Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Berns Gaetan Haas kommt aufs Eis vor dem Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem Lausanne HC, am Sonntag, 23. Dezember 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Mittlerweile spielt Haas nicht mehr in Bern, sondern bei den Edmonton Oilers. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Das NHL-Transferabkommen und der Ärger über den «Fall Gaëtan Haas»

Die Chefs der Schweizer Eishockeyklubs haben sich bekanntlich darauf verständigt, das NHL-Transferabkommen zu unterzeichnen. Es wäre töricht, den Vertrag wegen ein paar heiklen Fällen doch nicht zu unterzeichnen. Dabei geht es vor allem um den SC Bern und die ZSC Lions.



NHL-Gewerkschaftsboss Bill Daly hat der Liga zugesichert, dass dem Abschluss eines Transfervertrages nichts im Wege steht. Das Abkommen wird zwar auf die Saison 2021/22 revidiert. Die Schweizer können trotzdem noch das alte Abkommen unterzeichnen und es bereits für die Saison 2020/21 in Kraft setzen.

Noch einmal kurz erklärt: Das Abkommen berechtigt die NHL, jeden Spieler aus der National League bis zum 15. Juli zu verpflichten, unabhängig von seinem Vertrag mit dem Schweizer Klub. Im Gegenzug erhält der Klub für jeden Transfer eines Schweizers in die NHL eine Transferentschädigung (rund 250'000 Franken) und es gibt auch Geld für Spieler, die in den NHL-Draft kommen.

Die flankierende Massnahme sorgt für Verstimmungen

Das Problem: Eine neue Ausländerregelung soll als flankierende Massnahme eingeführt werden. Ein Klub, der einen Spieler aus einem laufenden Vertrag heraus an die NHL verliert, darf als Ersatz einen zusätzlichen Ausländer verpflichten – sofern der abgegebene Spieler bis dahin mindestens 50 Partien in der National League bestritten hat. Diese Massnahme macht Sinn. Ein Schlüsselspieler kann im Sommer auf dem Transfermarkt nicht mehr ersetzt werden.

So einfach, so klar, so wahr, so gut und so einfach.

Aber es ist eben doch nicht so klar, so wahr, so gut und so einfach. Am einfachsten lässt sich das Problem bei der praktischen Umsetzung dieser Regelung an zwei Beispielen erklären: Am «Fall Gaëtan Haas» und am «Fall Pius Suter».

Zum «Fall Suter». Gilt ein Vertrag mit einer NHL-Ausstiegsklausel auch als laufender Vertrag? Eigentlich nein. Weil ja der Vertrag den Spieler berechtigt, in die NHL zu wechseln. Also dürfen die ZSC Lions keinen zusätzlichen Ausländer einsetzen (vier statt fünf), wenn Topskorer Pius Suter seine Ausstiegsklausel aktiviert und in die NHL zügelt. Aber ZSC-Sportchef Sven Leuenberger ist der Meinung, der ZSC habe ein Anrecht auf einen zusätzlichen Ausländer. Sein Argument ist überzeugend. Er sagt: «Durch das Transferabkommen werden alle NHL-Ausstiegsklauseln hinfällig. Pius Suter hat bei uns einen Vertrag.»

Der Zuercher Pius Suter jubelt nach dem 3-0 beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen den EV Zug in Zuerich am Samstag, 29. Februar 2020. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Liga-Topskorer: Suter sammelte in der Regular Season in 50 Spielen 53 Punkte. Bild: KEYSTONE

Ausstiegsklauseln sofort aus den Verträgen streichen

Wo er recht hat, hat er recht. Die Frage ist, ob Leuenberger mit dieser Argumentation durchkommt. Sicherheitshalber gibt er seinem Topskorer ein bisschen «Giletmünz» und nimmt die Ausstiegsklausel noch vor dem Inkrafttreten des NHL-Transferabkommens aus dem Vertrag. Ohnehin sollten jetzt alle Sportchefs die NHL-Ausstiegsklauseln sofort aus den Verträgen nehmen. Einfach so für alle Fälle.

