DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Karriere des Stefan Effenberg

1 / 18
Die Karriere des Stefan Effenberg
quelle: bongarts / bongarts
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Der Tiger übernimmt – ob handzahm oder gleich richtig bissig, wir freuen uns bereits riesig auf seine Interviews

Was für eine Überraschung! Stefan Effenberg legt das Experten-Mikrofon beim Bezahlsender «Sky» weg und startet beim deutschen Zweitligisten SC Paderborn seine Trainerkarriere. Das wird sicher sehr unterhaltsam …



Nun also doch noch: Mehr als drei Jahre, nachdem er seinen Trainerschein gemacht hat, steigt Stefan Effenberg ins Trainer-Business ein. Der frühere Champions-League-Sieger vom FC Bayern München unterschreibt beim Bundesliga-Absteiger SC Paderborn einen Vertrag bis 2017 und sitzt bereits am Freitag bei der Partie gegen Eintracht Braunschweig zum ersten Mal auf der Trainerbank.

«Seit einiger Zeit habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, als Cheftrainer zu arbeiten. Für den Einstieg in dieses Metier ist Paderborn eine Top-Adresse, was auch die eindrucksvollen Karrieren meiner Vorgänger zeigen.»

Stefan Effenberg

Effenberg, der die Nachfolge des entlassenen Markus Gellhaus antritt, hofft, einen ähnlichen Werdegang hinlegen zu können, wie seine Vor-Vorgänger. Die ehemaligen Paderborn-Trainer André Breitenreiter (Schalke) André Schubert (Mönchengladbach) und Roger Schmidt (Leverkusen) haben den Verein als Sprungbrett zu Topklubs benutzen können.

Ob «Effe» auch das Zeug dazu hat? Wir werden sehen, wie gut er eine Mannschaft führen kann. Eines ist in Paderborn aber sicher: Unterhaltsam wird es auf jeden Fall.

Immer wieder ist Effenberg nämlich für einen Skandal gut: 1994 zeigte er den deutschen Fussballfans an der WM den Stinkefinger, später ohrfeigte er in einer Disco einmal eine Kellnerin (150'000 Euro Busse) oder wollte Arbeitslosen die Zuschüsse kürzen. Zuletzt fuhr er vor einigen Wochen nach einem Oktoberfestbesuch betrunken in eine Polizeikontrolle.

Schon als Spieler war der mittlerweile 47-jährige Effenberg bekannt dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und gerade raus sagt, was ihm nicht passt. Ein paar Beispiele gefällig? Bitte schön:

Kritisiere nie ungerechtfertigt den Effenberg …

video: streamable

«Red' ich mit dir?»

abspielen

YouTube/therzj

Effe kontert Rummenigge

video: streamable

Ausserdem ist Effenberg ein schlauer Fuchs. So leicht lässt der sich nicht hinters Licht führen!

Auf Hape Kerkeling fällt ein Effe nicht rein

abspielen

YouTube/Darüber lacht die Welt

Zwischendurch wird ihm sein übersteigertes Selbstvertrauen aber auch zum Verhängnis. Wie bei der Stefan-Raab-Show «Schlag den Star» …

Effenberg blamiert sich bei «Schlag den Star»

abspielen

YouTube/MySpassde

Morgen um 12 Uhr wird Effenberg in Paderborn offiziell vorgestellt. Mal schauen, was er bei seiner ersten Pressekonferenz für Sprüche auspackt. Erleben wir den Tiger von Beginn an bissig oder gibt er sich zu Beginn seiner Trainerlaufbahn plötzlich ganz handzahm? Wir sind gespannt.

So veränderte sich die Liga-Zugehörigkeit der Bundesliga-Klubs

1 / 34
So veränderte sich die Liga-Zugehörigkeit der Bundesliga-Klubs
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Christian Gross motiviert Hakaaaan bis in die Zehenspitzen und wir dürfen zuschauen

9. Mai 2002: Das Schweizer Fernsehen strahlt einen Dok-Film über den FC Basel aus, der auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Neuzeit ist. In Erinnerung bleibt besonders eine Pausenansprache von Trainer Christian Gross.

Acht Meistertitel in Folge zwischen 2010 und 2017 – bis YB zu seinem Höhenflug ansetzte, war der FC Basel das Mass aller Dinge im Schweizer Klubfussball. Dabei liegen die Zeiten, als Rot-Blau selber zu den Habenichtsen gehörte, noch gar nicht weit zurück.

Erst 2002 holt der FCB den ersten Titel der Neuzeit und aus dieser Zeit stammt auch ein köstliches Video. Es zeigt die Halbzeit-Ansprache von Trainer Christian Gross im Rückspiel des UI-Cup-Finals bei Aston Villa im August 2001, die bei seinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel