Sport
FC Zürich

Warum FCZ-Trainer Hediger seinen Stürmer Phaëton rasiert hat

Der Torschuetze Matthias Phaeton (FCZ) jubelt nach dem Tor zum 2:2 im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Luzern, am Samstag, 8. November 2025 im Sta ...
Geht momentan nicht für den FCZ auf Torejagd: Matthias Phaëton.Bild: keystone

FCZ-Stürmer legte sich mit Trainer Hediger an: «Hat eine Grenze überschritten»

10.04.2026, 14:5410.04.2026, 14:54

Matthias Phaëton ist mit sieben Treffern der zweitbeste Torschütze des FC Zürich in der laufenden Saison. Trotzdem musste er die letzten beiden Spiele von der Tribüne aus zuschauen – und er dürfte wohl auch künftig nicht im Kader von Trainer Dennis Hediger auftauchen.

Wie der Blick schreibt, soll ein Vorfall im Training vor einigen Wochen der Grund sein. Dabei soll es zwischen Phaëton und Hediger zu einer Eskalation gekommen sein. «Es gab einen Zwischenfall im Training, bei dem Matthias eine Grenze überschritten hat, die das Verbale betrifft», bestätigt FCZ-Trainer Dennis Hediger. Dazu sei es Mitte März nach der 1:2-Niederlage gegen Sion gekommen.

Trainer Dennis Hediger (FCZ) vor dem Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC St. Gallen (FCSG) und dem FC Zuerich (FCZ), am Montag, 6. April 2026, im kybunpark in St. Galle ...
Dennis Hediger setzt momentan nicht auf Phaëton. Bild: keystone

Im Training nach dem Spiel habe Hediger die Karten auf den Tisch legen und Kritikpunkte klar ansprechen wollen. Das hat Phaëton offenbar gar nicht gepasst, weshalb es dann zum Zwischenfall kam – einer heftigen verbalen Auseinandersetzung.

Phaëton sei in der Folge für zwei Tage vom Training freigestellt worden, danach habe es ein klärendes Gespräch mit der sportlichen Leitung des Klubs gegeben. Eine Rückkehr des Flügelstürmers schliesst Hediger nicht aus. Der FCZ-Trainer sagt aber auch: «Auch er muss besser trainieren als andere Spieler, er ist einer mit grossem Potenzial. Im Moment gibt er uns das nicht mit seinen Trainingsleistungen.»

Es ist offenbar nicht das erste Mal, dass Phaëton mit jemandem aus dem eigenen Team aneinandergeraten ist. Im vergangenen Oktober soll es in Lugano in der Halbzeitpause zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Offensivmann und dem damaligen Stammgoalie Yannick Brecher gekommen sein.

Deshalb ist fraglich, ob Phaëton in dieser Saison bei den Zürchern noch einmal zum Einsatz kommt. Sein Vertrag läuft nach dem Abschluss dieser Saison aus. (abu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Trainer des FC Zürich seit dem Jahr 1991
1 / 25
Die Trainer des FC Zürich seit dem Jahr 1991
Wer im Letzigrund-Stadion schon alles das Sagen hatte – und Titel gewonnen hat.
quelle: keystone / christoph ruckstuhl
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Harlem Globetrotters machen Papst Leo XIV. zum Basketballer
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
2
Gretzkys Oilers führen 5:0 – und verlieren im «Miracle on Manchester» doch noch
10. April 1982: Den Los Angeles Kings gelingt das grösste Comeback der Playoff-Geschichte in der NHL. Sie schlagen den haushohen Favoriten Edmonton Oilers mit 6:5 nach Verlängerung, obwohl sie nach zwei Dritteln schon 0:5 zurück liegen.
Die Ausgangslage ist klar, als die Playoffs um den Stanley Cup 1982 beginnen. Auf der einen Seite sind da die Edmonton Oilers mit ihren vielen Jungstars wie Wayne Gretzky, Mark Messier oder Jari Kurri. Auf der anderen Seite haben wir die Los Angeles Kings, die in der Regular Season nur halb so viele Punkte geholt haben wie die Oilers.
Zur Story