Zum «Fall Haas». SCB-Stürmer Gaëtan Haas hat vor einem Jahr seinen Vertrag in Bern vorzeitig bis 2021 verlängert. Im Gegenzug hat ihm der SCB eine NHL-Freigabe erteilt, die zuvor nicht im Vertrag war – unter der Auflage, dass er, wenn er vor 2021 in die Schweiz zurückkehrt, wieder beim SCB zu spielen hat.

Der Nationalstürmer wechselte im letzten Sommer mit einem Einjahresvertrag zu den Edmonton Oilers. Nun ist die Frage: Wenn er in Edmonton (oder bei einem anderen NHL-Team) verlängert – hat dann der SCB nächste Saison Anrecht auf einen zusätzlichen Ausländer?

Lüthi will kein Öl ins Feuer giessen

SCB-General Marc Lüthi weiss um die Gereiztheit der Konkurrenz in dieser Sache und sagt: «Ob wir einen zusätzlichen Ausländer beanspruchen werden, wenn Haas ein weiteres Jahr in der NHL bleibt, kann ich noch nicht sagen. Darüber zerbreche ich mir den Kopf, wenn es so weit ist. Wenn ich mich so umhöre, gehe ich sowieso davon aus, dass er nächste Saison bei uns spielt …». Gewährsleute melden allerdings, der SCB werde sehr wohl einen zusätzlichen Ausländer reklamieren, wenn Gaëtan Haas in der NHL bleiben sollte.

ZSC-Sportdirektor Sven Leuenberger ist der Meinung, der SCB habe in diesem Fall kein Anrecht auf einen zusätzlichen Ausländer. Gaëtan Haas sei ja bereits weg und gehöre lizenztechnisch den Edmonton Oilers und nicht mehr dem SC Bern. Wo er recht hat, hat er recht.

Trotzdem ist in diesem Fall nicht ganz sicher, dass sich Sven Leuenbergers Ansicht durchsetzt. Gaëtan Haas steht bis 2021 in Bern unter Vertrag und wenn er den Vertrag wegen eines Engagements in der NHL nun nicht erfüllen kann (weil er in Nordamerika bleibt), dann hat der SCB Recht auf einen zusätzlichen Ausländer als Ersatz.

Abkommen belohnt Nachwuchsausbildung und gut geführte Klubs

Bleibt noch das Problem von «Scheinverträgen». Schlaumeier unter den Sportchefs werden einem Spieler den Vertrag verlängern oder Spieler unter Vertrag nehmen, die schon wissen, dass sie dann in die NHL wechseln. Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Immerhin lässt sich dieser Missbrauch eingrenzen, wenn einer nur dann durch einen zusätzlichen Ausländer ersetzt werden darf, wenn er in der vorangegangenen Saison in der National League gespielt hat.

Alle Schweizer, die in die NHL gedraftet wurden

So oder so: Das Transferabkommen wegen ein paar heiklen Fällen doch noch scheitern zu lassen, wäre töricht. Es ist nämlich ein Abkommen, das intensive Nachwuchsausbildung belohnt und so einem gut geführten kleinen Klub hilft. Wer seine Talente fördert und in der National League einsetzt, hat sehr gute Chancen, dass sie in die NHL kommen – und dann gibt es Geld (rund 250'000 Franken) plus das Recht auf einen zusätzlichen Ausländer.

Gerade vermeintlich «kleine» Klubs können es sich leisten, die jungen Spieler zu forcieren – Ambri steht als Beispiel dafür. Wer hingegen mit Trainern arbeitet, die fast nur unter Androhung von Waffengewalt dazu gebracht werden können, junge Spieler einzusetzen, ist halt selber schuld.

watson Eishockey auf Instagram

Selfies an den schönsten Stränden von Lombok bis Honolulu, Fotos von Quinoa-Avocado-Salaten und vegane Randen-Lauch-Smoothies – das alles findest du bei uns garantiert nicht. Dafür haben wir die besten Videos, spannendsten News und witzigsten Sprüche rund ums Eishockey.

