FCZ-Stürmer legte sich mit Trainer Hediger an: «Hat eine Grenze überschritten»
Matthias Phaëton ist mit sieben Treffern der zweitbeste Torschütze des FC Zürich in der laufenden Saison. Trotzdem musste er die letzten beiden Spiele von der Tribüne aus zuschauen – und er dürfte wohl auch künftig nicht im Kader von Trainer Dennis Hediger auftauchen.
Wie der Blick schreibt, soll ein Vorfall im Training vor einigen Wochen der Grund sein. Dabei soll es zwischen Phaëton und Hediger zu einer Eskalation gekommen sein. «Es gab einen Zwischenfall im Training, bei dem Matthias eine Grenze überschritten hat, die das Verbale betrifft», bestätigt FCZ-Trainer Dennis Hediger. Dazu sei es Mitte März nach der 1:2-Niederlage gegen Sion gekommen.
Im Training nach dem Spiel habe Hediger die Karten auf den Tisch legen und Kritikpunkte klar ansprechen wollen. Das hat Phaëton offenbar gar nicht gepasst, weshalb es dann zum Zwischenfall kam – einer heftigen verbalen Auseinandersetzung.
Phaëton sei in der Folge für zwei Tage vom Training freigestellt worden, danach habe es ein klärendes Gespräch mit der sportlichen Leitung des Klubs gegeben. Eine Rückkehr des Flügelstürmers schliesst Hediger nicht aus. Der FCZ-Trainer sagt aber auch: «Auch er muss besser trainieren als andere Spieler, er ist einer mit grossem Potenzial. Im Moment gibt er uns das nicht mit seinen Trainingsleistungen.»
Es ist offenbar nicht das erste Mal, dass Phaëton mit jemandem aus dem eigenen Team aneinandergeraten ist. Im vergangenen Oktober soll es in Lugano in der Halbzeitpause zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Offensivmann und dem damaligen Stammgoalie Yannick Brecher gekommen sein.
Deshalb ist fraglich, ob Phaëton in dieser Saison bei den Zürchern noch einmal zum Einsatz kommt. Sein Vertrag läuft nach dem Abschluss dieser Saison aus. (abu)
