DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Vladimir Petkovic hat bewährte Kräfte ins Kader für die anstehenden Spiele berufen.
Vladimir Petkovic hat bewährte Kräfte ins Kader für die anstehenden Spiele berufen.Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Petkovic setzt auf Bewährtes: Stocker und Shaqiri zurück, Inler weiter aussen vor

Der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic hat das Kader für die WM-Qualifikationsspiele gegen Ungarn (7. Oktober) und Andorra (10. Oktober) bekanntgegeben. Valentin Stocker ist zurück im Kreis der Nationalmannschaft, Ex-Captain Inler weiter nicht.
30.09.2016, 15:1230.09.2016, 15:32

Überraschungen beinhaltet die Selektion für die beiden WM-Qualifikations-Partien in Budapest und gegen die Weltranglisten-Nummer 203, Andorra, keine. Petkovic hält an seinem bewährten EM-Stamm fest. Er will die «gute Dynamik im Team» festigen und ist 24 Tage nach dem perfekten Auftakt gegen Portugal (2:0) nicht an personellen Rochaden interessiert.

In schriftlicher Form:
Das Schweizer Aufgebot für die Partien Ungarn – Schweiz (Freitag, 7. Oktober, in Budapest) und Andorra – Schweiz (Montag, 10. Oktober, in Andorra La Vella):
Tor: Roman Bürki (Borussia Dortmund), Marwin Hitz (Augsburg), Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach). Verteidigung: Johan Djourou (Hamburger SV), Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), Timm Klose (Norwich City), Michael Lang (Basel), Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin), François Moubandje (Toulouse), Ricardo Rodriguez (Wolfsburg), Fabian Schär (Hoffenheim).
Mittelfeld: Valon Behrami (Watford), Blerim Dzemaili (Bologna), Gelson Fernandes (Rennes), Fabian Frei (Mainz), Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen), Xherdan Shaqiri (Stoke City), Renato Steffen (Basel), Valentin Stocker (Hertha Berlin), Granit Xhaka (Arsenal), Luca Zuffi (Basel).
Sturm: Breel Embolo (Schalke), Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt), Eren Derdiyok (Galatasaray Istanbul).

Umstellungen drängen sich nicht auf. Die Basis ist aktuell gut, die Gruppe hat Tiefgang. In der regulären Spielzeit hat die Schweizer Equipe keines ihrer letzten fünf Wettbewerbsspiele mehr verloren und dabei nur zwei Gegentore hinnehmen müssen. Sie seien angesichts der jüngsten Entwicklung auf einem «sehr guten Weg und einen Schritt weitergekommen», betont Petkovic am Tag der Kadernominierung und platziert sogleich eine Warnung: «Wir haben erst eine Etappe geschafft. Es liegen noch neun vor uns.»

Mit der Rückkehr von Xherdan Shaqiri war zu rechnen. Der Topskorer der SFV-Auswahl fehlte beim Coup gegen den Europameister verletzt. Am letzten Wochenende gehörte er nach einer mehrwöchigen Pause wegen erneuter Beschwerden in der Wadenmuskulatur erstmals wieder zur Startformation des Premier-League-Vorletzten Stoke City. Ebenfalls wieder mit dabei ist Valentin Stocker, der zuletzt bei Hertha Berlin wieder eine wichtigere Rolle gespielt hat.

Xherdan Shaqiri (l.) gehörte mit Stoke wieder zur Startelf.
Xherdan Shaqiri (l.) gehörte mit Stoke wieder zur Startelf.Bild: Paul Burrows/REUTERS

Telefonat mit Inler

Weil Granit Xhaka im zweiten Schlüsselspiel der Gruppe B in Ungarn wegen einer Sperre passen muss, gegen Andorra aber wieder zur Verfügung steht, hat sich Petkovic vor der Bekanntgabe des Kaders mit verschiedenen Szenarien befasst und offenbar auch in Erwägung gezogen, den im letzten März degradierten Ex-Captain Gökhan Inler wieder zu berücksichtigen – zumindest tauschte er sich mit dem mittlerweile bei Besiktas Istanbul engagierten Mittelfeldspieler telefonisch aus.

Gökhan Inler (l.) kommt bei Besiktas wieder regelmässig zum Einsatz, für ein Nati-Aufgebot reichte das aber (noch?) nicht.
Gökhan Inler (l.) kommt bei Besiktas wieder regelmässig zum Einsatz, für ein Nati-Aufgebot reichte das aber (noch?) nicht.Bild: Armando Franca/AP/KEYSTONE

«Ich hatte mit Gökhan ein sehr gutes Gespräch und ich verfolge ihn sehr genau», so Petkovic. Eine Annäherung hat stattgefunden, zur Reintegration nach über zehnmonatiger Sendepause kommt es vorerst nicht. Er sehe den 32-Jährigen mit dem Fundus von 89 Länderspielen «derzeit nicht in einer Hauptrolle» im Nationalteam.

Inler hätte durchaus Argumente vorzuweisen, wieder zum Kreis der Top 23 der Schweiz zu zählen. Beim türkischen Meister gehört der robuste Akteur im Zentrum zur ersten Reihe einer Equipe mit internationaler Ausstrahlung. Aber offenbar gewichtet der SFV-Taktgeber die Ausgewogenheit innerhalb der Nationalmannschaft höher als die Formstärke des langjährigen Team-Patrons. (sda/drd)

Die Rekordspieler der Schweizer Nati

1 / 27
Die Rekordspieler der Schweizer Nati
quelle: epa/keystone / walter bieri
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
St.Paulis Tier im Tor «geht einer ab», wenn er in der 1. Liga Bälle halten kann
18. August 1995: Klaus Thomforde liefert eines der berühmtesten Zitate der Bundesliga-Geschichte. Der Goalie des FC St.Pauli strahlt nach dem zweiten Saisonspiel in die Kamera und meint: «Es ist ja auch geil, in der 1. Liga die Bälle zu halten. Da geht mir einer ab!»

Ganz neu ist die 1. Bundesliga für den FC St.Pauli nicht, als er im Sommer 1995 aufsteigt. Es ist schon das dritte Gastspiel der Hamburger in der obersten Spielklasse. Auch Klaus Thomforde kennt die Beletage des deutschen Fussballs – aber erst von der Ersatzbank aus, denn lange standen ihm Kontrahenten vor der Sonne.

Zur Story