Folge uns hier auf Instagram.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Momente, in denen der Pöstler einfach zu weit gegangen ist

Haas? Hund!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

38
Bubble Diese Diskussion wurde geschlossen.
38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Andi28 18.04.2020 23:33
    Highlight Highlight Die Ausbildungsentschädugung finde ich gerechtfertigt und ausreichend bei einem Wechsel trotz laufenden Vertrag in die NHL.
    Die Regelung mit zusätzlichen Ausländerlizenzen hingegen finde ich im Sinne des Sports und eines fairen Wettbewerbes persönlich als unangebracht.
    Man kann nicht mit einer (un)-gerechten Aufstellung Einfluss auf das Spiel nehmen.
    Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass nur (Ergänzungs-) Personal engagiert wird.
    Man vergisst gerne, dass die nächste Generation von Top-Spielern genau diese Plätze benötigt auch in ambitionierten Mannschaften...sehe ich das falsch?
  • Pacha Mama 18.04.2020 15:08
    Highlight Highlight Gottéron musste Berra damals auch durch Barry Brust ersetzen. So what? Und die armen Zürcher werden ohne Suter jetzt auch nicht gleich in Abstiegsnöte geraten. Besser einem der zahlreichen guten Junioren eine Chance geben. Unsäglich das Gejammer der Zürcher und Berner😏
    • Pacha Mama 18.04.2020 15:49
      Highlight Highlight Ausserdem ist das Argument, dass ein Spieler wie Suter oder Haas nicht gleichwertig ersetzt werden kann, ein Affront ggb. den Kleinen wie Ambri oder Rappi. Die Kleinen müssen ja schon immer die Abgänge ihrer Stars an die Grossen verkraften. Könnte z.B. Rappi einen Dominik Egli durch einen zusätzlichen Ausländer ersetzen, wenn der zu Bern, Zug oder Zürich wechselt? Eben nicht! Diese Regelung würde der Ausgeglichenheit der Liga extrem schaden und bevorteilt wirklich nur die Grossen.
    • Murspi 18.04.2020 21:43
      Highlight Highlight @pacha mama
      Vielen Dank für diesen Vergleich, welcher den Nagel perfekt auf den Kopf trifft. Bei Annahme dieser Regelung würde lediglich ersichtlich, wie ungleichmässig die Bestimmungsmacht der einzelnen Clubs aktuell ist.
  • CaptainObvious 18.04.2020 14:11
    Highlight Highlight Mit den limitierten Informationen bin ich in beiden Fällen anderer Meinung als Sven Leuenberger.

    Pius Suter hat eine (hinfällige) Ausstiegsklausel, aber im Gegenzug etwas weniger Lohn ausgehandelt. Ohne die Klausel wäre der ZSC klar berechtigt, aber hätte bis dahin auch tiefer in die Tasche greifen müssen (was durch die NHL-Ablöse ausgeglichen würde).

    Haas‘ Vertrag mit Edmonton war auf eine Saison limitiert und ist nun beendet. Er ist somit bis auf weiteres am ehesten beim SCB unter Vertrag.
    Die Sache ändert sich wenn Haas einen neuen NHL-Vertrag erhält bevor das Abkommen unterschrieben ist.
    • Canuck79 18.04.2020 17:53
      Highlight Highlight Vor allem muss ein Vertrag ja bis Ende Juli unterschrieben sein damit das Abkommen zählt. Da ist dann vielleicht die Saison in der NHL noch im Gange. Und die Free Agency öffnet wohl erst später. Da könnte also nur Edmonton mit Haas verlängern. Komische Situation.
  • Boy in Red 18.04.2020 10:08
    Highlight Highlight Kurz gesagt: Diese Regelung würde unser Schweizer Eishockey, kurz und langfristig, auf allen Ebenen kaputtmachen! Selbst die grossen Vereine würden langfristig nicht mehr so stark profitieren, da der Eishockeysport in der Schweiz an die Wand gefahren würde. Eine Bitte von einem Fan: Bitte, geschätzte Vertreter an der Ligaversammlung, macht unseren Sport nicht kaputt!
    • ben_fliggo 18.04.2020 11:54
      Highlight Highlight ... too late
  • Canuck79 18.04.2020 08:44
    Highlight Highlight Mich würde nun noch interessieren, was bei einer Verletzung des Ersatz-Ausländers passiert? Dürfen sie dann einfach einen anderen Ausländer einsetzen oder ist dieser zusätzliche Ausländer an den Ersatz gebunden? Würde sich z.B. Haas verletzen, so könnte man ja auch keinen Ersatz für ihn einsetzen. Sollte sich einfach die Ausländeranzahl um 1 erhöhen, wäre dies wohl der grösste Witz.
  • plaga versus 18.04.2020 07:44
    Highlight Highlight Ich bin auch nicht einverstanden mit der Regelung. Der einzig gangbare Weg ist für mich, dass es eine finanzielle Entschädigung gibt und dass der Ablösebetrag wie beim Fussball auch den Ausbildungsclubs zugute kommt. Das wäre fair... Alles andere ist Mumpitz.
  • Realtalk 18.04.2020 01:54
    Highlight Highlight Die neue Regelung ist absoluter schwachsinn. Passt aber perfekt zu unserer Operettenliga.
  • Fosi 18.04.2020 01:40
    Highlight Highlight Geht für mich nicht auf. Warum das Ausländerkontingent erhöhen, wenn viele junge, hungrige Spieler beim z.B. Z oder Bern warten.
    So wird die Schweizer Liga auch nicht besser wenn 5-10 Ausländer dafür spielen dürfen.
    NHL Ausstiegsklausel / JA
    Ausländerkontingent / NEiN

