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YB bekommt Evertons Romelu Lukaku nie in den Griff.
YB bekommt Evertons Romelu Lukaku nie in den Griff.Bild: Urs Lindt/freshfocus
Europa League, Sechzehntelfinal

«Wir haben uns mehr erhofft, so unterzugehen ist bitter» – YB ist nach grosser Lukaku-Show am Boden zerstört

Die Young Boys unterliegen im Hinspiel der Sechzehntelfinals der Europa League dem Premier-League-Klub Everton 1:4. Top-Stürmer Romelu Lukaku versenkt die Berner mit drei Toren fast im Alleingang.
19.02.2015, 21:2720.02.2015, 10:05

>>> Hier gibt es den Liveticker der Partie zum Nachlesen

Eigentlich beginnt für die Young Boys beim Vorhaben, den achten Europacup-Heimsieg in Folge einzufahren, alles nach Plan. Wie der FC Basel am Vortag gegen Porto gehen auch die Berner früh in Führung. Guillaume Hoarau schlenzt in der 10. Minute den Ball aus rund 20 Metern – praktisch aus dem Stand – sehenswert an Evertons Keeper Tim Howard vorbei. Für den Franzosen ist es im siebten Europa-League-Einsatz der Saison bereits der sechste Treffer. Lange darüber freuen kann sich der Topstürmer des letzten Schweizer Vertreters im Wettbewerb indes nicht.

Innert vier Minuten dreht Everton, das bereits in der Startphase die Richtung vorgab, die Partie zu seinen Gunsten. In der 24. und 28. Minute sorgen die Treffer von Romelu Lukaku (per Kopf) und Aussenverteidiger Seamus Coleman für den wenig überraschenden Umschwung der Liverpooler Mannschaft.

Romelu Lukaku kann sich im Stade de Suisse als Dreifachtorschütze feiern lassen.
Romelu Lukaku kann sich im Stade de Suisse als Dreifachtorschütze feiern lassen.Bild: Christian Pfander/freshfocus

Zu Chancen auf den Ausgleich kommt einzig noch Hoarau in der 32. und 37. Minute. Wenig später ist die Sache klar. Nach einer abgefälschten Flanke gelangt Lukaku problemlos zu seinem zweiten Treffer. Der mit 35 Millionen Euro teuerste Neuzuzug in Evertons Klubgeschichte bleibt der auffälligste Spieler auf dem Platz. Nach 58 Minuten macht sich der erst 21-jährige Belgier mit dem 4:1 zum dreifachen Torschützen. (dux/si)

Stimmen zum Spiel:

Steve von Bergen:

Bild: Urs Lindt/freshfocus
«Wir haben ein ganz schwieriges Spiel gehabt. Nach dem zweiten Gegentor muss Schluss sein. Für ein ordentliches Ergebnis haben wir heute zu viele individuelle Fehler gemacht.»

Renato Steffen:

Bild: KEYSTONE
«Nach dem 1:0 haben wir aufgehört zu spielen. Plötzlich waren wir 1:3 hinten, dann wird es gegen eine solche Mannschaft schwierig. Wir haben uns mehr erhofft, so unterzugehen ist bitter.»

Romelu Lukaku:

Bild: THOMAS HODEL/REUTERS
«Das ist ein tolles Resultat für uns, aber das Rückspiel muss erst noch gespielt werden. Das wird trotzdem eine grosse Herausforderung, denn YB ist ein Top-Team.»
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