Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Grasshopper Yoric Ravet laeut mit seinem Shirt zu den Fans nach dem Spielabbruch der GC Fans im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem Grasshopper Club Zuerich in der Swissporarena, am Sonntag, 12. Mai 2019 in Luzern. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Erpresst: GC-Spieler übergeben den Fussball-Schlägern ihre Trikots. Bild: KEYSTONE

«GC in Geiselhaft», «mit Schande runter» – die Reaktionen auf die Schmach von Luzern



Es läuft die 66. Spielminute, die Grasshoppers liegen gegen den FC Luzern mit 0:4 Toren im Rückstand. GC steht nach 70 Jahren der Abstieg aus der höchsten Spielklasse bevor. Doch damit nicht genug. Eine Horde eigener Anhänger im Gästesektor droht, den Platz zu stürmen. Zuletzt muss das Spiel unterbrochen werden. «Beschämende Bilder, die für den Zerfall von GC stehen». So titelt am Tag nach der Schande der «Tages-Anzeiger».

Bild

Fussball-Schläger hätten keine Vorstellung, wie sehr sie dem Grasshopper Club Zürich und dem ganzen Fussball schaden, heisst es im Artikel. «Der Club wird lange brauchen, um sich von diesem Schaden zu erholen.»

Bild

Ähnlich vernichtend klingt es in einem Kommentar vom «Blick» am Montag: «Der tiefe Fall des einst noblen Rekordmeisters GC geht weiter, immer schlimmer. GC schafft es nicht einmal, sich einigermassen erhobenen Hauptes und mit Anstand aus der Super League zu verabschieden.»

Bild

In einem weiteren Artikel über den GC-Skandal schreibt die Zeitung, an der Spitze des Hooligan-Mobs sei in Luzern ein altbekannter Neonazi gestanden. Stefan N., der keinen Hehl aus seiner Gesinnung mache, sei es gewesen, der sich bedrohlich vor dem Teamcaptain Heinz Lindner und GC-Präsident Stephan Rietiker aufgebaut und die Herausgabe der Trikots der Spieler verlangt habe. Diese mussten zuletzt kapitulieren und den Schlägern wurden die Trikots übergeben.

Später begründete der Club in einer Mitteilung: «Weil die Situation zu eskalieren drohte, haben wir in Absprache mit den Sicherheitskräften entschieden, der Kurve die Trikots zu übergeben. Die Sicherheit der Spieler und jene der friedlichen Fans im Stadion ist das für uns wichtigste Gut. Die Entscheidung bedeutet nicht, dass wir damit das unsportliche und menschlich fragwürdige Verhalten gutheissen.»

Bild

Die NZZ kommentiert die GC-Schmach so: «Die Relegation ist drei Runden vor Schluss Tatsache geworden, auf die unrühmlichste Art und Weise. Der Abstieg ist ein Faktum mit monatelangem Prolog.»

Bild

«Mit Schande runter», so lautet die Bilanz der «Aargauer Zeitung». Zwar hätten die Spiele ihre Hosen nicht ausgezogen, den Fussball-Schlägern aber je ein Trikot gebracht. «Ein Triumph für die ‹Fans›, die sich, nicht nur bei GC, viel zu wichtig nehmen, die aber viel zu selten aus dem Verkehr gezogen werden.»

(sar)

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

45
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jackhammer 13.05.2019 22:15
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • maria83 13.05.2019 12:05
    Highlight Highlight diesen stefan. n sah man doch schon bei den pyro attaken an vorderster front.
    warum lässt man denn wiederin ein stadium ?
    warum man überhaubt mit einem einschlägig bekanntem neonazi diskutiert und kuscht, das ist meiner meinung nach die viel grössere schande als der abstieg von gc.
  • Baruch de Spinoza 13.05.2019 10:22
    Highlight Highlight Und jetzt tun alle ein par Tage total entsetzt und dann nächste Saison das gleiche Theater wieder. „Mit Schande runter“ sind auch schon Lausanne, als man den Frust an den Thunern ausliess, und der FCZ, als man nach dem Stadion gleich noch die halbe Stadt auseinandernahm. Hatten solche Vorfälle denn je Konsequenzen für die Täter? Es fällt mir schwer so zu tun, als wär ich jetzt schockiert, so wie letztes Jahr und das Jahr davor - und bestimmt auch nächstes Jahr.
  • Klirrfactor 13.05.2019 09:47
    Highlight Highlight Der Club wird von allen Seiten alleine gelassen. Der Club wird medial zerissen.