    Da ist doch auch gleich viel mehr Spannung in der Liga und nicht schon im September klar wer Meister wird.

    Sehe ich wie eine Verletzung, mit dem Vorteil, dass jemand für uns das entscheidende Tor im WM Final schiesst!

    Falls wir mal Weltmeister werden wollen: Gebt mehr den Jungen die Change und schaut nicht immer aufs Geld.
  • Saimen83 17.04.2020 23:00
    Highlight Highlight Hoffentlich kommt die neue Regel, zumindest die zusätzliche Ausländerregelung, nicht durch. Alleine schon die genannten möglichen Fälle von Suter und Haas zeigen, wie nicht zu Ende gedacht das ganze ist. Die Folge werden juristische Streitigkeiten sein, die den Sport kaputt machen. #noallosportmoderno!
  • Hoopsie 17.04.2020 22:40
    Highlight Highlight Diese Regelung ist so absurd, dass ich lange an einen Aprilscherz glaubte.

    Hört sofort auf mit dieser Wettbewerbsverzerrung. Soll denn ein Club, nur weil ein Nationalspieler verletzt ausfällt und nicht so schnell ersetzt werden kann, auch einen zusätzliche Ausländer verpflichten dürfen? Wenn einer in die KHL wechselt etwa auch? Oder nach Schweden? Sagt mal, ist es den Clubbossen zu wohl geworden, nur weil gerade kein Playoff gespielt werden kann?
  • Ehrenmann 17.04.2020 22:34
    Highlight Highlight Soweit ich weiss, werden die kleinen Clubs ja schon jetzt entschädigt. Aufgrund von der länge der Ausbildung etc..
    Z.b. hat Damien Brunner sehr gut Geld zu Kloten gebracht, mit Zug und speziell Detroit dann....
    • Canuck79 18.04.2020 08:48
      Highlight Highlight Da bin ich aber nicht so sicher. Brunner wurde von Kloten quasi weggetauscht (glaube Cassutt kam für ihn). Bei seinem Wechsel nach Detroit gabs wohl auch nix (noch kein NHL-Abkommen).
    • Murspi 18.04.2020 11:15
      Highlight Highlight @Canuck79
      Genau, der Brunner wurde damals als nicht gut genug befunden und durch einen gewissen Thomas Walser getradet. Im Nachhinein lässt sich diese Tauschaktion als Jahrhundert Trade für Zug bezeichnen, obwohl ursprünglch klar war, dass Kloten davon mehr profitieren würde. :D
    • Hoopsie 18.04.2020 11:49
      Highlight Highlight Die NHL hat keine Ausbildungsentschädigung bezahlt. Das müssen nur die Schweizer Clubs, wenn der Spieler auch bei ihnen spielt. Also der NHL Auftritt von Brunner hat der Schweiz finanziell nichts gebracht!
  • egemek 17.04.2020 21:30
    Highlight Highlight Es kann nicht die Lösung sein, dass die Grossen plötzlich mit 8,9 Ausländern spielen können. Das wäre ein riesiger Schritt in eine Richtung, die mehrfach falsch ist. Die Schweizer Nachzügler, welche bis jetzt die NHL-Abgänge kompensiert haben, bleiben auf der Strecke und die Liga wird zur Zweiklassengesellschaft.
  • Goldjunge Krater 17.04.2020 21:25
    Highlight Highlight Dieser Vertrag/Regelung hilft nur den reichen Clubs. Sie können Talenten die beste Ausbildung bieten, ergo werden von diesen Clubs am meisten Spieler in die NHL wechseln, auch wenn der Spieler ursprünglich aus Langnau, Rapperswil oder sonstwo stammt.

