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Portugal's Cristiano Ronaldo, left, and his teammates celebrate at the end of the Euro 2016 semifinal soccer match between Portugal and Wales, at the Grand Stade in Decines-­Charpieu, near Lyon, France, Wednesday, July 6, 2016. Portugal won 2-0. (AP Photo/Martin Meissner)

Sie haben es geschafft: Die Portugiesen stehen zum zweiten Mal nach 2004 im EM-Final. Bild: Martin Meissner/AP/KEYSTONE

6 Gründe, warum Portugal völlig verdient im EM-Final steht

Viele stöhnten über den defensiven Fussball der Portugiesen, doch nun steht die «Seleção das Quinas Tugas» im EM-Final – und das trotz allem verdient.



2:0-Sieg im EM-Halbfinal gegen Wales. Portugal hat zum ersten Mal an dieser EM ein Spiel nach 90 Minuten gewonnen und steht damit als erster Finalist fest. Zwar haben die Portugiesen auf dem Weg ins Endspiel keinen begeisternden Offensiv-Fussball gezeigt, ihren Finaleinzug als «unverdient» zu bezeichnen, wäre aus folgenden sechs Gründen aber völlig verfehlt.

» Hier gibt's den Matchbericht vom Halbfinal gegen Wales mit allen Highlights im Video

Cristiano Ronaldo

Man mag von Cristiano Ronaldo halten, was man will. An seinen sportlichen Leistungen an dieser EM gibt es mal wieder rein gar nichts auszusetzen. Der Toptorjäger erweist sich einmal mehr als unermüdlicher Arbeiter, der dem Erfolg alles unterordnet. Mit seinen drei Toren ist er massgeblich am portugiesischen Finaleinzug beteiligt.

Ohne ihn wäre Portugal nicht in den Final gekommen. Doch Ronaldo sticht nicht nur aufgrund seiner individuellen Klasse heraus, er glänzt in Frankreich als starker Teamplayer. Wie der Captain seine Mannschaft im Viertelfinal gegen Polen auf das Penaltyschiessen einschwor, war beispielsweise grosse Klasse.

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Ronaldo macht Joao Moutinho klar, dass er schiessen muss. streamable

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Ronaldo während dem Elfmeterschiessen gegen Polen. streamable

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Endlich ein Team

Doch Portugal ist längst nicht nur Cristiano Ronaldo. Trainer Fernando Santos hat die Mannschaft endlich zu einer funktionierenden Einheit geformt. Zu einem Team, in dem jeder Spieler den gleichen Wert hat. Den Starkult um Cristiano Ronaldo versucht Santos deshalb so klein wie nur möglich zu halten. «Grosse Turniere werden nicht von grossen Spielern gewonnen, sondern von grossen Mannschaften», sagt er. 

Grossen Anteil am neuen portugiesischen Kollektiv hat der streitbare Abwehrchef Pepe. Auf dem Platz sorgt er mit seinen Aktionen zwar oft für Kopfschütteln, neben dem Platz ist er aber zum Herz der Mannschaft geworden. Pepe ist ein Leader, der den jungen und weniger erfahrenen Spielern den Weg vorgibt. «Teams brauchen Anführer, und Pepe macht das fantastisch», schwärmt Trainer Santos. Wie der zweite Routinier Ricardo Carvalho fehlte Pepe im Halbfinal gegen Wales angeschlagen, doch Portugal steckte den Ausfall mühelos weg. Wie ein Team eben.

Rückschläge verkraftet

Vieles lief an dieser EM nicht für Portugal. In den ersten beiden Gruppenspielen gegen Island (1:1) und Österreich (0:0) kamen die Iberer nicht über ein Unentschieden hinaus, obwohl sie zweimal drückend überlegen waren. Doch das Runde wollte einfach nicht ins Eckige – gleich dutzendfach liess man selbst beste Tormöglichkeiten liegen. Beim 3:3 gegen Ungarn klappte es dann mit dem Toreschiessen, dafür war man in der Defensive plötzlich zu anfällig.

In der K.o.-Runde passte sich das Team von Fernando Santos dann dem an dieser EM vorherrschenden Spielstil an. Die spielerisch überlegenen Kroaten hielt man mit einer schlauen Defensiv-Taktik vom eigenen Tor fern, gegen die konterstarken Polen holte man ein 0:1 auf und siegte im Elfmeterschiessen. Abschliessend lässt sich sagen: Wer in fünf EM-Spielen nur 65 Minuten in Führung lag und trotzdem im Final steht, hat sicherlich nicht alles falsch gemacht.

