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Leider zählen die Treffer nicht mehr

Neuer Rekord: Ex-Lille-Profi schiesst in Schweden beim 30:0-Sieg seiner Mannschaft 21 Tore

Was passiert, wenn ein früherer Frankreich-Profi in der siebten schwedischen Liga spielt, musste Balrog Botkyrka Soderraelje am eigenen Leib erfahren. Und zog gleich die Konsequenzen.



Yanick Djouzi Manzizila bricht einen 60 Jahre alten Rekord in Schweden. Beim 30:0-Sieg seines Teams Komgo United über die bedauernswerten Balrog Botkyrka Sodertaelje trifft Manzizila ganze 21(!) Mal ins gegnerische Netz, dabei sind beim Gegner gleich drei Spieler vom Platz geflogen.

«Ich hatte erst kürzlich gegen sie 12 Tore erzielt, also wusste ich dass ich heuer die Chance auf viele Treffer haben würde», meint Manzizila gegenüber der schwedischen Zeitung «Aftonbladet».

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Der Beweis auf der Internetseite, dass Manzizila zwölf Treffer erzielte. Screenshot: facebook.com/YanickManzisManzizila

Zu Hilfe kommt dem 25-jährigen Stürmer, dass der Gegner dabei drei Platzverweise verkraften musste. Mit seinem Zwillingsbruder Alex als Spielmacher war es für den 25-jährigen Stürmer gegen acht Gegenspieler ein leichtes Spiel für das eingespielte Duo. 

«Was für ein Spass!»

Yanick Manzizila.

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Alex (hinten) feiert seinen Zwillingsbruder Yannick. Screenshot: facebook.com/Yanick Manzis Manzizila

Die beiden Brüder haben in der Jugend in England bei West Ham United und Sheffield Wednesday gespielt, danach standen sie sogar zwei Saisons als Profi in Frankreich bei Lille unter Vertrag.

Nachdem sie in Schweden nicht bei einem Profiteam unterkamen, wollten sie lieber in der siebten Liga spielen als für wenig Geld in der zweiten schwedischen Division ihre Knochen hinhalten zu müssen. 

Der schwedische Fussball-Historiker Claes-Goran Bengtsson bestätigte, dass 21 Tore ein neuer schwedischer Rekord sind. Dummerweise wird dieser nicht in die Statistik aufgenommen werden, da sich Balrog Botkyrka Sodertaelje per sofort aus der Liga zurückgezogen hat und somit alle Resultate gestrichen werden.

«Da kann man nicht viel machen», meint Manzizila. «Ich muss mit der Tatsache glücklich sein, dass ich den Rekord gebrochen habe. Nun fokussiere ich mich halt darauf, 100 Tore zu schiessen». 

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