Sport
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epa05018200 (FILES) A file picture dated 22 October 2015 of Wolfgang Niersbach, President of the German Football Association (DFB), during a press conference at DFB headquarters in Frankfurt am Main, Germany. DFB president Wolfgang Niersbach resigned on 09 November 2015 over a payment made to football world governing body FIFA linked to the 2006 World Cup.  EPA/ARNE DEDERT

Wolfgang Niersbach bei seiner Rücktritts-Erklärung.
Bild: EPA/DPA

Dubiose Zahlungen vor WM-Vergabe: DFB-Präsident Wolfgang Niersbach zurückgetreten

Der Druck wurde zu gross: Wolfgang Niersbach ist als Präsident des Deutschen Fussball-Bundes zurückgetreten. Zum Verhängnis wurde ihm eine dubiose Zahlung vor der WM-Vergabe an Deutschland.



Wolfgang Niersbach ist als DFB-Präsident zurückgetreten. Er übernehme im Zuge der WM-Affäre die «politische Verantwortung», sagte Niersbach am Montag nach einer Präsidiumssitzung des Deutschen Fussball-Bundes.

«Ich habe für mich erkannt, dass der Zeitpunkt gekommen ist, die politische Verantwortung zu übernehmen», sagte Niersbach am Montag nach einer Präsidiumssitzung des Deutschen Fussball-Bundes.

Niersbachs persönliche Erklärung im Wortlaut:

«Ich war vom ersten Tag der Bewerbung für die Fussball-Weltmeisterschaft 2006 an bis hin zur Schlussdokumentation des Sommermärchens dabei und habe in all den Jahren zu jedem Zeitpunkt nicht nur mit grosser Leidenschaft, sondern auch immer sauber, vertrauensvoll und korrekt gearbeitet. In den mir zugeteilten Bereichen Marketing, Medien, Akkreditierungen und Veranstaltungsorganisation kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ich mir persönlich absolut nichts vorzuwerfen habe.

Umso deprimierender und schmerzhafter ist es für mich, neun Jahre später mit Vorgängen konfrontiert zu werden, in die ich damals nicht einbezogen war und die auch für mich viele Fragen offen lassen. Ich bleibe dabei und möchte noch einmal unmissverständlich klarstellen, dass ich von den Hintergründen der im Raum stehenden Zahlungsflüsse keinerlei Kenntnis hatte. Umso schwerer ist mir die Entscheidung gefallen, die politische Konsequenz daraus zu ziehen.

27 Jahre DFB waren für mich immer viel mehr als ein Beruf. Die Arbeit in den unterschiedlichen Funktionen war für mich eine Herzensangelegenheit. Ich liebe den Fussball und diesen Verband, in dem ich wunderbare Momente erleben und mit grossartigen Menschen zusammenarbeiten durfte. Um diesen DFB und das Amt zu schützen, trete ich schweren Herzens als DFB-Präsident zurück. Gleichwohl werde ich auch danach alles für eine umfassende Aufklärung der Vorgänge beitragen.»

«Betroffen, überrascht und sehr traurig»

Der Rücktritt von Wolfgang Niersbach als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sorgt in der Sportwelt für grosses Aufsehen. Die Reaktionen im Überblick.

Joachim Löw (Bundestrainer):

«Ich bin natürlich sehr betroffen, überrascht und sehr traurig darüber. Unabhängig von allen juristischen Fakten, die es gibt, denke ich, dass der Wolfgang ein fantastischer Mensch war, auch ein fantastischer Präsident für uns. Er hat den Fußball immer geliebt, er hat für den Fußball alles getan. Er war für uns jederzeit ein hervorragender Ansprechpartner, und deswegen tut es mir persönlich sehr, sehr leid, dass er zurückgetreten ist.

Paul Breitner (Weltmeister von 1974 und Scout des FC Bayern)

«Ich bin nicht überrascht. Wir haben im Moment zwei Skandale laufen. Wie tief die gehen, weiss ich nicht. Ich kann nur sagen: Respekt. Das war notwendig und richtig so.

Uwe Seeler (Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft):

«Ich finde das nicht gut. Ich hätte ihn gern weiter als Präsidenten gehabt. Denn ich weiß, wie er tickt. Ich werde ihn auch noch anrufen. Ich glaube, dass Theo Zwanziger keine gute Rolle gespielt hat.»

Theo Zwanziger (Niersbachs Vorgänger als DFB-Präsident):

«Das ist Sache des DFB und von Wolfgang Niersbach. Das müssen sie selbst entscheiden.»

Dietmar Hamann (ehemaliger Fussball-Nationalspieler):

«Ich bin bereit.»

