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AC Milan kommt mit einem blauen Auge davon



epa07220567 Milan's Patrick Cutrone (R) reacts during the Italian Serie A soccer match between AC Milan and Torino FC at Giuseppe Meazza stadium in Milan, Italy, 09 December 2018.  EPA/MATTEO BAZZI

Bild: EPA/ANSA

Einen Tag nach dem blamablen Ausscheiden in der Gruppenphase der Europa League ist die AC Milan im (Finanz-)Streit mit der UEFA mit einem blauen Auge davon gekommen. Der europäische Verband fasste den Mailänder Verein in seinem zweiten Urteil wegen Verstössen gegen das Financial Fairplay mit Samthandschuhen an.

Milan wurde mit 12 Millionen Euro gebüsst, muss bis am 30. Juni 2021 eine ausgeglichene Bilanz ausweisen, sonst droht ein Ausschluss aus den europäischen Wettbewerben, und darf in den nächsten zwei Saisons bei allfälligen Europacup-Teilnahmen nur Kader mit 21 Spielern melden. Was auf den ersten Blick nach einem harten Urteil aussieht, ist in Tat und Wahrheit ein verdecktes «Voluntary Agreement», ein Instrument der Selbstanklage, welches die UEFA ab und zu gewährt, damit Klubs ihre Finanzen ohne sofortige Sanktion in Ordnung bringen können.

Milan hat fast drei Saisons Zeit, eine ausgeglichen Bilanz zu präsentieren. Wie der Klub das macht, ob über Sponsoring, Spielerverkäufe oder auch Lohnreduktionen, ist ihm frei gestellt. Er muss der UEFA auch keine Zwischenresultate präsentieren. Für Milan ist in diesem zweiten Urteil entscheidend, dass die UEFA keine Transfersperren oder Lohnobergrenzen verordnet hat. Der Klub ist in seinem Handeln in den nächsten Transferperioden somit kaum eingeschränkt.

Die UEFA hatte Milan im letzten Sommer für diese Saison aus dem Europacup ausgeschlossen. Die Italiener waren darauf mit einem Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS erfolgreich. Dieser Gang ist für die Italiener auch nach dem neuerlichen Urteil der UEFA wieder möglich. Milan hatte im Zeitraum 2014 bis 2017 gegen die UEFA-Regeln verstossen.

Der Klubs schrieb vor allem deshalb rote Zahlen, weil er in den letzten 14 Jahren der Ära des Ex-Präsidenten Silvio Berlusconi seinen Umsatz nicht steigern konnte, während die Transfersummen im gleichen Zeitraum richtiggehend explodierten. Im Sommer 2015 gab Milan für Transfers 90 Millionen Euro aus, zwei Jahre später sogar rund 200 Millionen Euro. (aeg/sda)

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