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Zurich's players after the UEFA Europa League match between Germany's Bayer 04 Leverkusen and Switzerland's FC Zuerich, at the BayArena in Leverkusen, Germany, on Thursday, November 8, 2018.  (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Fünf Spiele, drei Siege: Der FC Zürich holte für die Schweiz wichtige Punkte für die Fünf-Jahres-Wertung. Bild: KEYSTONE

Welche Schweizer Klubs in der neuen Europa League 2 teilnehmen werden

Ab der Saison 2021 führt die UEFA wieder drei Europacups durch. Doch nicht der Cupsieger-Cup wird wiederbelebt, sondern ein Wettbewerb, dessen Arbeitstitel Europa League 2 heisst. Welche Schweizer Klubs dürfen teilnehmen?



Entscheidend ist wie immer die Fünf-Jahres-Wertung der UEFA, in welche die Resultate sämtlicher Europacup-Begegnungen der Klubs eines Landes einfliessen. Aktuell ist die Schweiz auf Rang 15 klassiert, nachdem sie in den beiden Jahren zuvor jeweils auf Platz 12 lag. Aktuell ist es schlecht für den Schweizer Fussball, dass mit YB und dem FC Zürich nur noch zwei Teams im Europacup dabei sind und dass Meister YB in der Champions League bloss ein Unentschieden geschafft hat.

Ändert sich an der aktuellen Position nichts, sieht die Europacup-Zuteilung 2021/22 so aus:

➡️ Schweiz auf Rang 15

Meister: Er steigt in der zweiten von vier Qualifikationsrunden (Meister-Weg) für die Champions League ein.

Zweiter: Er steigt in der ersten von drei Qualifikationsrunden (Liga-Weg) für die Champions League ein.

Dritter: Er steigt in der ersten von zwei Qualifikationsrunden für die Europa League ein.

Vierter: Er steigt in der zweiten von vier Qualifikationsrunden für die Europa League 2 ein.

Olympiakos' Lazaros Christodoulopoulos , left, celebrates after scoring his second goal and the second of his side against FC Luzern's during the Europa League third qualifying round , first leg, soccer match between Greece's Olympiakos and Switzerland's FC Luzern at Karaiskaki stadium in Piraeus, near Athens, on Thursday, Aug. 9, 2018. (AP Photo/Petros Giannakouris)

EL-Quali 2018/19: Luzern scheiterte mit dem Gesamtskore von 1:7 an Olympiakos Piräus. Bild: AP

Fünfter: Er steigt in der zweiten von vier Qualifikationsrunden für die Europa League 2 ein.

Fazit: Kein einziges Schweizer Team wäre direkt für die Gruppenphase einer der drei Europacups gesetzt.

Wie wäre es, wenn sich die Schweiz im Ranking wieder nach vorne verbessert? Sagen wir: Um drei Plätze, wo sie vorher war. Dann sieht die neue Zuteilung ab 2021/22 so aus:

⬆️ Schweiz auf Rang 12

Meister: Er steigt in der letzten von vier Qualifikationsrunden (Meister-Weg) für die Champions League ein. Scheitert er in dieser Runde, spielt er in der Europa League.

YBs players celebrate after the UEFA Champions League football 2nd leg playoff match between GNK Dinamo Zagreb from Croatia and BSC Young Boys from Switzerland, in the Stadion Maksimir, in Zagreb, Croatia, on Tuesday, August 28, 2018. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

CL-Quali 2018/19: YB schlägt Dinamo Zagreb und spielt erstmals in der Königsklasse. Bild: KEYSTONE

Zweiter: Er steigt in der ersten von drei Qualifikationsrunden (Liga-Weg) für die Champions League ein.

Dritter: Er steigt in der zweiten von zwei Qualifikationsrunden für die Europa League ein. Scheitert er, spielt er in der Europa League 2.

Vierter: Er steigt in der dritten von vier Qualifikationsrunden für die Europa League 2 ein.

Fünfter: Er steigt in der zweiten von vier Qualifikationsrunden für die Europa League 2 ein.

Fazit: Mit einem verbesserten Ranking in der Fünf-Jahres-Wertung hätten zwei Schweizer Team einen Fixplatz in der Gruppenphase eines Europacups – wobei vor den Qualifikationsspielen nicht zu sagen ist, in welchen.

(* Der Abschnitt wurde nach dem Input von User «Yoku» verbessert. Merci!)

Und was, wenn die Schweiz im Ranking abrutscht? Nur schon ein Rang schlechter – und der Vizemeister darf sich keine Hoffnungen mehr auf die Champions League machen. Auch die bisherige Europa League wäre gestrichen:

⬇️ Schweiz auf Rang 16

Meister: Er steigt in der zweiten von vier Qualifikationsrunden (Meister-Weg) für die Champions League ein.

Zweiter: Er steigt in der zweiten von vier Qualifikationsrunden für die Europa League 2 ein.

Dritter: Er steigt in der zweiten von vier Qualifikationsrunden für die Europa League 2 ein.