    Ein kleiner Teil der möchtegern 'Anhänger' schadet "SEINEM" Verein mit Absicht (moralisch, finanziell, rechtlich, liste nicht abschliessend) . Und alles was die Meisten zu melden haben, ist ein Verriss des Clubs.

    Ich bin kein GC-Anhänger, aber viele Kommentare zeugen von suboptimalem Verständnis der Sachlage.

    Der grösste Teil der Leser wäre wohl auf Barrikade gegangen gestern gegen diese Chaoten. Aber besser hätten sie die Situation ganz sicher nicht handeln können.
  • YvesM 13.05.2019 09:26
    Highlight Highlight GC als Club ist nicht Superleague tauglich und würdig. Und die Liga macht schlicht zuwenig gegen die Chaoten. Dabei gibt es Lösungen. Siehe englischer Fussball.
    • Klirrfactor 13.05.2019 09:37
      Highlight Highlight Ich weiss nicht was du unter Lösung verstehst. In England ist das Chaos nicht mehr in den Stadien, das stimmt. Aber eine Verlagerung auf die Strasse ist ebenfalls keine Lösung.
  • I don't give a fuck 13.05.2019 09:23
    Highlight Highlight Darf ich mal mit meinem Rugby Club diese paar erwachsenen Bengel besuchen? Ob sie dann immernoch so frech sind? Keinen Respekt mehr in dieser Welt...
    • Paul_Partisan 13.05.2019 10:58
      Highlight Highlight die zkh freut sich bestimmt über euren Besuch :D
    • I don't give a fuck 13.05.2019 11:45
      Highlight Highlight Machen ein Kaffeekränzchen.
  • Bio Zitronensaft 13.05.2019 09:22
    Highlight Highlight Das Wort wonach sie suchen ist „erbärmlich“.
  • Yves Mühlematter 13.05.2019 09:16
    Highlight Highlight Ich bin ja absolut kein GC Anhänger, aber von Schläger und Schlägereien habe ich während des "Platzsturms" überhaupt nichts mitbekommen. Ich heisse diese Aktion in keinster Weisse für gut, aber hier wird komplett überspitzt berichtet.
  • P. Silie 13.05.2019 08:56
    Highlight Highlight Die Geister die ich rief... Verständnis sollten wir haben; Fanbeauftrage auf die Ultras loslassen um mit denen über Pyro-Werfer, Hooligans und andere unerwünschte Gepflogenheiten zu diskutieren und vermutlich noch deren Kindheit zu diskutieren und verstehen.. Statt einfach Law & Order umsetzen.. Sorry, aber wir machen uns die Probleme selbst. Ich verstehe nicht wieso die Polizei da nicht eingeschritten ist und die Krawall-Brüder für einige Tage aus dem Verkehr zieht?
    • karl_e 13.05.2019 11:24
      Highlight Highlight Die Polizei ist nicht eingeschritten, weil es sich nicht um Linksextreme handelte.
  • Rezeptilop20 13.05.2019 08:45
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum man immer von mob / Chaoten spricht als wäre es eine Masse. An diesen Bildern sieht man doch klar und deutlich dass es maximal zwei Dutzend sind. Wobei die Rädelsführer wahrscheinlich Max 5 Nasen sind. Es muss doch möglich sein diese 5 bis 20 Affen zu isolieren die Tausende in Geiselhaft nehmen. Da muss man jetzt einfach mal Eier zeigen und die am Kragen packen. Zum Schutz der anderen. Die Verallgemeinerung führt nur dazu das sich einige noch mit diesen Deppen solidarisieren
  • Töfflifahrer 13.05.2019 08:35
    Highlight Highlight Und warum laufen die Chaoten noch frei rum? Des Friedens wegen nachgeben ist verständlich, aber diese Hooligans damit durchkommen lassen ist sträflich.
    • Fernrohr 13.05.2019 08:51
      Highlight Highlight Ach, nächste Saison sind wir diese Deppen eh los.
    • Junge Schnuufer 13.05.2019 09:08
      Highlight Highlight Es ist kein Verbrechen, gegen die Stadionordnung zu verstossen. Deswegen sind der Polizei die Hände gebunden.
  • schlorziflade 13.05.2019 08:31
    Highlight Highlight Bin weder Zürcher noch Fan irgendeines (Fussball)clubs - aber weil GC ein Dauerbrenner ist: die Rugbyabteilung von GC ist drauf und dran die Schweizermeisterschaft in der NLA zu gewinnen. Berichtet doch mal davon, watson - das gäbe interessantere Beiträge.
    http://www.suisserugby.com/competitions/lna.html
    • Mietzekatze 13.05.2019 08:57
      Highlight Highlight Ich bin auch kein Fan von irgendwelchen Clubs! Aber 'interessantere Beiträge' gibt es davon sicher nicht... Wenn nichts erwähnenswertes passiert (ausser der Spielstand) ist es schlicht nicht interessant!
  • koks 13.05.2019 08:30
    Highlight Highlight Der Fisch stinkt vom Kopf her. Wenn der Schwanz braun ist, ists im Kopf nicht viel anders.