FILE PHOTO - Football Soccer - Portugal v Austria - EURO 2016 - Group F - Parc des Princes, Paris, France - 18/6/16 Portugal's Cristiano Ronaldo misses from the penalty spot REUTERS/Charles Platiau/File PhotoLivepic

Nicht immer lief alles rund bei den Portugiesen: Schon gar nicht bei Ronaldo, der gegen Österreich einen Penalty verschoss.
Bild: STAFF/REUTERS

Kritik weggesteckt

Vor dem 2:0 im Halbfinal gegen Wales hat Portugal kein einziges seiner fünf EM-Spiele nach 90 Minuten gewonnen. Nach der enttäuschenden Vorrunde mit lediglich Gruppenrang 3 hagelte es schon Kritik und als sich Portugal in der K.o.-Runde gegen Kroatien und Portugal vor allem aufs Verhindern von Gegentoren konzentrierte, wurde diese natürlich noch grösser.

Portugal muss sich allerdings nichts vorwerfen. In der Gruppenphase hat man den neuen Modus ausgereizt und ist mit drei Unentschieden weitergekommen. Dass das möglich war, ist sicher nicht der Fehler von Ronaldo und Co. Ebenso wenig, dass die hochgejubelten Kroaten kein Mittel gegen sie fanden und dass die Polen noch destruktiver spielten als die Portugiesen selbst.

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Mikrofon im Teich: So bringt Cristiano Ronaldo einen Reporter zum Schweigen. streamable

Anpassung als oberstes Gebot

Früher waren die Portugiesen bekannt für ihr schönes, technisches Spiel. Die Brasilianer Europas wurden sie genannt. Unter dem knorrig wirkenden Santos zeigen sie humorlosen, teilweise schwer erträglichen Fussball. Doch der Ertrag stimmt: Deshalb kann Trainer Santos mit der Frage nach dem Stil nichts anfangen. Nach einem kurzen Lachen gibt er jeweils die stets gleiche Antwort: «Nur das Resultat zählt.»

Doch Santos, der Anfang Jahr von einem offensiven 4-3-3 auf ein 4-4-2 mit Doppelsechs umgestellt hat und damit die Abhängigkeit von Ronaldo verkleinern konnte, lässt deswegen nicht nur zerstörerischen Defensivfussball spielen. Vielmehr passt er seine Massnahmen immer wieder den Gegebenheiten an, reagiert flexibel auf Herausforderungen. Ähnlich wie Jogi Löw mit Deutschland. Gegen Kroatien brachte er Mittelfeldspieler Adrien Silva neu in die Mannschaft, er sollte den kroatischen Regisseur Luka Modric aus dem Spiel nehmen. Es funktionierte, Kroatien kam kaum vors portugiesische Tor.

epa05390882 Luka Modric (R) of Croatia in action against Adrien Silva (L) of Portugal during the UEFA EURO 2016 round of 16 match between Croatia and Portugal at Stade Bollaert-Delelis in Lens Agglomeration, France, 25 June 2016.

(RESTRICTIONS APPLY: For editorial news reporting purposes only. Not used for commercial or marketing purposes without prior written approval of UEFA. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications (whether via the Internet or otherwise) shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)  EPA/ROLEX DELA PENA   EDITORIAL USE ONLY

Adrien Silva hatte einen Job: Luka Modric abzumelden. Und das machte er hervorragend.
Bild: ROLEX DELA PENA/EPA/KEYSTONE

Beeindruckende Konstanz

Seit 13 Pflichtspielen ist Portugal nun bereits ungeschlagen. Genauer gesagt, seit Trainer Fernando Santos im September 2014 das Team von Paulo Bento übernommen hat. Santos hat damit geschafft, was eigentlich unmöglich schien: Portugal war vor ihm eine Wundertüte, die jede Mannschaft schlagen konnte, aber auch gegen fast jede verlieren konnte.

Immer wieder setzte es Niederlagen gegen vermeintlich Kleine, immer wieder musste um die Qualifikation für die grossen Turniere gezittert werden. Seit Santos das Ruder übernommen hat, stimmt die Richtung und sie ist endlich da: Die Konstanz, die ein Topteam ausmacht, die zu einem grossen Titel führen kann.

epa05400213 Portugal coach Fernando Santos (L) talks to Cristiano Ronaldo in the break before the start of extra time during the UEFA EURO 2016 quarter final match between Poland and Portugal at Stade Velodrome in Marseille, France, 30 June 2016. 