    Sollten sich Spieler dann (Kandidaten wären Bärtschi, Kukan, Malgin etc) in der NHL nicht durchsetzen, wechseln sie ja dann wieder zu den Geldclubs in die Schweiz (die unterdessen die Liga mit 6 Ausländern auf dem Matchblatt dominieren)..

    Schräg, sehr schräg...!!!
  • bokl 17.04.2020 21:07
    Highlight Highlight Winkelzüge und Tricksereien noch bevor der Vertrag under Dach und Fach ist. In einigen Jahren wird wohl dieser Vertrag als Startschuss zur Abschaffung der Ausländerbeschränkung in den Geschichtsbüchern stehen.
  • DaKa 17.04.2020 20:57
    Highlight Highlight Sollen doch dafür Ausländer erhalten.....Bis der weiss wie man Bern und Zürich schreibt ist Weihnachten.....nein ehrlich, der SCB wird sofort ein Scherwey Vetrag bis 2027 eine Luftveränderung bieten die er auch braucht. Ich führe auch einen Betrieb wo gute Leute den Betrieb verlassen Erfahrungenen holen und zurückkehren und den Betrieb weiterbringen. Das was da umgesetzt werden soll ist blabla.
  • sansibar 17.04.2020 20:32
    Highlight Highlight Es ist ein Witz. Und wenn ein Malgin, Kukan usw. dann im September den Cut nicht schafft und nicht in der AHL spielen will wechselt er wohin? Genau, höchstwahrscheinlich zu Bern oder zum ZSC. Welche dann schon munter mit 1-2 Ausländern mehr die Liga rocken.
  • Nerthu 17.04.2020 19:50
    Highlight Highlight ich sehe nciht das die kleinen clubs profitieren. oft bilden diese die spieler aus, die wechseln zu den ''grossen'' und gehen von da in die nhl. gerade haas zeigt das wunderbar
    • goschi 17.04.2020 20:10
      Highlight Highlight und genau die kriegen dann ja anteilig Geld, da die letzten X jahre gelten für die Ausgleichszahlungen
    • Manulu 17.04.2020 23:52
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Es müsste in jedem Fall der Ausbildungsclub profitieren können.
    • Mbokani 18.04.2020 01:06
      Highlight Highlight Der kleine EHC Biel?
  • SBP 17.04.2020 19:32
    Highlight Highlight Sehe ich nicht so wie Herr Zaugg. Wer kann sich die besten Ausbildungsstätten und die grössten Talente mit Chancen auf einen NHL-Vertrag leisten? Genau, SCB, ZSC, EVZ und HCD. Beispiele? Siegenthaler ZSC, Haas SCB, Malgin ZSC, Hoffmann EVZ, Suter ZSC, Baumgartner HCD. Wieder wurde eine Chance verpasst die CH-Liga ausgeglichener und spannender zu gestalten.
    • maylander 17.04.2020 20:11
      Highlight Highlight Das sehe ich genauso. Der EVZ mit Academy plus NHL Feld im neuen OYM wird für junge Talente viel attraktiver sein wie ein SCL oder SCRJ.
      Auch mit dem NHL Geld und zusätzlicher Ausländerlizenz muss man zuerst einen geeigneten Ersatzspieler finden. Hier sind wieder Klubs mit einer gut aufgestellten und vernetzen Sportabteilung massiv im Vorteil. Zudem kann ich mir Vorstellen das Nordamerikanische Talente in der NLA parkiert werden so wie Auston Matthews, die werden auch eher in ein Topteam gehen.
  • geistfrei 17.04.2020 19:24
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht sollten nicht noch jene Teams bevorteilt werden, die es sich leisten können, einen NHL-Prospekt zu engagieren.
    Wenn ein Spieler NHL-Ambitionen hat, dann geht er halt zu einem Klub, der das Risiko eingehen will, ihn kurzfristig zu verlieren.
    Diese Schein-Lösung ist doch eh nur für die Big Players interessant. Und was das heisst, wissen wir schon: Die langweiligste Hockeyliga der Welt, seit 13 Jahren nur 3 Meister. Und die langfristigen Folgen haben wir auch schon diskutiert: Der Verband und der Sport werden leiden, je mehr ausländische Cracks zugelassen werden.
    Weg damit!
  • NathanBiel 17.04.2020 19:18
    Highlight Highlight Naja. Zuerst mal schauen die NL dieses Jahr überhaupt stattfindet...
  • PostFinance-Arena 17.04.2020 19:16
    Highlight Highlight Grundsätzlich okay das Ganze, so gibts immerhin Geld für Abgänge in die NHL. Aber wieso gleich doppelt (Geld und Ausländer) belohnen, ist mir rätselhaft. Die Sache mit den Ausländern ist sowieso Schwachsinn! Es gehen wohl kaum mehr Schweizer in die NHL als bisher. Aber dann 5 Ausländer gegen 4 Ausländer auf dem Eis...das ist dann schon speziell.

