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Davos-Spieler Perttu Lindgren waehrend einem Vorbereitungsspiel der National League, zwischen dem EHC Biel und dem HC Davos, am Mittwoch 23. September 2020 in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Nun ist klar, wo Perttu Lindgren seine Karriere fortsetzt. Bild: keystone

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Zwei für zwei – Biel und der HCD mit einem Spielertausch wie in der NHL

Perttu Lindgren und Luca Hischier zügeln von Davos nach Biel, Valentin Nussbaumer und David Ullström gehen den umgekehrten Weg. Die Sportchefs Martin Steinegger und Raëto Raffainer sagen, warum.



Spielertausch nach NHL-Muster: HCD-Sportdirektor Raëto Raffainer und sein Bieler Amtskollege Martin Steinegger bestätigen das bevorstehende Tauschgeschäft. Perttu Lindgren (33) und Luca Hischier (25) wechseln nach Biel, David Ullström (31) und Valentin Nussbaumer (20) nach Davos.

Davos verzichtet schon seit dem 6. Januar auf die Dienste des Finnen Lindgren, dessen Vertrag nach acht Jahren HCD Ende Saison ausläuft und sucht Ersatz. Nicht nur Lindgren ist nicht mehr glücklich. Auch Biels Sportdirektor Martin Steinegger sagt zur Gemütslage seines schwedischen Stürmers Ullström: «Er ist mit der Situation bei uns nicht mehr zufrieden.» Und so möge nun für Perttu Lindgren und David Ullström gelten: Neuer Arbeitgeber, neuer Trainer, neues Glück.

Biels David Ullstroem waehrend einem Vorbereitungsspiel der National League, zwischen dem EHC Biel und dem HC Davos, am Mittwoch 23. September 2020 in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Wechselt das Trikot: David Ullström. Bild: keystone

Der Tausch von Luca Hischier gegen Valentin Nussbaumer ist auch der Ehrlichkeit geschuldet. Raëto Raffainer sagt: «Valentin Nussbaumer hat bereits für nächste Saison bei uns unterschrieben und Luca wird zu Biel wechseln. Also haben wir uns gesagt: Beide tauschen Ende Saison sowieso die Garderobe, warum nicht gleich sofort?»

Biel will auf Spieler setzen, die auch nächste Saison im Klub sind

Der Wechsel von NHL-Star Nico Hischiers grossem Bruder gegen Biels Jahrzehnttalent macht aus einem weiteren Grund Sinn: Beide sind besser, als es die aktuelle Statistik vermuten liesse. Luca Hischier steht diese Saison bei 8 Punkten aus 21 Partien. Nicht schlecht, aber eigentlich zu wenig gut. Valentin Nussbaumer hat in 22 Spielen sogar erst enttäuschende 2 Assists auf dem Konto. «Wir wissen seit einiger Zeit, dass er nach Davos wechseln wird», sagt Steinegger. «Für uns stellt sich die Frage, ob wir ihn weiter ausbilden oder ob wir vermehrt auf die Spieler setzen, die auch nächste Saison bei uns sind. Es macht also Sinn, wenn er jetzt schon nach Davos geht.»

Lausannes Matteo Nodari, rechts, verfolgt Davos' Luca Hischier, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den HC Lausanne, am Samstag, 7. Dezember 2019, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Tschüss HCD: Luca Hischier. Bild: KEYSTONE

Die zwei Sportchefs und die vier in den Tausch involvierten Spieler sind sich grundsätzlich einig. Bis der Handel offiziell bestätigt werden kann, ist aber noch einiges zu erledigen. Steinegger sagt: «Hischier wäre so oder so nächste Saison zu uns gekommen. Wir sind uns einig, aber wir haben den Vertrag noch nicht unterschrieben.» Angedacht ist ein Dreijahresvertrag, das Dokument soll nun zügig, aber ohne Hast der Unterschrift zugeführt werden.

Verlängerung mit Davos-Trainer Wohlwend steht bevor

Ausstehend sind auch noch die medizinischen Tests. Alle vier Spieler werden voraussichtlich noch bis zum Vertragsablauf Ende Saison von ihren bisherigen Klubs bezahlt. Die Verträge werden also nicht getauscht. Der «Tages-Anzeiger» hatte von der Möglichkeit dieses Spielertausches als Erster berichtet.

Biels Valentin Nussbaumer, vorne, Trainer Lars Leuenberger und Ramon Tanner gehen in die Drittelspause, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und HC Ambri-Piotta, am Dienstag, 15. Dezember 2020, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Hätte Biel ohnehin verlassen: Valentin Nussbaumer. Bild: keystone

HCD-Sportchef Raëto Raffainer kann sich nun dem nächsten Traktandum zuwenden: Der Verlängerung des Vertrages mit Trainer Christian Wohlwend. Eigentlich nur eine Formsache. Oder? So mag er die anstehenden Gespräche nicht bezeichnen, sagt aber: «Ich denke, dass wir uns einig werden …»

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