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Super League, 13. Runde

Sion – GC 3:2 (1:2)

Thun – Lugano 2:1 (1:1)

Basel – YB 1:0 (1:0)

Der Basler Breel Embolo freut sich ueber sein Tor im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem BSC Young Boys, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 25. Oktober 2015. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Breel Embolo entscheidet den Spitzenkampf in Basel.
Bild: KEYSTONE

«Wir waren die bessere Mannschaft» – YB kassiert im Spitzenkampf gegen Basel eine unnötige Niederlage

Der FC Basel zieht in der Super League einsam seine Kreise. Der Meister gewinnt das Spitzenspiel zuhause gegen YB 1:0 und hat nun schon zehn Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte GC.



Basel – YB 1:0

>>> Hier gibt es den Liveticker der Partie zum Nachlesen

- Nach vier Siegen und einem Remis muss YB-Trainer Adi Hütter in der Super League erstmals eine Niederlage einstecken. Rund einen Monat nach dem spektakulären 4:3-Heimerfolg gegen den FCB unterliegen die Berner im St.-Jakob-Park 0:1.

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Das entscheidende Tor von Breel Embolo.
gif: watson/srf

- Der Mann des Spiels ist ausgerechnet Breel Embolo, bei dem nach dem Europa-League-Spiel gegen Belenenses Lissabon am Donnerstag noch eine schwerwiegende Knieverletzung befürchtet worden war. Nach etwas mehr als einer halben Stunde trifft er mit einem Flachschuss aus rund 20 Metern und sorgt für Basler Jubelstürme. Die beste Chance zum Ausgleich vergibt Yuya Kubo nach einer Stunde, als er einen Kopfball freistehend aus wenigen Metern nicht an Basels Goalie Tomas Vaclik vorbeibringt.

«Wir waren die bessere Mannschaft. Das war eine unglückliche Niederlage.»

YB-Trainer Adi Hütter im SRF.

- YB muss ab der 67. Minute mit einem Mann weniger auskommen. Nach einem Foul an Basel-Goalie Tomas Vaclick sieht Gregory Wüthrich die gelb-rote Karte. Dennoch haben die Berner mehr vom Spiel und erarbeiten sich die besseren Chancen als der FC Basel. Dank einem starken Vaclik im Tor, kann der FCB die Führung aber über die Zeit schaukeln und seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf zehn Punkte ausbauen. 

«Langweilig wird die Saison jetzt sicher nicht.»

Matchwinner Breel Embolo im SRF-Interview

Sion – GC 3:2

– Die Partie im Stade de Toubillon verspricht ein Leckerbissen zu werden. Gastgeber Sion ist nach dem Sensations-Erfolg gegen Bordeaux im Stimmungshoch, GC will als erster Verfolger weiterhin Druck auf den FC Basel ausüben. Überraschend verhalten starten die Kontrahenten angesichts dieser Ausgangslage in die Partie. Vor allem den Gastgebern unterlaufen im Spielaufbau ungewohnt viele Fehler. 

– In der 22. Minute eröffnet Caio das Skore. Kim Källström bedient Munas Dabbur mit einer herrlichen Flanke, der legt per Kopf ab auf den Torschützen. Drei Minuten später doppelt der Assistgeber mit dem Treffer der Runde nach: Dabbur spielt im Sion-Strafraum gleich vier Verteidigern Knoten in die Beine und netzt technisch brillant zum 2:0 für die Gäste ein. Die Walliser sind geschockt, kommen aber noch vor der Pause wieder auf eine Länge heran. Weil GC-Verteidiger Benjamin Lüthi sich bei einem langen Ball von Carlitos verschätzt, profitiert Assifuah und erzielt per Kopf das 1:2.

Das Traumtor von Munas Dabbur.
video: streamable

– In der zweiten Halbzeit schwächt sich GC auf fahrlässige Weise selbst: Erst stoppt der bereits verwarnte Marko Basic einen Sion-Konter durch Edmilson mit einem taktischen Foul an der Mittellinie und sieht Gelb-Rot. Dann pariert Benjamin Lüthi einen Kopfball von Leo Lacroix kurz vor der Torlinie mit der Hand und fliegt direkt vom Platz. Reto Ziegler verwandelt den fälligen Penalty in der 64. Minute mit einem Schuss ins Lattenkreuz. Im folgenden Powerplay bleibt Sion eiskalt: Der eingewechselte Gregory Karlen bestraft GC bei seinem Super-League-Debüt mit dem 3:2 in der 89. Minute. 

«Ich habe hart für diesen Moment gearbeitet. Die Freude ist unbeschreiblich gross.»