    • Deltahpe 17.04.2020 21:49
      Highlight Highlight Ein guter Schweizer wie Haas kann man nicht auf die schnelle mit einem anderen Schweizer ersetzen darum mit einem gleichwertigen Ausländer z.b Arcobello !
    • PostFinance-Arena 18.04.2020 08:58
      Highlight Highlight @Deltahpe: Na und wenn schon? Ist halt so...erstens hast du dafür 250'000, die du im jahr darauf einsetzen kannst oder z.b. für die Vertragsverlängerung für einen anderen. Umd zweitens kannst du einen Haas, Hofmann, Suter, etc. auch nicht ersetzen, wenn er sich im 2.Quali Spiel das Kreuzband reisst...

      Und drittens und für mich entscheidend: Schlussendlich würden meiner Meinung nach (und entgegen KZ) v.a. die grossen/reichen profitieren, was es zu verhindern gibt! Denn obwohl ja z.b. Bern absolut nicht auf die Jungen setzt, war trotzdem der SCB mit Haas/Scherwey nah an NHL-Transfers.
    • Deltahpe 18.04.2020 22:20
      Highlight Highlight Ambri mit kubalik , Biel mit Rod Langnau vor Jahren mit Moser talent ist talent !
  • Bieler95 17.04.2020 19:12
    Highlight Highlight Die Frage wird jaa sein ob es tatsächlich noch Vereine gibt die nach dem Coronavirus noch genügend haben und allenfalls 5 Ausländern zu bezahlen..
    • MARC AUREL 18.04.2020 05:55
      Highlight Highlight Für die Klubs mit Mäzene kein Problem! Die Anderen werden es sich nicht leisten können!
    • Canuck79 18.04.2020 08:51
      Highlight Highlight Nur ist ein solider Ausländer massiv günstiger als ein Top-Schweizer.

Kommentar

Fussball und Hockey – der Staat darf das Hobby der Millionäre nicht finanzieren

Unser Fussball und unser Eishockey können problemlos ohne zusätzliche staatliche Hilfe durch die Virus-Krise kommen. Eine Polemik wider einen Sündenfall.

Unser Sport – in erster Linie der Fussball und das Eishockey in den beiden höchsten Ligen – ist in seine grösste wirtschaftliche Krise der Geschichte geraten. Inzwischen ist der Staat in der Lage, die Wirtschaft mit Milliarden durch die Krise zu «füttern». Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Lohnbuchhaltungen über die Kurzarbeitsregelung zu entlasten. Davon profitiert auch der in Kapitalgesellschaften organisierte Profisport.

Der Sport ist systemrelevant geworden, daher werden …

Artikel lesen
Link zum Artikel