«Niemand dachte, dass wir so weit kommen»: Das sagt Manzambi nach dem verlorenen EL-Final
Es war eine klare Angelegenheit im Final der Europa League. Gleich mit 3:0 setzte sich Aston Villa in Istanbul gegen den SC Freiburg durch. Youri Tielemans und Emiliano Buendia kurz vor der Pause und Morgan Rogers nach einer knappen Stunde waren für die Treffer verantwortlich.
Für den Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi war es das erste grosse Final seiner Profilaufbahn und lief für ihn selbst und seine Mannschaft überhaupt nicht nach Plan. «Ich bin ein bisschen enttäuscht und traurig. Ich finde, wir könnten das besser», sagte der Genfer nach der Partie gegenüber SRF, gab aber auch zu: «Man muss sagen, sie waren heute besser als wir.» Trotzdem zeigt sich Manzambi kämpferisch und blickt zuversichtlich in die Zukunft: «Wir waren so nah am Titel und ich hoffe, dass ich das nächste Final gewinnen kann.»
Bereits der Finaleinzug war für die Breisgauer ein grosser Erfolg. Als im Halbfinal Brage besiegt wurde, kam es sogar zu einem Platzsturm. Auch Manzambi ist sich bewusst, dass der SCF Grosses erreicht hat: «Ich denke, niemand dachte, dass wir so weit kommen. Ich bin trotzdem sehr stolz auf unsere Mannschaft und den ganzen Verein. Ich hoffe, dass auch die Fans auf uns stolz sind, auch wenn es heute nicht geklappt hat.»
Für Manzambi steht in wenigen Wochen das nächste Highlight an. Der 20-Jährige wurde von Murat Yakin für die Fussball-Weltmeisterschaft nominiert und möchte auch dort auf sich aufmerksam machen. (riz)
