DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Markus Babbel ist als Trainer im Cup noch nie weit gekommen.&nbsp;<br data-editable="remove">
Markus Babbel ist als Trainer im Cup noch nie weit gekommen. 
Bild: Martin Meienberger/freshfocus

Babbel vor dem Duell gegen Aarau: «Als Trainer bin ich in einem Cup noch nie so weit gekommen»

Heute Samstag finden die ersten zwei Cup-Viertelfinals statt. Um 18.00 Uhr treffen Aarau auf Luzern und Thun auf Zürich. Luzern und Thun gehen als Favoriten in die Partien.
12.12.2015, 11:1612.12.2015, 14:57

Thun ist im Schweizer Cup keine Übermannschaft. Die einzige Finalteilnahme (1:3 gegen La Chaux-de-Fonds) liegt mehr als 60 Jahre zurück. Es folgten lange Jahrzehnte, in denen sich die Thuner als unbedeutende Grösse im Regionalfussball tummelte und eine Zeit lang auf dem Platz Thun nur die Nummer 3 hinter Lerchenfeld und Dürrenast war. Seit der Klub in den Profifussball zurückgefunden hat, taucht Thun in den Statistiken zweimal in den Halbfinals auf. 2007/08 scheiterten die Berner Oberländer mit 0:1 an Basel, 2013/14 im Penaltyschiessen an Zürich, den Gegner an diesem Samstag.

Thun ist im Cup keine Übermannschaft. &nbsp;<br data-editable="remove">
Thun ist im Cup keine Übermannschaft.  
Bild: KEYSTONE

Nicht nur der Heimvorteil sorgt dafür, dass die Thuner gegen Zürich zu favorisieren sind. Trainer Jeff Saibene begann seine zweite Amtszeit in Thun am 18. Oktober just mit einem Heimspiel gegen Zürich. Der 5:1-Sieg trug die Oberländer in ein Hoch, das nur für kurze Zeit – mit zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen – ein wenig abflachte.

Mittlerweile haben sich die Thuner fünf Punkte vom Tabellenende gelöst, während der FC Zürich sich vorerst damit begnügen musste, die Rote Laterne an Vaduz abzutreten. Unter Trainer Sami Hyypiä errangen die Zürcher in den letzten drei Spielen immerhin die ersten zwei Heimsiege der Saison. Auch der Sieg im Cup-Achtelfinal in Bern gegen die Young Boys war ein willkommener Aufsteller.

Der FCZ gewann zuletzt beide Heimspiele gegen Lugano und Sion. &nbsp;<br data-editable="remove">
Der FCZ gewann zuletzt beide Heimspiele gegen Lugano und Sion.  
Bild: freshfocus

Saibene verweist im Voraus mit Stolz auf eine prächtige Bilanz, die im Falle eines Sieges gegen Zürich zustande käme: Dann zumal hätten die Thuner unter dem Luxemburger sechs von neun Spielen gewonnen. «Besonders zufrieden bin ich damit, dass wir eine Konstanz gewonnen haben», sagte Saibene.

Luzerns Chance

Klar ist die die Rollenverteilungen im anderen Viertelfinal vom Samstag. Luzerns Trainer Markus Babbel hat sich nach dem überzeugenden Sieg in der Meisterschaft gegen YB (3:1) einiges vorgenommen: «Als Trainer bin ich in einem Cupwettbewerb noch nie so weit gekommen», sagte der Deutsche. «Jetzt könnten wir dieses Jahr mit dem Tüpfchen auf dem I abschliessen.»

Gelingt dem FC Aarau heute gegen Luzern die Sensation?<br data-editable="remove">
Gelingt dem FC Aarau heute gegen Luzern die Sensation?
Bild: Christian Boss/freshfocus

Bei Aarau ist die Vorfreude auf den Match gross. Sie deckt jedoch nur für kurze Zeit die andauernden Sorgen über die prekäre Lage in der Meisterschaft zu, in der die Aargauer mit drei Punkten Rückstand das Schlusslicht in der Challenge League sind. (si/ndö)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ein Abend wie 84 Jahre – wie Ambri ein Spiel verliert und das Publikum gewinnt
Ein Spiel erzählt die ganze 84-jährige Geschichte eines Klubs. Ambris Magie ist lebendig wie nie. Aber am Ende steht erneut eine verrückte Niederlage. Diesmal 5:6 gegen Langnau.

Was ist Magie? Wenn an einem kalten Dienstagabend 5905 Männer, Frauen und Kinder nach Ambri reisen, um Langnau, dem Zweitletzten und Meister von 1976, die Aufwartung zu machen. Während sich zur gleichen Zeit unten im Flachland in Rapperswil-Jona lediglich 3583 Unentwegte einfinden, um die mächtigen ZSC Lions, zuletzt Meister 2000, 2001, 2008, 2012, 2014 und 2018, zu sehen.

Zur Story