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Taulant Xhaka, Breel Embolo, und 0:1 Torschuetze Shkelzen Gashi von Basel, von links, jubeln nach Gashi's Treffer, im Halbfinal des Schweizer Fussball Cup, zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Mittwoch, 8. April 2015, in der AFG Arena in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der FC Basel jubelt über den Sieg in St.Gallen. Bild: KEYSTONE

Breel Embolo: «Es ist schade, kann ich nicht spielen im Cupfinal, denn für mich war das kein Foul ...» 

Der FC Basel steht zum 20. Mal und zum vierten Mal in Serie im Cupfinal. Der Meister setzt sich im Halbfinal in St.Gallen mit 3:1 durch und trifft im Endspiel am 7. Juni im St.Jakob-Park auf Sion. Fehlen wird Breel Embolo, der seine zweite gelbe Karte im Wettbewerb sah.



«Im Cup zählt es nur, wenn du den Final gewinnst.»

Dzengis Cavusevic

Zweimal Shkelzen Gashi (14. und 60. Minute) und ein Eigentor von Mario Mutsch kurz vor der Pause sorgten für den resultatmässigen Unterschied des einseitigen Fussballfestes vor 16'690 Zuschauern. Dzengis Cavusevic war es in der 87. Minute vergönnt für die nie aufsteckenden und kämpferischen St.Galler den Ehrentreffer zu erzielen. 

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Das 1:0 durch Shkelzen Gashi. gif: Srf

Der Slowene muss nach der Niederlage eingestehen, dass Basel den Sieg verdient hat: «Wir sind zwar in den Halbfinal gekommen, aber im Cup zählt es nur, wenn du den Final gewinnst. Schade hat es nicht gereicht, aber wir müssen Basel gratulieren, sie waren heute einfach besser.»

Mit dem FC Basel zieht die technisch, taktisch und läuferisch bessere Mannschaft hoch verdient ins Endspiel im eigenen Stadion ein und hat die Möglichkeit, zum 12. Mal den Cup zu gewinnen.

Goalgetter Shkelzen Gashi brachte Basel mit seinem 23. Saisontor nach einer Viertelstunde in Front. Breel Embolo hatte nach einem Abspielfehler von Daniele Russo drei Gegner ausgetanzt. Und statt 1:1 kurz vor der Pause und einem nicht geahndeten Händevergehen von Fabian Schär im Strafraum nach einem Freistoss von Geoffrey Tréand, hiess es zur Halbzeit 0:2.

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Das Eigentor von Mario Mutsch. gif: srf

Mario Mutsch, bedrängt von Gashi, lenkte einen Eckball von Matias Delgado unglücklich ins eigene Tor. Torhüter Daniel Lopar hatte den Corner sträflich verpasst und seine Schwäche im Herauslaufen dokumentiert. Allerdings ist Lopar behindert worden. Der Ref, der bei einigen Entscheiden (u.a. erste Verwarnung gegen Everton) falsch lag, zog nicht seinen besten Abend ein.

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Gashi doppelt nach einer Stunde nach. gif: srf

Nach einer Stunde war die Partie entschieden. Embolo bediente Gashi mit einem herrlichen 30-m-Pass. Daniele Russo zögerte, nicht das einzige Mal, was der Goalgetter mit einem Flachschuss ins lange Eck ausnutzte. 

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Der Ehrentreffer des FC St.Gallen. gif: srf

Basel verdient im Finale

Breel Embolo ragte nebst dem effizienten Doppel-Torschützen Gashi den überragenden Abwehrchef Fabian Schär aus dem eingespielten und ballsicheren FCB-Ensemble heraus. 

«Es ist natürlich super, Finale zuhause in Basel, das haben wir uns gewünscht.»

Fabian Schär

«Es ist natürlich super, Finale zuhause in Basel, das haben wir uns gewünscht. Bisher hat gegen St.Gallen immer das letzte Quäntchen Glück gefehlt, heute waren wir von Anfang an konzentriert und unsere Chancen ausgenützt», so Schär nach der Partie.

