Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Grasshoppers players during a training session in Niederhasli, Switzerland, Wednesday, August 20 2014. Grasshopper Club Zurich is facing Club Brugge in a UEFA Europa League Playoffs, first Leg match, Thursday, August 21, at the AFG Arena in St. Gallen, Switzerland. (KEYSTONE/Walter Bieri)

GC will nach dem frühen Champions-League-Out wenigstens in die Europa League. Bild: KEYSTONE

Zwei entscheidende Playoff-Partien

GC, YB und der FCZ wollen in die Europa League, doch auf die Schweizer Klubs warten leider keine tiefen Hürden

Drei Schweizer Klubs wollen in die Gruppenphase der Europa League. In den Playoffs sind die Aufgaben für GC, YB und den FCZ zwar machbar, aber sicher keine Selbstläufer.



Die Grasshoppers haben turbulente Tage hinter sich. Trotz des 2:1-Siegs in Aarau konnte sich Trainer Michael Skibbe nicht nur mit angenehmen Fragen beschäftigen. Fast mehr zu reden als der Erfolg seiner «Hoppers» gab sein angespanntes Verhältnis zu seinem Captain Vero Salatic.

Skibbe wurde vor der Partie im TV-Interview mit «Teleclub» aufgefordert, zum Ausmass der internen Irritationen Stellung zu nehmen. Der deutsche Coach gab unumwunden zu, dass es Meinungsverschiedenheiten mit Salatic gebe. Es folgte eine Aussprache: Verwaltungsrat Martin Keller, der in sportlichen Belangen ein grosses Mitspracherecht hat, soll Skibbe den Rücken gestärkt haben. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Trainer und Captain wieder zueinander finden.

Trainer Michael Skibbe, links, im Gespraech mit seinem Captain Veroljub Salatic im Training des Grasshopper Club Zuerich, einen Tag vor dem Championsleague Qualifikationsspiel GC gegen OSC Lille, am Dienstag, 29. Juli 2014, im GC Campus in Niederhasli. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Trainer Skibbe und Captain Salatic sollen sich ausgesprochen haben. Bild: KEYSTONE

Im Duell mit dem belgischen Vertreter Brügge sind die Zürcher nicht unbedingt zu favorisieren. Die Belgier präsentieren sich in guter Form. In der Meisterschaft sind sie mit acht Punkten aus vier Partien ungeschlagener Tabellendritter. Und in der letzten Runde der Europa-League-Qualifikation fertigten sie Bröndby Kopenhagen gleich mit 5:0 ab.

Brügges Defensive mit dem australischen WM-Torhüter Matthew Ryan wirkt gefestigt. Sie lässt kaum Gegentore zu – es kommt nicht von ungefähr, dass das Team von einem ehemaligen Spitzen-Goalie betreut wird. Der belgische Coach Michel Preud'homme wurde an der WM 1994 in den USA zum besten Torhüter des Turniers gewählt.

Europa-League-Playoffs

Grasshoppers – Club Brügge 20.15 Uhr
Spartak Trnava – FC Zürich 20.15 Uhr
Young Boys – Debreceni 19.30 Uhr

Young Boys: Die Form stimmt noch nicht

Die Zwischenbilanz der Young Boys nach einem Sechstel der Saison ist nicht wirklich gut, aber auch nicht grottenschlecht. In der Meisterschaft ist YB Vierter, in den Europa-League-Playoffs stehen die Berner vor einer lösbaren Aufgabe.

Um zum dritten Mal nach 2010/11 und 2012/13 in die Gruppenphase der Europa League vorzustossen, müssen die Young Boys und in einer Woche im Auswärtsspiel den ungarischen Meister Debrecen ausschalten. Die Hürde ist höher als Ermis Aradippou (Zyp) in der dritten Qualifikationsrunde, aber nicht unbezwingbar.

abspielen

Steve von Bergen und Uli Forte über die Partie gegen Debrecen. Video: Youtube/YBchannel

Trainer Uli Forte liess den Gegner mehrmals durch die YB-Scouts beobachten und kam zum Schluss, dass die Spitzenteams in Ungarn «in der Super League mithalten würden». Zu diesen zählt Debrecen als siebenfacher Meister und vierfacher Cupsieger in den letzten zehn Jahren definitiv.

Der Titelverteidiger der ungarischen Meisterschaft ist mit vier Punkten aus vier Spielen ähnlich schwach gestartet wie YB, das zum gleichen Zeitpunkt noch einen Zähler weniger auf dem Konto hatte. Deshalb betrachtet Debrecen die Partie im Stade de Suisse als gute Gelegenheit für die Kehrtwende. «Sie sind die grossen Favoriten. Aber wir sind auch stark, auch in der aktuellen Verfassung», sagte der montenegrinische Goalie Vukasin Poleksic fast schon trotzig. «Meine Aufgabe ist es, ohne Gegentor zu bleiben.»

FC Zürich: Warnsignale aus dem Osten

Der FCZ hat auf der europäischen Bühne seit der Champions-League-Premiere 2009 mehrheitlich nur eine marginale Rolle eingenommen. Zweimal verpasste der FCZ das internationale Business, 2011 erreichte er wenigstens die Gruppenphase der Europa League. Vor zwölf Monaten stürmte der Klub gegen Slovan Liberec in der Qualifikation unbedarft ins internationale Offside.

20.08.2014; Nitra; Fussball Europa League - Reise FC Zuerich; Die FCZ Spieler auf der Hotelanlage des Mannschafthotels Tartuf Park Hotel in Beladice bei Nitra (Andreas Meier/freshfocus)

Der FC Zürich residiert im noblen Tartuf Park Hotel im slowakischen Beladice. Bild: Andreas Meier/freshfocus

Im diesjährigen Playoff soll sich die unvorteilhafte Geschichte nicht wiederholen. Gegner ist in diesem Jahr ist der slowakische Vertreter Spartak Trnava. Wie der strategische Partner Ajax Amsterdam pflegt der einstige Meistercup-Halbfinalist mit einem 4-3-3-System anzugreifen. 

FCZ-Trainer Urs Meier ist deshalb vorsichtig. «Es gibt keinen Grund, diese Mannschaft zu unterschätzen. Sie ist ähnlich strukturiert wie Slovan. Die grossen Namen fehlen zwar, aber die Organisation auf dem Platz funktioniert.» Für Meier ist es «kein Zufall, dass dieses Team bisher drei Runden überstanden hat». Ungeschlagen und mit 15:4 Toren qualifizierte sich Spartak für das Duell mit dem Schweizer Cupsieger. (pre/si)

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Neuer Super-League-Modus – so hitzig wurde nach der Premiere in Österreich diskutiert

Die Swiss Football League strebt für die Super League eine Modusänderung an. Die höchste Schweizer Fussball-Liga soll ab der Saison 2021/22 nach österreichischem Vorbild von zehn auf zwölf Teams aufgestockt werden. Im Nachbarland wurde nach der ersten Saison ein positives Fazit gezogen – doch es gab auch Kritik.

Die Swiss Football League plant die grosse Liga-Revolution: Ab der Saison 2021/22 soll in einem komplett neuen Modus gespielt werden. Bereits am 22. November 2019 stimmen die 20 SFL-Klubs der Super- und Challenge League darüber ab. Und so sieht der neue Modus aus.

Es ist der gleiche Modus, der im letzten Jahr auch in Österreich eingeführt worden ist. Folgende Vorteile erhofft man sich dadurch: Es soll deutlich mehr Spannung und mehr Entscheidungen geben: Zunächst wird am Strich um die …

Artikel lesen
Link zum Artikel