Sport
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Super League, 35. Runde

Aarau – Basel 1:3 (1:2)

GC – Luzern 4:1 (3:1)

St. Gallen – Sion 2:0 (0:0)

Lausanne – Zürich 0:1 (0:0)

Thun – YB 0:3 (0:2)

FC Basel Stuermer Marco Streller wird von Fans ueberrannt nach dem 3-1 Sieg und dem Gewinn der Meisterschaft beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und dem FC Basel am Donnerstag, 15. Mai 2014, im Stadion Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Bild: KEYSTONE

FCB holt den Titel in Aarau

«Endlich haben wir es geschafft, wir haben es unbedingt gewollt»

Der FC Basel hat es geschafft! Dank einem hart erkämpften 2:1-Sieg gegen den FC Aarau feiert das Team von Murat Yakin den fünften Titel in Serie. Das grosse Feiern kann losgehen.

Der FC Basel hat in der zweitletzten Runde der Super League alles klar gemacht. Die Rot-Blauen sicherten sich mit einem 3:1-Sieg in Aarau ihren 17. Meistertitel.

Die Spieler des FC Basel feiern den Schweizermeister Titel 2013/2014 nach dem Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und dem FC Basel am Donnerstag, 15. Mai 2014, im Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Kollektiver Freudentaumel im Brügglifeld. Bild: KEYSTONE

Aus Basler Sicht hatte der Fussball-Abend nicht gut begonnen. Die «Bebbi» gerieten auf dem Brügglifeld früh in Rückstand und Konkurrent GC konnte sich nach neun Minuten über eine 3:0-Führung freuen. Der FCB reagierte aber im Stile eines Champions und machte aus dem 0:1 dank Toren von Geoffey Serey Die, Matias Delgado und Valentin Stocker noch ein souveränes 3:1.

Die Meisterzigarre

«Ich weiss nicht, was ich sagen soll», sagt Valentin Stocker im SRF unmittelbar nach dem Spielschluss mit Tränen in den Augen. «Wir hatten heute so viele Chancen, ich hab die ganze Saison nicht so viele Bälle verschossen. Fünfmal hintereinander Schweizer Meister zu werden, das ist genial. Wir haben es geschafft und wir sind überglücklich, wir haben so gekämpft.» 

Der erste Gratulant

Auch Fabian Schär ist erleichtert, dass es schon in Aarau geklappt hat. «Endlich haben wir es geschafft, wir haben es unbedingt gewollt», sagt der Nati-Verteidiger. «Wir haben heute nochmals alles gegeben. Die Mannschaft ist super. Wir verstehen uns auch neben dem Platz super.»

Sommer: «Es ist super schön, so zu gehen»

Yann Sommer strahlt übers ganze Gesicht, als er vor die Kameras tritt. «Es ist super schön, so zu gehen», sagt der zu Gladbach in die Bundesliga wechselnde FCB-Torhüter. «Die Konkurrenz war stark, es war nicht einfach diese Saison. Es war auch heute schwierig, weil GC führte und wir gegen Aarau zurücklagen. Grossartig, dass wir das drehen konnten.»

Der Titel sei eine grosse Bestätigung. «Wir haben nie aufgegeben und sind immer dran geblieben. Vor dem Spiel haben wir eine grosse Anspannung gespürt. Jetzt sind wir erleichtert, dass es geklappt hat.» Den Spielern blüht nun eine lange Nacht. Beim Barfüsserplatz warten die Fans auf die Mannschaft. Die grosse Meisterfeier mit der Pokalübergabe steigt aber erst am Sonntag nach dem Spiel gegen Lausanne.

FC Basel Mittelfeldspieler Valentin Stocker, vorne, feiert seinen Treffer zum 3-1 mit Marco Streller beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und dem FC Basel am Donnerstag, 15. Mai 2014, im Stadion Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Streller und Stocker bejubeln nach 3:1 den Titel. Bild: KEYSTONE

GC-Kantersieg nützt nichts mehr

Die Geschichte der anderen Super-League-Partien ist schnell erzählt. Die Grasshoppers gehen gegen Luzern mit einem Doppelschlag früh mit 2:0 in Führung. Zunächst verwandelt in der 4. Minute der Brasilianer Caio einen Freistoss aus knapp 20 Metern, und nur eine Minute später erhöht Shkelzen Gashi auf 2:0.

Nach 9 Minuten steht es gar 3:0. Der Israeli Dabbur lässt sich als Torschütze feiern. Fünf Minuten vor der Pause kann Luzern durch Adrian Winter auf 1:3 verkürzen. Nach genau einer Stunde stellt aber Michael Lang mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her.

15.05.2014; Zuerich; Fussball Super League - Grasshopper Club - FC Luzern;  GCZ Spieler jubeln nach dem Tor zum 2:0 (Res Niemeyer/freshfocus

Der GC-Torjubel nach dem 2:0 durch Gashi. Bild: Res Niemeyer/freshfocus

Im Kampf um den letzten Platz in der Europa-League-Qualifikation wird es am Sonntag in der Swissporarena zu einem Showdown zwischen Luzern und Thun kommen, weil die Berner Oberländer das Berner Derby gegen YB mit 0:3 verloren haben. Der frühere Thuner Renato Steffen schiesst die Young Boys in der 12. Minute mit einem sehenswerten Schuss aus 18 Metern in Führung. In der 28. Minute erhöht Michael Frey für die Gäste auf 2:0.

Avi Rikan sichert dem FC Zürich in Lausanne mit seinem Treffer in der 51. Minute den Sieg. St. Gallen schliesslich setzt sich gegen Sion mit 1:0 durch. Roberto Rodriguez heisst der Torschütze. Sion spielt ab der 57. Minute nur noch zu zehnt, nachdem Vincent Rüfli mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt wird.

Mit Material der Sportinformation SI



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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Django Gigi 16.05.2014 08:12
    Highlight Highlight Fußball ist komplett überschätzt. Da ist auch gc, fcz, yb und alle anderen Vögel inbegriffen. Marsch ins maracana...
  • sleepalot 15.05.2014 23:45
    Highlight Highlight eigentlich sollte der titel aberkannt werden!!! ich war beim spiel; und was da von den fc basel "fans" ausging... krank, einfach KRANK! das ist nicht sport, das war Krieg! in diesem Sinne: Stelle man doch die ganze Fussballliga ein!!!!
  • klugundweise 15.05.2014 23:31
    Highlight Highlight Und warum werden die Idioten, welche Pyros zünden, das Feld stürmen, Schlägereien anzetteln und sich maskiert in Szene setzen weder erwähnt noch mit klaren Worten verurteilt?
    In keiner anderen Sportart können sich solche Primitivlinge so primatenhaft inszenieren.
    Eine konzertierte Aktion von Clubverantwortlichen, Verband, Journalisten, Sponsoren und normalen Fans könnte problemlos Abhilfe schaffen.
  • SoullessStone 15.05.2014 23:15
    Highlight Highlight Muss man den Meistertitel unbedingt mit einem Angriff auf die Aarau Fans feiern?

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