Italiens Natispieler jubeln, als Bosnien als nächster Playoff-Gegner feststeht
Italien kann weiterhin von der ersten WM-Teilnahme seit zwölf Jahren träumen. In den Halbfinals der Playoffs setzen sich die Südeuropäer knapp mit 2:0 gegen Nordirland durch.
Die zwischenzeitliche Erleichterung in Italien ist riesig. Torschütze Sandro Tonali sagte beispielsweise: «Wir hatten Angst, dann haben wir uns befreit.» Moise Kean, der mit dem 2:0 für die definitive Entscheidung sorgte, sprach davon, dass das ganze Land auf seinen Schultern ruhte.
Nun müssen die Italiener noch einmal gewinnen. Das Auswärtsspiel gegen Bosnien und Herzegowina wird entscheiden, welches dieser beiden Teams erstmals seit 2014 wieder an einer WM teilnehmen wird. Die Bosnier setzten sich gestern gegen Wales erst im Elfmeterschiessen durch.
Natürlich wurde diese Partie auch von den italienischen Spielern verfolgt. Als die Entscheidung in Cardiff fiel, verfolgten die Italiener die Partie im Stadion. Davon tauchte dann auch noch ein Video auf. Pikant daran: Man sah, wie sich die Italiener darüber freuten, dass sich Bosnien durchsetzte. Ob sie jubelten, weil die Sympathien eher bei den Bosniern liegen, oder weil es auf dem Papier die einfachere Aufgabe ist, kann nicht eindeutig gesagt werden.
Classica arroganza di chi poi paga tutto.
— Max Vader (@Potereaisith) March 26, 2026
Non va bene esultare ora, si esulta martedì. Ci vuole rispetto per la Bosnia e per l’avversario che andremo ad affrontare.
Bisogna essere concentrati, non si va mai convinti di essere più forti#ItaliaIrlandaDelNord#ITANIR pic.twitter.com/s0jHeGIpH3
Aber grundsätzlich sollten die Italiener gewarnt sein bezüglich vermeintlich leichterer Gegner. 2018 scheiterten die Italiener in den Playoffs an Schweden und vier Jahre später setzte sich Nordmazedonien gegen die «Squadra Azzurra» durch. Die Italiener gingen jeweils als klare Favoriten in die Partien.
Die Partie, die am Dienstagabend (20.45 Uhr) in Sarajevo stattfinden wird, ist auch für die Schweizer Nati von Bedeutung. Denn der Sieger wird an der WM in der Gruppenphase auf die Mannschaft von Trainer Murat Yakin treffen. Die weiteren Gegner der Schweizer sind Kanada und Katar. (riz)