Embolo, der sich bei St.Gallens Ballbesitz geschickt zurückzog, um beim Gegenstoss mit Tempo aus der zweiten Reihe heranzuspreschen, bereitete zwei Treffer vor und war mit seinen Dribblings ein steter Gefahrenherd für die St.Galler Abwehr. 

Breel Embolo, Matias Emilio Delgado, und 0:1 Torschuetze Shkelzen Gashi, von Basel, von links, jubeln nach Gashis Treffer, hinten der enttaueschte St. Galler Albert Bunjaku, im Halbfinal des Schweizer Fussball Cup, zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Mittwoch, 8. April 2015, in der AFG Arena in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Embolo bereite die beiden Gashi-Treffer mustergültig vor, im Finale wird er jedoch fehlen. Bild: KEYSTONE

Die Embolo-Tragik in drei Akten

Ein Wermutstropfen ist für den 18-jährigen Schweizer Neo-Internationalen die gelbe Karte, die er sich nach 18 Minuten eingehandelt hat. Da es sich um die zweite Verwarnung im Cup-Wettbewerb handelte, ist das Sturmtalent im Final gegen Sion gesperrt. 

In Erinnerung bleibt vor allem die unnötige Karte nach dem übertriebenen Jubel in Wohlen ... 

Gelbe Karte gegen Wohlen

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Dieser Jubel in Wohlen kostet Embolo in der Endabrechnung den Cupfinal. gif: srf

Gelbe Karte gegen St. Gallen

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Die gelbe Karte für Embolo nach 18 Minuten gegen St.Gallen. gif: srf

Der Ärger von Embolo

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Breel Embolo ist wohl sofort bewusst: Das Finale findet ohne ihn statt. gif: srf

«Denn für mich war das kein Foul, und zudem meine erste Aktion. Das wäre keine Gelbe Karte.»

Breel Embolo 

«Es ist schade, kann ich nicht spielen im Cupfinal. Denn für mich war das kein Foul, und zudem meine erste Aktion. Das wäre keine Gelbe Karte.» Doch Embolo wusste, er müsse schnell wieder umschalten: «Danach habe ich mit aber gesagt, dann muss ich eben heute der Mannschaft unterstützen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 09.04.2015 11:27
    Highlight Highlight was loben die medien diesen embolo immer? in was ist der so krass? schon einige spiele gesehen und merke kein unterschied ob er spielt oder sonst einer...
    0 3 Melden
    • Ralf Meile 09.04.2015 21:38
      Highlight Highlight Gestern war er der auffälligste Spieler. Für sein sehr junges Alter ist er wirklich extrem gut: Schneller Antritt, wache Reflexe, Übersicht, Ballhandlung, Spielfreude, Torinstinkt - macht wirklich Spass, Embolo zuzuschauen! Er ist 18 und wenn deshalb noch lange nicht "fertig"; da kann noch einiges auf und zu kommen.
      2 0 Melden
    • droelfmalbumst 10.04.2015 08:56
      Highlight Highlight ja ich sage ja nicht er ist schlecht oder sowas. aber lasst den überhaupt mal eine saison spielen und tore schiessen. wirklich viele tore hat er jetzt echt nicht. torgarant ist gashi bei basel. vonlanthen wurde auch in den siebten himmel gelobt und siehe dann was passiert... und das um nur ein beispiel zu nennen. gibt hunderte 18 jährige die super toll spielen aber aus den wenigsten wird auch etwas... meine meinung ist ganz einfach dass das gehype genau nichts bringt und eher schadet... der hat noch genau nichts bewiesen und hat jetzt schon einen imensen druck....
      0 0 Melden
  • roger.schmid 09.04.2015 07:37
    Highlight Highlight "übertriebener jubel" gibt eine gelbe karte - während simulieren, schwalben und schauspielern praktisch nie sanktioniert wird. eine tatsache die schon seit vielen jahren nur noch nervt.
    7 1 Melden
  • GBZ 08.04.2015 23:12
    Highlight Highlight Selbst schuld
    5 7 Melden

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