Sions Siegtorschütze Gregory Karlen auf Teleclub

Thun – Lugano 2:1

- Jeff Saibene gewinnt auch sein zweites Spiel mit dem FC Thun. Der Luxemburger beweist dabei ein goldenes Händchen: Drei Minuten nach der Einwechslung erzielt Stürmer Ridge Munsy den Siegtreffer.

- Allerdings muss der Luxemburger gegen Aufsteiger Lugano mehr um die drei Punkte zittern als vor einer Woche beim 5:1 gegen den FC Zürich. Am Ende ist der Sieg vor allem deshalb verdient, weil die Berner Oberländer im Spielaufbau weniger Fehler machen als die Tessiner. Aufgrund der Chancen wäre auch eine Unentschieden in Ordnung gewesen.

Thuns Ridge Munsy freut sich ueber seinen Treffer zum 2:1im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Lugano, am Sonntag, 25. Oktober 2015, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Joker Ridge Munsy entscheidet die Partie im Berner Oberland.
Bild: KEYSTONE

- Die Entscheidung führt Ridge Munsy in der 71. Minute herbei. Drei Minuten nach seiner Einwechslung überläuft der Stürmer Luganos Aussenverteidiger Frédéric Veseli und bezwingt Keeper Francesco Russo aus spitzem Winkel mit einem Schuss zwischen den Beinen hindurch. In der ersten Halbzeit hatte der Kroate Antonini Culina die Gäste mit einem Flachschuss aus 17 Metern in Führung gebracht (8.), Sandro Wieser glich mit einem wuchtigen Kopfball nach einem Corner aus (20.) (dux/si/cma)

«Da gelingt mir so einiges. Das ist nicht jedes Mal so. Ich bin froh, dass es heute geklappt hat.»

Thuns Siegtorschütze Ridge Munsy auf Teleclub

Die Telegamme

Sion - Grasshoppers 3:2 (1:2)
7400 Zuschauer. - SR San.
Tore: 23. Caio (Dabbur) 0:1. 25. Dabbur 0:2. 39. Assifuah (Carlitos) 1:2. 64. Ziegler (Handspenalty/Handspiel Lüthi) 2:2. 89. Grégory Karlen (Pa Modou) 3:2.
Sion: Vanins; Zverotic (59. Rüfli), Lacroix, Ziegler, Pa Modou; Ndoye, Salatic; Assifuah (75. Follonier), Fernandes, Carlitos; Konaté (82. Grégory Karlen).
Grasshoppers: Vasic; Bauer, Barth, Pnishi, Lüthi; Basic, Källström; Ravet (77. Ibrahimi), Tarashaj (55. Gülen), Caio (68. Antonov); Dabbur.

Thun - Lugano 2:1 (1:1)
5477 Zuschauer. - SR Schärer.
Tore: 8. Culina (Bottani) 0:1. 20. Wieser (Zarate) 1:1. 71. Munsy (Wittwer) 2:1.
Thun: Faivre; Joss, Reinmann, Sulmoni, Wittwer; Zarate, Wieser, Hediger, Schirinzi (88. Peyretti); Buess (68. Munsy), Rapp (78. Frontino).
Lugano: Russo; Markaj (78. Jozinovic), Datkovic (46. Djuric), Urbano, Veseli; Crnigoj, Piccinocchi; Bottani, Sabbatini, Culina; Rossini (85. Josipovic).

Basel - Young Boys 1:0 (1:0).
33'360 Zuschauer. - SR Bieri.
Tor: 31. Embolo (Zuffi) 1:0.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Samuel (50. Akanji), Safari; Elneny, Xhaka; Embolo, Zuffi, Bjarnason (85. Callà); Janko.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Wüthrich, Vilotic, Benito; Zakaria, Bertone; Steffen, Sulejmani (77. Nuzzolo), Lecjaks (82. Afum); Kubo (82. Tabakovic).
Bemerkungen: FCB ohne Traoré, Degen, Hoegh, Boëtius (alle verletzt), Gashi, Kakitani (beide nicht im Aufgebot), Ivanov (U21), YB ohne Von Bergen, Gerndt, Seferi, Hoarau (alle verletzt). 60. Vaclik lenkt Kopfball von Kubo an den Pfosten. 67. Gelb-Rot gegen Wüthrich (Foul). Verwarnungen: 17. Embolo, 26. Wüthrich, 30. Zakaria, 53. Vilotic, 59. Safari, 75. Bertone, 85. Janko (alle Foul). (si)

Die Tabelle

Bild

bild: teletext

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