Freiburg erstmals im Halbfinal der Europa-League – Fischers Mainz gestoppt
Europa League
Der SC Freiburg mit den Schweizern Johan Manzambi und Bruno Ogbus steht zum ersten Mal in den Halbfinals eines europäischen Wettbewerbs. Auch Dan Ndoye setzt sich mit Nottingham in den Viertelfinals der Europa League durch.
Freiburg liess gegen Celta Vigo nach dem 3:0 zuhause auch in der Fremde nichts anbrennen und gewann das Rückspiel 3:1. Nottingham behauptete sich mit Ndoye in der Startelf zuhause gegen den mehr als 80 Minuten lang in Unterzahl spielenden FC Porto nach dem 1:1 in Portugal 1:0.
Igor Matanovic und zweimal Yuito Suzuki erzielten in Vigo die Tore für die glänzend aufspielenden Freiburger. Mit einem Doppelschlag in der 33. und 39. Minute nahmen die Breisgauer der Partie nach dem 3:0 im Hinspiel früh die letzte Spannung.
Wenig fehlte, und das 3:0 wäre auf Manzambis Konto gegangen. Der Schweizer Allrounder tankte sich in der 51. Minute über die rechte Seite in den Strafraum und liess Vigos Goalie Ionut Radu mit einem Haken aussteigen. Sein Abschluss aus kurzer Distanz wurde noch geblockt und ermöglichte Suzuki im Nachsetzen den zweiten Treffer. Nach 70 Minuten kam Ogbus für Manzambi ins Spiel.
Freiburgs Gegner im ersten Europacup-Halbfinal der Vereinsgeschichte ist am 30. April und 7. Mai Sporting Braga, das Betis Sevilla mit Ricardo Rodriguez eliminierte. Die Portugiesen lagen beim 4:2-Sieg in Spanien nach 26 Minuten 0:2 zurück, ehe sie das Spiel noch drehten. Im Hinspiel hatten sich die Teams 1:1 getrennt. Vor Sevillas Gegentreffer zum 2:2 verlor Rodriguez ein Kopfballduell gegen den Assistgeber Ricardo Horta.
Im zweiten Halbfinal misst sich Ndoyes Nottingham mit dem englischen Ligakonkurrenten Aston Villa, der dem FC Bologna (in der ersten mit Remo Freuler, in der zweiten mit Simon Sohm) auch im Rückspiel keine Chance liess (4:0). (sda)
Conference League
Urs Fischer und Silvan Widmer verpassen mit Mainz 05 den erstmaligen Vorstoss in die Halbfinals der Conference League. Auch für Dereck Kutesa bedeuten die Viertelfinals mit AEK Athen Endstation.
Mainz verlor das Rückspiel bei Racing Strasbourg 0:4 und gab so das 2:0 aus dem Hinspiel aus der Hand. Bereits zur Halbzeit hatte Strasbourg die Zweitore-Hypothek wettgemacht. Am entscheidenden dritten Gegentreffer in der 69. Minute trug der im Anschluss ausgewechselte Silvan Widmer eine Mitschuld.
Für Mainz wäre es der erste Europacup-Halbfinal der Vereinshistorie gewesen. Die Enttäuschung über die verpasste Chance dürfte sich dennoch im Rahmen halten, immerhin hat Trainer Urs Fischer die nach 13 Bundesliga-Runden abgeschlagen am Tabellenende gestandene Mannschaft seit seiner Ankunft ins gesicherte Mittelfeld geführt.
Auch für Dereck Kutesa ist das Europacup-Abenteuer mit AEK Athen nach den Viertelfinals vorbei. Der 3:1-Heimsieg und Kutesas Vorlage zum zwischenzeitlichen 3:0 in der 51. Minute reichten im Rückspiel gegen Rayo Vallecano nicht ganz, um das 0:3 aus dem Hinspiel auszumerzen. (sda)
