Sport
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Bundesliga, 33. Runde

Stuttgart – Hamburg 2:1
Freiburg – Bayern 2:1
Schalke – Paderborn 1:0
Augsburg – Hannover 1:2
Mainz – Köln 2:0
Werder – Gladbach 0:2
Leverkusen – Hoffenheim 2:0
Hertha – Eintracht 0:0
Wolfsburg – Dortmund 2:1 

VFB Stuttgart's Daniel Ginczek, Antonio Ruediger, Martin Harnik, Daniel Didavi and Timo Baumgartl (L-R) celebrate during their German Bundesliga first division soccer match against Hamburg SV in Stuttgart, Germany, May 16, 2015.  REUTERS/Kai Pfaffenbach  DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE DURING MATCH TIME TO 15 PICTURES PER GAME. IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO IS NOT ALLOWED AT ANY TIME. FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050

Harnik feiert mit einem Affentanz den Siegtreffer zum 2:1. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

Mehmedi trifft bei Freiburg-Sieg über Bayern – Harnik schiesst den HSV in den Tabellenkeller

Die zweitletzte Runde der Bundesliga steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfs. Stuttgart, Freiburg und Hannover fahren Siege ein, Paderborn und Hamburg kassieren bittere Niederlagen. 



Stuttgart – Hamburg 2:1

>>> Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen

Keine Frage das Epizentrum des Abstiegskampfs befindet sich heute in der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart. VfB und HSV: Die beiden Bundesliga-Dinosaurier kämpfen ums nackte Überleben. 

Der Auftakt in den Krisengipfel gelingt den Gästen aus Hamburg besser: Gojko Kacar schiesst im dritten Spiel in Folge ein Tor und bringt seine Farben in der 12. Minute in Front. Doch der VfB stemmt sich vehement gegen den Abstieg und kann die Partie bis zur Pause durch Treffer von Christian Gentner und Martin Harnik drehen. 

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Martin Harnik bringt Stuttgart in der 35. Minute in Führung. gif: dailymotion.com

Der HSV bleibt in der zweiten Halbzeit blass und kann nicht mehr reagieren. Stuttgart hat es somit am nächsten Wochenende in Paderborn in der eigenen Hand, den Ligaerhalt zu schaffen.

Freiburg – Bayern 1:2

Entgegen aller Befürchtungen läuft Bayern in Freiburg mehr oder weniger in Bestbestzung auf. Pep Guardiola nimmt im Vergleich zum Champions-League-Spiel gegen Barcelona lediglich drei Wechsel vor. 

Dementsprechend überlegen startet der designierte Meister denn auch ins Spiel. Nach 13 Minuten bedient Mitchell Weiser Bastian Schweinsteiger, welcher aus wenigen Metern einnetzen kann. 

Doch die abstiegsbedrohten Freiburger haben eine Antwort bereit: Und zwar in Form von Admir Mehmedi. Der Schweizer trifft in der 33. Minute mit einem satten Schuss ins tiefe Eck. 

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Mehmedi bezweingt Neuer aus der Distanz.  gif: dailymotion.com

Es kommt noch besser für den SC. In der 89. Minute entwischt den Bayern Nils Petersen, welcher zum 2:1 trifft und das Mage Solar Stadion in ein Tollhaus verwandelt.

Schalke – Paderborn 1:0

Bei Schalke 04 hängt der Haussegen vor dem Spiel komplett schief. Die Fans akzeptieren die ungenügenden Leistungen der letzten Wochen nicht mehr und legen einen Fanprotest ein; sie wenden sich ab und bleiben die ersten 45 Minuten komplett still. 

Keine, aber auch wirklich keine Aktion vermag die Schalke-Fans aus ihrer Lethargie zu reissen – abgesehen von der Resultatmeldung aus Wolfsburg (Dortmund verliert dort mit 1:2). Königsblau spielt total uninspiriert, Paderborn gibt den Ton und vergeigt Chancen im Minutentakt. 

Doch dann kommt die 88. Minute und Klaas-Jan Huntelaar. Oder ist es gar ein Eigentor von Uwe Hünemeier? Sieht fast so aus. Schalke 1, Paderborn 0. Paderborn rutscht damit auf den letzten Platz.

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Hünemeiers Eigentor kurz vor dem Schlusspfiff. gif: footyroom.com

Augsburg – Hannover 1:2

Hannover kann sich mit einem Sieg bei Augsburg etwas Luft verschaffen. Matchwinner für die Niedersachsen ist Lars Stindl, der einen Doppelpack schnürt.

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Stindl trifft in der 55. Minute zum entscheidenden 2:1. gif: dailymotion.com

Wolfsburg – Dortmund 2:1

Nach nicht einmal einer Minute kachelt es bereits in der Volkswagen Arena. Es Kevin de Bruyne, welcher die Schläfrigkeit der BVB-Defensive ausnutzt und mit einem Pass ins Zentrum, das 1:0 von Daniel Caligiuiri einleitet. 

In der 11. Minute säbelt Diego Benaglio im Strafraum Kevin Kampl um.

Der Schiedsrichter entscheidet direkt auf Strafstoss, lässt die Rote Karte aber in der Hosentasche stecken. Aubameyang verwandelt den Elfer souverän.

Kurz nach der Pause ist es Naldo, der den Vorsprung für die Wölfe wiederherstellen kann. In der 49. Minute trifft der Verteidiger nach einer Ecke zum 2:1. Dabei bleibt's: Rodriguez, Benaglio und Klose fahren den nächsten Dreier ein. 

Siege für Gladbach und Leverkusen

Lucien Favre trainiert in der kommenden Saison einen Champions-League-Teilnehmer. Borussia Mönchengladbach kann nach dem 2:0-Auswärtssieg in Bremen nicht mehr von Rang 3 verdrängt werden. Der Konkurrent Leverkusen schlägt Hoffenheim zwar ebenfalls mit 2:0, doch damit bleibt die Lücke von fünf Punkten bestehen.

Beide Gladbacher Tore schiesst Raffael, der Stürmer der unter Favre schon beim FC Zürich und in Hertha Berlin spielte. Hakan Calhanoglu und Stefan Kiessling erzielen die Treffer für Leverkusen, bei dem der 33-jährige Simon Rolfes nach zehn Jahren beim Klub sein letztes Heimspiel bestreitet.

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1Kommentar anzeigen

Lucien Favres Erfolgsrezept ist geknackt

Auch nach zwei Spielen der Rückrunde führt Dortmund die Bundesliga-Tabelle an. Weil der BVB genau das macht, was Lucien Favres Teams seit Jahren auszeichnen.

Dass Lucien Favre ein überdurchschnittlich begabter Fussballtrainer ist, weiss jeder Schweizer Fan. Egal, wo er ist: Der Romand macht jedes Team, bei dem er anheuert, besser. Der Autor Christoph Biermann entschlüsselte im vergangenen Jahr einen Teil seiner Erfolgs-DNA: Favre weist seine Spieler an, einen Angriff erst dann abzuschliessen, wenn die Aussicht auf ein Tor gut ist.

Das klingt banal, aber sehr logisch, doch die Umsetzung des Vorhabens ist nicht immer einfach. Jüngste Zahlen, vom …

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