  • zeusli 13.05.2019 08:06
    Highlight Highlight Jahrelang wurde diesem Treiben von allen Seiten nur zugeschaut! Diese Typen sehen sich absolut im Recht! Vieleicht weil man sie so lange unbehelligt gewähren liess?
  • DrFreeze 13.05.2019 08:00
    Highlight Highlight Absolut würdenlos und zwar von beiden Seiten.
  • Füdlifingerfritz 13.05.2019 07:57
    Highlight Highlight Was mich schockiert: Wie man auf den TV-Bildern sieht, sind das nicht nur pubertäre Schnuddergoofe sondern auch erwachsene Männer über 40. Da stellt sich mir die Frage: Was zur Hölle lief bei denen falsch? Wenn man als Erwachsener, der mitten im Leben steht, an einem Sonntagnachmittag nichts besseres zu tun hat, als Hooligan zu spielen, dann muss man echt einige sehr falsche Entscheidungen in seinem Werdegang getroffen haben. Geht zurück zu euren Frauen/Männern/Kindern/Katzen oder was auch immer und: WERDET um Gottes Willen ERWACHSEN!
  • Jo Blocher 13.05.2019 07:57
    Highlight Highlight Wie kann sich eine Teamleitung so weit herunterlassen und sich diesem Mob überhaupt stellen. Das ist Sackschwach und zeigt, wo bei GC der Wurm drin ist.
  • Steven86 13.05.2019 07:50
    Highlight Highlight Vereiss vereiss vereiss. Ein Club mit solchen Fans wird niemand vermissen.
    • Conguero 13.05.2019 09:26
      Highlight Highlight Als ob es bei anderen Vereinen besser wäre! Dann müsste man Fussball ganz verbieten, Keilereien unter Zuschauern gibt es inzwischen ja schon am 5.Liga-Match Hinterpfupfikon gegen Vorderbünzlingen. Allerdings sind solche Forderungen sowieso naiv. Diese Ar...... verschwinden ja deswegen NICHT. Gäbe es keinen Fussball mehr, würden diese Chaoten halt beim Eishockey, Handball, Basketball, etc oder zur Not beim Kirschensteinweitspucken randalieren. Es gibt nur eins: Endlich durchgreifen, keine Bussen, sondern Knast, nicht bedingt, nicht in Halbgefangenschaft, sondern im geschlossenen Vollzug.
  • Dark Circle 13.05.2019 07:48
    Highlight Highlight Ausschreitungen verhindern? Was hätten diese 20 Nasen machen sollen? Die 30 Polizisten in Vollmontur angreifen? Den Luzernerblock stürmen? Genau nichts wäre passiert......
  • Drbueb 13.05.2019 07:36
    Highlight Highlight Wieso werden sie Fussball-Schläger genannt und nicht einfach Spielfeldrandstürmer und - wichtigtuer?
    • rönsger 13.05.2019 08:12
      Highlight Highlight Weil sie das, was man gemeinhin unter Fussball versteht, totschlagen.
    • Trompete 13.05.2019 08:33
      Highlight Highlight Man muss den Wutbürgern noch einige Artikel vorlegen, damit sie sich von ihrem traurigen Dasein ablenken können. Darin wiederum braucht es emotionalisierende Schlagworte, von Spielfeldrandbetretern fühlt sich nunmal niemand auf den Schlups getreten. Würden alle einsehen, dass diese Leute nur in einem privaten Gebäude an einer Stelle standen, wo sie nicht stehen dürften, wäre die Geschichte nicht einmal mehr halb so spannend.
  • poltergeist 13.05.2019 07:20
    Highlight Highlight Wer solche Fans hat, braucht keine Feinde mehr.
  • felixJongleur 13.05.2019 07:07
    Highlight Highlight Die Vereinsführung kann sich nun hinter den Chaoten verstecken und ist einige Tage aus der Schusslinie, darum jammern die auch so lautstark mit.
  • wasps 13.05.2019 06:57
    Highlight Highlight Warum werden diese 20 Vollpfosten nicht vor Ort verhaftet?
    • koks 13.05.2019 08:31
      Highlight Highlight @wasp, die Spieler, die Zuschauer oder die Clubführung?
    • Rolf Mueller 13.05.2019 09:02
      Highlight Highlight "schreibt die Zeitung, an der Spitze des Hooligan-Mobs sei in Luzern ein altbekannter Neonazi gestanden."
      Ein Schelm wer böses denkt.
  • Baron von Eberstein 13.05.2019 06:29
    Highlight Highlight Peinlicher als Spieler und Führung von GC sind nur diese möchtegern Gangster.
    • Astrogator 13.05.2019 06:43
      Highlight Highlight "Peinlicher als Spieler und Führung von GC sind nur diese möchtegern Gangster."
      Das sind keine Möchtegern-Gangster. Der Abschaum der Gesellschaft legt grossen Wert darauf als "friedlicher Fussballfan" bezeichnet zu werden und allfällige Nazis sind "besorgte Bürger" die selbstverständlich auch "friedliche Fussballfans" sein können.