Schwer unter Druck

Das Amt übernehmen Reinhard Rauball und Rainer Koch. Der Boss der deutschen Fussball Liga (DFL), Rauball, sagte über Niersbachs Rücktritt gemäss Bild.de: «Er nimmt Verantwortung zugunsten des Fussballs und des DFB. Dafür gebührt ihm Respekt.»

Der 64-Jährige war schwer unter Druck geraten, nachdem das deutsche Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» dubiose Geldflüsse aufdeckte, die im Zusammenhang mit der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland stehen sollen. 

Die deutsche Steuerfahndung durchsuchte in den vergangenen Wochen sowohl die DFB-Zentrale in Frankfurt als auch Niersbachs Privatwohnsitz. Gegen den nun zurückgetretenen DFB-Chef, seinen Vorgänger Theo Zwanziger und den früheren DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt ermittelt die Frankfurter Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall. Auslöser der Ermittlungen sind die Recherchen des Spiegel, dass es eine schwarze Kasse in Höhe von 6,7 Millionen Euro gab.

Zuletzt hatten veröffentlichte handschriftliche Notizen auf einem Briefentwurf aus dem Jahr 2004 für erneuten Wirbel in der WM-Affäre gesorgt. Sollten diese tatsächlich von Niersbach stammen, wäre klar, dass er nicht wie behauptet erst diesen Sommer von den Millionentransfers im Zuge der Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft 2006 erfahren hätte.

DFB verzichtet auf Klage gegen den SPIEGEL

Unmittelbar nach dem Rücktritt von Niersbach wurde auch bekannt, das der DFB doch nicht gegen das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» vorgehen will. Der DFB-Skandal wird von externen Ermittlern der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer aufgearbeitet. «Freshfields hat hervorragende Untersuchungsarbeit geleistet. Es sind eine Reihe von Punkten zutage gefördert werden, die zum Teil weiterer Aufklärung bedürfen», sagte Niersbach-Nachfolger Koch. «Die Frage, wie die WM vergeben wurde, wird uns noch weiter beschäftigen. Es geht um die vollständige und lückenlose Aufklärung der WM-Vergabe.»

Man werde die Befragungen über Freshfields «so schnell als nur irgendwie möglich zum Abschluss bringen», um dann einen «transparenten Untersuchungsbericht zur Verfügung zu stellen».

(meg/si/dpa)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • maxi 09.11.2015 21:30
    Highlight Highlight Die totengräber des Deutschen Fussballs danken ab...endlich!

    Ihr habt nur schande über unseren Sport gebracht!
  • Noach 09.11.2015 20:31
    Highlight Highlight Ihr seid ein Land voll mit Lügenbaronen.Was kommt als nächstes .Vorschlag Bayer!
  • TanookiStormtrooper 09.11.2015 20:05
    Highlight Highlight Nachdem Hoeness um eine vorzeitige "Vertragsauflösung" in Landsberg gebeten hat, müssen die sich jetzt natürlich Ersatz beschaffen. Mal sehen wen sie sich holen. Zwanziger, Niersbach oder gar "Kaiser" Beckenbauer? Man darf auf den nächsten Transferhammer gespannt sein!
  • Yosh Eden 09.11.2015 19:15
    Highlight Highlight Falls er tatsächlich nichts gewusst haben sollte, dann war er ein mieser Manager der seine Leute nicht im Griff hatte
  • Angelo C. 09.11.2015 18:34
    Highlight Highlight Sowas von geil - diese jahrelangen und auf pseudoehrlich machenden Deutschen Verbandsführer, welche Blatter schon seit geraumer Zeit am Stuhlbein sägten und ihn (dazu noch persönlich) der Korruption bezichtigten, haben offenbar noch mehr Dreck am Stecken als der Walliser, von WM-Käufen bis hin zu Steuerbetrug!

    Die verdächtig schweigsame Lichtgestalt des Deutschen Fussballs, Franz Beckenbauer, scheint zumindest bei der WM-Vergabe an Deutschland (durch Adidas-Gnaden) irgendwie mit von der Partie...man darf gespannt sein.

    Da kann man sich ein hämisch-schadenfrohes Grinsen schwer verkneifen 😜!
    • Mathis 09.11.2015 19:38
      Highlight Highlight Wenn der DFB bestochen hat, was hat dann die andere Seite gemacht?
    • TanookiStormtrooper 09.11.2015 20:40
      Highlight Highlight @Mathis
      Zur Erklärung: Der DFB hat ganz bestimmt nicht Blatter bestochen, der wollte die WM 2006 in Südafrika und hat sich da selber vermutlich die ein oder andere Stimme "beschafft". Blatter war über die Wahl von Deutschland stinksauer, weil er eben genau wusste, hier ist was Faul. Wenn jemand kurz vor der Finalen Abstimmung verschwindet, der für Südafrika gestimmt hätte, um angeblich einen Flieger zu erwischen stinkt das zum Himmel. Nur darum bekam Deutschland den Zuschlag!

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