimmung von 9:3 zeigt: Die meisten Klubmanager können denken und rechnen. Den Hockey-Göttern sei Dank.

Der Entscheid stärkt die Marke …

Artikel lesen
Link to Article