      Aber was die Führung angeht, sie wollten diesen Dreck im Stadion, jetzt haben sie ihn im Stadion, rumheulen ist da fehl am Platz.
    • mukeleven 13.05.2019 07:21
      Highlight Highlight baron meinte loredana @astrogator. 😉
    • Jonas Schärer 13.05.2019 07:22
      Highlight Highlight @Astrogator: Was soll dieser abschätzig polemische Kommentar?!?

      Sonst nichts zu bieten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Salvador Al Daliente 13.05.2019 06:19
    Highlight Highlight Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!
  • dave1771 13.05.2019 06:16
    Highlight Highlight Wegen 20 Chaoten die Trikots übergeben. Peinlich!
    • felixJongleur 13.05.2019 08:43
      Highlight Highlight Ein bisschen weniger peinlich wenn du bedenkst, dass die Bedrohung auch nach dem match weiter geht, auf dem Trainingsgelände, in der Nati B, Zuhause..

YB ist Schweizer Meister! GC trotzt Basel und ist dennoch Verlierer der Runde

Schon ab der ersten Minute wird klar: Der FC Basel hat nicht das geringste Interesse daran, dass die YB-Spieler, welche die Partie gemeinsam im Stade de Suisse anschauen, Grund zum frühzeitigen Meisterjubel haben. Der FCB übernimmt das Zepter, kann sich aber anfangs nur spärlich Chancen herausspielen.

Auf der anderen Seite steht Caiuby plötzlich alleine vor Jonas Omlin. Der Brasilianer wartet. Und wartet. Und wartet. Caiuby versucht es schliesslich mit einen Alibi-Pass zur Mitte, die Chance ist …

Artikel lesen
Link zum Artikel