Vierter: Er steigt in der zweiten von vier Qualifikationsrunden für die Europa League 2 ein.

Fünfter: Kann nicht am Europacup teilnehmen.

epa06912607 St.Gallen's coach Peter Zeidler (C) talks to players  during the UEFA Europa League second round qualification first leg match between the FC St. Gallen and Sarpsborg 08 FF at the AFG Arena in St. Gallen, Switzerland, 26 July 2018.  EPA/MELANIE DUCHENE

EL-Quali 2018/19: St.Gallen scheitert am norwegischen Vertreter Sarpsborg. Bild: EPA/KEYSTONE

Fazit: Ein Abrutschen im Ranking hätte gravierende Auswirkungen. Da die laufende Saison sowie die Saisons 2019/20 und 2020/21 noch ausstehend sind für die endgültige Vergabe der Startplätze 2021/22, wenn die neue Europa League 2 eingeführt wird, ist eine Prognose des dannzumaligen Rankings der Schweiz unseriös.

Noch entschieden werden muss wohl, an welcher Position des nationalen Rankings der Cupsieger geführt wird. In der aktuellen Saison nimmt das viertklassierte Zürich den Platz der nationalen Nummer drei ein, hinter Meister YB und Vizemeister Basel, aber vor Luzern (Dritter der Super League).

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MacB 04.12.2018 09:27
    Highlight Highlight Also versteh ich es richtig. Bald alle Klubs dürfen in Zukunft ein bisschen international spielen, aber nur in ewigen Vorrunden und am Schluss landen dann doch die ganzen Scheichteams im Haupttableau, wo die Kohle verteilt wird. Alles klar ...
  • DerSuperBauer 04.12.2018 08:55
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig? Auf Platz 15 darf der Tabellenzweite noch in der Champions League Quali ran und auf Platz 16 darf der zweite nur noch sich in der Quali zur Euro League 2 versuchen?
  • bokl 03.12.2018 22:28
    Highlight Highlight Diese Diskussion zeigt wunderschön, dass die Strategie der Uefa funktioniert. Immer mehr Verlockungen für die "Kleinen" auslegen und gleichzeitig immer mehr Notausgänge für die "Grossen" bauen, wenn sie mal überraschend scheitern in der Quali.


    Statt immer auf die Honigtöpfe zu schielen würden sich die kleinen Verbände besser autonom engagieren. Ein Meistercup der -15 Verbände wäre sportlich nicht überragend, aber sicher spannend. Für die Reisekosten halt zähneknirschend einen Titelsponsor akzeptieren. Ein "M-Budget-Meistercup" sozusagen.
  • SD1980 03.12.2018 21:09
    Highlight Highlight Im allgemeinen 4 Qualifikationsrunden für die EL2? Der helle Wahnsinn!!! Hoffe, die kleineren Nationen, die besser klassifiziert sind, erhalten fixe Startplätze, ansonsten ist es einfach ein Wettbewerb für die weniger erfolgreichen Klubs der Top5-Ligen.
  • Yoku 03.12.2018 20:17
    Highlight Highlight Lieber Ralf
    Wenn die Schweiz auf Platz 12 ist, dann hat der Meister einen Platz in der EL auf sicher. Den gibt es als Trostpreis für das Scheitern in der letzten CL-Qualirunde.
    Nach dem gleichen Prinzip verdient sich der Dritte den Platz in der EL2.
    Für Platz 12 gibt es demzufolge 2 Fixplätze in der Gruppenphase eines EC. Man kann nur die Kombination nicht sagen.
    • Ralf Meile 03.12.2018 21:26
      Highlight Highlight Da hast du völlig recht, danke. Daran habe ich leider nicht gedacht.
  • DerTaran 03.12.2018 18:24
    Highlight Highlight Die wollen die kleinen Länder aus dem Europapokal ausschliessen, Mogelpackung!
  • Nelson Muntz 03.12.2018 18:15
    Highlight Highlight Und der Cupsieger?
  • chnobli1896 03.12.2018 17:29
    Highlight Highlight Ein Abrutschen wäre unter Umständen nicht so schlecht: Weniger Grümpimannschaften im EC -> Kleinerer Divisor der Punkte und mehr Qualirunden -> mehr Punkte in der Quali
    • rudolf_k 03.12.2018 17:37
      Highlight Highlight Genau so ist es. Teams wie Luzern oder GC, die immer gleich am ersten Gegner scheitern ziehen den Koeffizienten nur nach unten. Deshalb lieber nur 4 Startplätze.
    • Ralf Meile 03.12.2018 17:38
      Highlight Highlight Damit liegst du nicht falsch. Aber bedenke: Dann ist die Schweiz bald wieder besser und das «Luzern/St.Gallen»-Problem kehrt zurück. Ein Teufelskreis …
    • Lutz Pfannenstiel 03.12.2018 17:50
      Highlight Highlight Genau genommen eher ein Schweinezyklus als ein Teufelskreis.
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