(RESTRICTIONS APPLY: For editorial news reporting purposes only. Not used for commercial or marketing purposes without prior written approval of UEFA. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications (whether via the Internet or otherwise) shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)  EPA/OLIVER WEIKEN   EDITORIAL USE ONLY

Trainer Fernando Santos hat bei Portugal alles im Griff, sogar Cristiano Ronaldo.
Bild: OLIVER WEIKEN/EPA/KEYSTONE

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans der Dampfer 07.07.2016 09:54
    Highlight Highlight Die hier aufgezählten Gründe sind schon an den Haaren herbeigerissen. Anfangs der EM wurde in den Medien gelächelt. Jetzt sind sie plötzlich die grossen Abräumer.

    Im übrigen wurden die Kroaten die Brasilianer Europas wurden genannt. Portugal ist sicherlich keine schlechte Mannschaft aber da war auch viel Glück dabei. Vor allem das man auf der richtigen Seite des Tableaus steht.
    Das man Kroatien geschlagen hat okay aber ich denke die haben sich vor allem selbst ein Bein gestellt.
    • Joe_Dirt 07.07.2016 10:33
      Highlight Highlight Alles gesagt, danke.
      Ersparst mir mit Deinem Kommentar einige Zeilen.
      Kroatien hat im schlechtesten Spiel der Euro gegen den schlechtesten Gegner verloren, der je in einem Euro-Final stand (abgesehen von Griechenland).
    • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 07.07.2016 11:15
      Highlight Highlight @ Joe_dirt:
      ich hoffe du bist mehr als 60 Jahre alt und hast jedes EM-Final gesehen, das es bis jetzt gab, sonst ist dein Kommentar nicht nachvollziehbar ;-)
    • Joe_Dirt 07.07.2016 11:35
      Highlight Highlight @eddie_dee3:
      Nein, bin ich Gott sei Dank noch nicht :)
      Denke aber es versteht so ziemlich jeder, wovon ich spreche. Meine Fussball Zeitrechnung beginnt da, wo die Shorts nicht mehr ganz so wie Hot Pants ausgesehen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • giandalf the grey 07.07.2016 09:03
    Highlight Highlight Das Argument "eine Mannschaft die nur 65 Minuten in Führung lag und dennoch weiter kommt, muss etwas richtig gemacht haben" finde ich ziemlich schwach. Das heisst eigentlich nur: "Die haben scheisse gespielt. waren nicht klar die bessere Mannschaft und sind dennoch weiter"... glücklich so zu sagen...
    • giandalf the grey 07.07.2016 13:50
      Highlight Highlight Alles klar, dann sagen wir: wer gegen schwächere Gegner nicht gewinnen kann, sollte auch nicht gegen bessere Mannschaften spielen dürfen. Island hat hinten hart zu gemacht. Na und? Angriff und Verteidigung sind gleich wichtig!
      Und Emotionen in Ronaldos Gesicht? Vermutlich hat der CR7-Fanboy vor lauter Tränen nicht mer recht gesehen, aber selbst Ronaldo warf den Isländern übertriebene Freuede vor....
  • mrgoku 07.07.2016 07:51
    Highlight Highlight Was hier für Kommentare gemacht werden... "Gott alles richten lassen" etc.. Wieso Kommentieren solche User wenn Sie keine Ahnung von Fussball haben? Schauen alle zwei Jahre mal eine EM und meinen alles zu wissen 😂 man kann nie genug erwähnen dass nicht die Schönheit siegt sondern der Erfolg. Sind nicht bei einer Miss EM Wahl 🙄
  • rkeller 07.07.2016 07:45
    Highlight Highlight Es ist schon bizarr was man da lesen darf. Ronaldo wird als der grosser Gewinner eines Duells mit G. Bale beschrieben.

    Das zeigt die Einfältigkeit des heutigen Journalismus. die mit einem Tunnelblick nur mehr auf Stars giert und diese dann bejubelt....
    Besonders bei Ronaldo. Gale bot ein grossartiges Spiel wenn auch ohne Torerfolg, aber Fussball ist nun mal mehr als Tore schiessen.
    Und Ronaldo ein Abstauber.. aber meist steckt nicht viel mehr dahinter.. ausser gute Kopfbälle
    • Amboss 07.07.2016 08:21
      Highlight Highlight Ronaldo ist der Gewinner dieses Duells. Ganz einfach darum, weil er den Final spielt, Bale nicht.

      Und bezüglich der Einschätzung der Leistung der beiden bin ich nicht deiner Meinung¨.
      Ronaldo hat nicht sein allerbestes Spiel gezeigt, aber er hat geackert, das Spiel gelenkt und war im entscheidenden Moment zur Stelle.

