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Super League, 4. Runde
Luzern – Grasshoppers 1:1 (1:1)
Sion – Vaduz 1:0 (0:0)
YB – Thun 1:1 (1:1)
So stellt man sich ein Kellerduell vor: Es wird mit Haken und Ösen gekämpft.
So stellt man sich ein Kellerduell vor: Es wird mit Haken und Ösen gekämpft.Bild: Andreas Meier/freshfocus
Super League, 4. Runde

YB, Luzern und GC warten immer noch auf ersten Saisonsieg, dafür klettert Sion auf Rang 3

Auch nach vier Meisterschaftspartien warten Luzern und die Grasshoppers weiterhin auf den ersten Sieg. YB und Thun trennen sich im Berner Derby ebenfalls 1:1. Sion siegt gegen Vaduz dank Vilmos Vanczak 1:0.
10.08.2014, 17:3010.08.2014, 18:36

YB – Thun: Gerechtes Remis im Berner Derby

– Wie GC und Luzern warten die Young Boys nach wie vor auf den ersten Saisonsieg. In einem unterhaltsamen Berner Derby teilen sich YB und Thun die Punkte.

– Die Berner Oberländer gingen in der 17. Minute durch einen Kopfball von Berat Sadik in Führung, nachdem YB-Goalie Yvon Mvogo bei einer Flanke von Nicolas Schindelholz zu spät kam. Auch beim 1:1-Ausgleich durch Michael Frey (34.) machte der Schlussmann keine gute Falle. Thuns Goalie Guillaume Faivre liess einen Schuss von Milan Gajic abprallen, Frey verwandelte via Pfosten zum 1:1.

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Das 1:0 durch Sadik.gif: srf

– In der zweiten Halbzeit besassen beide Mannschaften gute Chancen zum Sieg. YB steigerte sich im Vergleich zu den ersten 45 Minuten. Frey und der eingewechselte Raphael Nuzzolo scheiterten in der 61. Minute aus bester Position. Wenig später traf Nelson Ferreira auf der Gegenseite nur den Pfosten. Der Nachschuss von Michael Siegfried landete zwar im Tor, wurde wegen Offsides jedoch zurecht aberkannt.

Frey war für den Ausgleich der Stadtberner verantwortlich.
Frey war für den Ausgleich der Stadtberner verantwortlich.Bild: KEYSTONE

Luzern – GC: Immer noch kein Sieg

– 5:1 betrug das Chancenverhältnis zur Pause für Luzern, ein 0:1 stand nach 13, ein 1:1 nach 45 Minuten auf der Anzeigetafel. Michael Lang hatte die Grasshoppers auf etwas skurrile Weise in Führung gebracht. Der Zürcher Rechtsverteidiger wurde im Strafraum am Trikot gezupft und traf im Fallen dennoch zum 1:0.

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– In der Entstehung speziell war der Ausgleich, der sechs Minuten später fiel: Die Spielverlagerung von GC-Flügel Yoric Ravet kam darum nicht zustande, weil der Kopf von Luzerns Alain Wiss dazwischen war. Die sprichwörtliche Steilvorlage verwertete Marco Schneuwly zu seinem vierten Saisontreffer (inklusive Europa League), Wiss musste wenig später mit Kopfschmerzen ausgewechselt werden.

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Das 1:1 durch Schneuwly.gif: srf 

– Hektik in der Schlussphase: Nach einem Rencontre zwischen dem bereits verwarnten Hopper Stéphane Grichting und dem Luzerner Dario Lezcano schickte Schiedsrichter Nikolaj Hänni beide Spieler vorzeitig in die Kabine. Grichting kassierte seine zweite Verwarnung, Lezcano flog gleich direkt vom Platz. Am Ausgang der Partie änderten die beiden Platzverweise zehn Minuten vor Spielende allerdings nichts mehr. 

– «Wir sind mit dem Punkt zufrieden. Gemessen am Spielanteil ist das Resultat gerecht. Anhand der Chancen hätte der FCL gewinnen müssen», musste GC-Trainer Skibbe nach dem Spiel eingestehen. Luzern-Coach Carlos Bernegger hätte natürlich gerne den ersten Sieg eingefahren: «Ich bin enttäuscht mit dem Punkt, ich hätte lieber alle drei gehabt. Wir haben ein starkes Spiel gezeigt gegen einen guten Gegner.»

Schneuwly und Grichting im Zweikampf: Luzern und GC lieferten sich einen harten, aber fairen Fight.
Schneuwly und Grichting im Zweikampf: Luzern und GC lieferten sich einen harten, aber fairen Fight.Bild: KEYSTONE

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Sion – Vaduz: Zweiter Sittener Heimsieg

– Knapp 16 Jahre nach seiner Entlassung kehrt Sions neuer offizieller Trainer Jochen Dries mit einem Sieg in die höchste Schweizer Liga zurück. Beim Comeback des Deutschen gewinnt Sion gegen Vaduz 1:0.

– Sion bemühte sich gegen Vaduz redlich, den klar höheren Anteil Ballbesitz umzumünzen. Vaduz konzentrierte sich darauf, die Walliser weit vom eigenen Tor fernzuhalten. Das gelang durchaus passabel, Sions Chancen waren rar. Ein Volley von Ishmael Yartey in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit und zwei Abschlüsse von Gaetan Karlen waren das einzig Erwähnenswerte.

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Das 1:0 durch Vanczak.gif: srf

– Bezeichnend war deshalb, dass der Sittener Siegtreffer nach einer Standardsituation fiel und der Torschütze Vilmos Vanczak hiess. Der unzureichend gedeckte Ungar köpfelte den Ball unhaltbar in die weite Ecke. Vanczaks 1:0 führte zum fünften Sittener Sieg im fünften Kräftemessen mit Vaduz.

Vilmos Vanczak jubelt nach seinem alles entscheidenden Kopfaball-Treffer. Wie sonst hätte er treffen sollen?
Vilmos Vanczak jubelt nach seinem alles entscheidenden Kopfaball-Treffer. Wie sonst hätte er treffen sollen?Bild: KEYSTONE

(pre/qae/si)

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