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«Weder passend noch bedeutend»: Die Formel 1 schafft die Nummerngirls ab

«Weder passend noch bedeutend»: Die Formel 1 schafft die Nummerngirls ab

31.01.2018, 15:5931.01.2018, 16:19

Die Formel 1 wird in der kommenden Saison auf Nummerngirls in der Startaufstellung verzichten. Die Führung der Rennserie begründete dies mit dem gesellschaftlichen Wandel, dem der Aufmarsch leicht bekleideter Mädchen als «Grid Girls» neben den Rennwagen widerspreche.

epa01373952 Grid girls pose before going to the starting grid prior to the Grand Prix of Canada, 08 June 2008 in Montreal, Canada. EPA/JENS BUETTNER
Die «Grid Girls» gibt es ab der kommenden Formel-1-Saison nicht mehr.Bild: EPA

«Wir glauben nicht, dass dieser Brauch passend oder bedeutend für die Formel 1 und ihre bisherigen und künftigen Fans in aller Welt ist», sagte Marketingchef Sean Bratches. Dieser Entscheid gelte auch für alle Rennen anderer Klassen an Grand-Prix-Wochenenden.

«Grid Girls» gehörten seit Jahrzehnten zu den Rennen. Die jungen Frauen dienten Werbemassnahmen und trugen meist das (knappe) Outfit eines Sponsors. Unter anderem standen sie in der Startaufstellung und hielten die Schilder mit den Namen der Fahrer hoch. (zap/sda/dpa)

Die Mehrfach-Weltmeister der Formel 1

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Die Mehrfach-Weltmeister der Formel 1
Lewis Hamilton: 7x Weltmeister (2008 im McLaren, 2014, 2015, 2017, 2018, 2019 und 2020 im Mercedes).
quelle: keystone / mark thompson
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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Political Incorrectness
31.01.2018 16:08registriert Juni 2016
Mit anderen Worten: Die "Grid Girls" bekommen keine Aufträge mehr, weil sie Frauen sind. Wer die Ironie darin sieht, darf sie behalten.
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Guzmaniac
31.01.2018 16:00registriert März 2017
Und wie soll ich jetzt wissen welcher Fahrer in welchem Auto sitzt, wenn die Damen keine Namensschilder mehr hochhalten?
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Thadic
31.01.2018 16:45registriert Mai 2016
Eine Gesellschaft die im Wandel ist?! Ja denn sie wird immer heuchlerischer. Einerseits solche Massnahmen und anderseits steigender Pornokonsum. Bald wird es am Fernseher einfacher sein eine Enthauptung zu sehen als eine nackte Brust.
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US-Patriots: Beschaffung von Alternative für Schweiz schwierig – die Sonntagsnews
Die Bundesverwaltung will ihre Abhängigkeit von Microsoft reduzieren und das Egerkinger Komitee plant eine neue Offensive gegen Moscheeprojekte in der Schweiz. Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
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