      Aber wie kannst du Bale als "grossartig" bezeichnen?
      Er hat wirklich gekämpft, versucht, das Spiel zu lenken. Aber seine Leistung verdient letztendlich nur das Verdikt bemüht, gewillt, wirkungslos, ungefährlich, glücklos.
      "Grossartig" ist was anderes
    • Connor McJesus 07.07.2016 11:16
      Highlight Highlight @rkeller: Ronaldo spielt und kämpft fürs Team. Haben Sie gesehen wie viele Bälle er hinter der Mittellinie zurückerobert hat? und zu dem sogenannten Abstauber: er springt einen Kopf höher als alle anderen und köpft mit Wucht ein, denken Sie wirklich das kommt von ungefähr und da steckt nichts dahinter?
  • Kunibert der Fiese 07.07.2016 07:40
    Highlight Highlight die werden im final zum ersten mal an diesem turnier einen ernsthaften gegner haben. und da reicjts dann definitiv nicht mehr.
    • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 07.07.2016 08:13
      Highlight Highlight Was ist mit Kroatien? Die waren Gruppensieger und auch in der Vergangenheit waren sie auch schon 3. An einer WM. Diese Argument kann ich nicht gelten lassen. Was sind denn deiner Meinung nach 'ernsthafte' Gegner an dieser EM?
    • Clank 07.07.2016 08:58
      Highlight Highlight Das trifft wenn schon heute auf Frankreich zu. Kroatien war Gruppensieger und gehörte zu den Favoriten.
    • Hans der Dampfer 07.07.2016 09:58
      Highlight Highlight Ja, Kroatien hat man geschlagen das muss man ihnen geben aber was die an jenem Tag zusammengekickt haben ist jenseits von gut und böse. Ein gutes Stück Glück war wohl auch dabei aber das muss man auch haben.

      Bei GER vs. ITA hätte auch ITA weiterkommen können wenn der Zaza und Pellé nicht so ein Affentheater veranstaltet hätten
    Weitere Antworten anzeigen
  • meerblau 07.07.2016 07:23
    Highlight Highlight Diese Argumente kann ich auch drehen: Eine Mannschaft, die ihre Runden nur via Elfmeter gewinnen kann, ist nicht finalwürdig. Von einem allfälligen (Vize-)Europameister erwarte ich mehr, als nur "irgendwie die Zeit überstehen und Gott alles richten lassen". Auch wenn der neue Modus solche Spielchen zulässt. Ein Finaleinzug sollte ein Leistungsausweis sein und ein Beleg für hervorstechende Qualitäten. Wenn Glück haben eine Qualität ist...
    Eines ist jedenfalls nicht abzustreiten, die Portugiesen polarisieren.
    • Sundance Kid 07.07.2016 08:26
      Highlight Highlight offense wins games, but defense wins championship... Ist in vielen Sportarten so. Sie haben ja nicht versucht Gott alles richten zu lassen, sondern Ronaldo...
    • Elisa88 07.07.2016 08:27
      Highlight Highlight Im Finale steht nicht die Manschaft die sie für finalwürdig halten, sondern die die am Schluss das Spiel gewinnt. Vielleicht lernen sie das ja noch bis zur nächesten WM...
    • Clank 07.07.2016 09:50
      Highlight Highlight Dann solltest du deine Definition von Qualität überdenken. Sportliche Qualität ist gleich dem sportlichen Erfolg zu setzten. Der Finaleinzug Portugals IST ihr Leistungsausweis und Beleg für hervorstechenden Qualitäten. Dadurch dass sie das Finale erreicht haben, wurden sie finalwürdig. So etwas wird nicht demokratisch vom Zuschauer entschieden, sondern allein vom Sport. Der sportliche Erfolg ist die einzige korrekte Methode sportliche Qualität zu messen.
      Von Glück zu reden, ist ausserdem unsinnig. Portugal hat nicht mehr Elfmeterschiessen überstanden als Deutschland.
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  • URSS 07.07.2016 06:48
    Highlight Highlight Ach bitte..Portunaldo.Langweiliger kann Fussball kaum sein. Das erste mal drücke ich im Final Deutschland den Daumen.
    • Tiny Rick 07.07.2016 07:28
      Highlight Highlight 😒
    • mrgoku 08.07.2016 20:59
      Highlight Highlight Urs wo bisch?? 😂😂😂
  • Tschaesu 07.07.2016 06:32
    Highlight Highlight Immerhin haben sie es jetzt einmal geschafft innert 90min zu gewinnen..

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