DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Joie de l'attaquant lausannois Lucas Da Cunha, gauche, apres avoir marque un but, a cote du milieu lausannois Cameron Puertas, droite, lors de la rencontre du championnat de football de Super League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et le FC Luzern le samedi 3 avril 2021 au stade de la Tuiliere Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Zeigt es mit den Fingern seiner rechten Hand an: Lucas Da Cunha ist Doppeltorschütze. Bild: keystone

Da Cunha schiesst Lausanne auf Rang 2 – kein Sieger zwischen St.Gallen und Zürich



Lausanne – Luzern 2:1

Ein 19-jähriger Franzose war der Matchwinner im neuen Lausanner Stade de la Tuilière. Lucas Da Cunha, ausgeliehen vom Partnerklub Nizza, schoss vor der Pause zwei Tore. Zu mehr als dem Anschlusstreffer durch Ibrahima Ndiaye war Luzern in der Folge nicht in der Lage.

Lausanne-Sport schloss damit in der Tabelle zum Rivalen Servette auf. Wie die Genfer hat der Aufsteiger nun 37 Zähler auf dem Konto. Da Cunha hat einen Lauf: Es waren seine Liga-Treffer drei und vier seit Anfang März.

L'attaquant lausannois Hicham Mahou, gauche, lutte pour le ballon avec le gardien lucernois Marius Mueller, droite, lors de la rencontre du championnat de football de Super League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et le FC Luzern le samedi 3 avril 2021 au stade de la Tuiliere Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Luzern-Goalie Marius Müller mit einem Bewerbungsfoto fürs Eidgenössische Turnfest. Bild: keystone

Nach einer halben Stunde ohne Torchancen beiderseits und mit einer leichten Dominanz der Luzerner fiel das 1:0 aus dem Nichts respektive aus rund 25 Metern. Gegen Lucas Da Cunhas Schuss, der beim Pfosten ins Tor drang, konnte Goalie Marius Müller trotz der grossen Distanz nichts ausrichten. Die Waadtländer waren jetzt eine Zeit lang aufgedreht, und noch vor der Pause erhöhte Da Cunha nach perfekter Vorarbeit von Toichi Suzuki auf 2:0. Der japanische Flügelspieler ist immer mehr eine Verstärkung für Lausanne.

Luzern kam im Lauf der Partie zu ein paar guten Chancen und überzeugte mit einer druckvollen Schlussoffensive. Als das Übel der Innerschweizer erwies sich einmal mehr das Defensivspiel. In den 27 Spielen kassierte der FCL 45 Tore – mehr als jedes andere Team.

Lausanne-Sport - Luzern 2:1 (2:0)
SR Schnyder.
Tore: 31. Da Cunha (Loosli) 1:0. 40. Da Cunha (Suzuki) 2:0. 71. Ndiaye (Schaub) 2:1.
Lausanne-Sport: Diaw; Loosli, Jenz, Flo; Boranijasevic, Puertas, Kukuruzovic, Suzuki (84. Nanizayamo); Da Cunha (72. Barès); Guessand (78. Bolingi), Mahou (72. Ouattara).
Luzern: Müller; Grether (72. Schwegler), Knezevic, Burch, Frydek; Tasar (56. Ndiaye), Ugrinic, Emini (72. Wehrmann), Alabi (56. Alounga); Schürpf, Schaub.
Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Turkes, Geissmann, Elton Monteiro, Thomas, Schmidt, Zohouri und Falk (alle verletzt). Luzern ohne Sorgic, Schulz, Ndenge, Sidler und Binous (alle verletzt). Verwarnungen: 19. Jenz (Foul), 30. Diaw (Unsportlichkeit), 37. Alabi (Foul).

St.Gallen – Zürich 1:1

Der FCSG hätte mit einer guten Leistung in der zweiten Halbzeit den Sieg verdient gehabt. Aber die St.Galler müssen sich mit einem 1:1 begnügen. Das Unentschieden beendet eine seltsame Serie in den Duellen zwischen den Ostschweizern und den Zürchern: In den letzten fünf Liga-Begegnungen gewann stets der Gast.

Bis weit in die zweite Halbzeit hinein waren beide Mannschaften mit ihrem Defensivspiel dominant, sodass keine wirklich guten Torchancen auszumachen waren. So war denn das erste Tor des Spiels buchstäblich ein Versehen. Unmittelbar vor der Pause wollte St.Gallens Goalie Lawrence Ati-Zigi den Ball aus dem Strafraum fausten. Er traf den Ball nicht, aber versehentlich den Kopf von Assan Ceesay. Schiedsrichter Alessandro Dudic hatte keine andere Wahl, als den Penalty zu verhängen, den Benjamin Kololli mit einem Flachschuss souverän verwertete.

St. Gallens Torhueter Ati Zigi Lawrence, rechts, trifft Zuerichs Assan Ceesay  am Kopf, was mit einem Penalty geahndet wird, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Zuerich, am Samstag, 3. April 2021, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Kopf statt Ball – Espen-Goalie Zigi verschuldet den Penalty, der zum 0:1 führt. Bild: keystone

Eine andere Wahl hätte Dudic vermutlich in der 67. Minute gehabt. Er stellte St.Gallens Captain Jordi Quintilla mit Gelb-rot vom Platz. Die entscheidende zweite Verwarnung gegen den Spanier schien sehr streng zu sein. Sie unterbrach eine Druckphase der Ostschweizer. Kurz vorher hatte Victor Ruiz mit einem Weitschuss den Pfosten getroffen. Den Nachschuss von Chikwubuike Adamu parierte Goalie Yanick Brecher mit einer tollen Parade.

Aber die Zürcher hielten die Hoffnungen der St.Galler am Leben. Sie spielten in Überzahl sehr passiv und liessen sich weiterhin in ihre Platzhälfte drängen. Sie versuchten dem Anschein nach nicht, das wohl vorentscheidende 2:0 zu suchen. Die Strafe folgte auf dem Fuss: Der eingewechselte Kwadwo Duah, nunmehr neunfacher Torschütze in dieser Meisterschaft, traf mit einem abgefälschten Weitschuss. Wenig später wurde auch ein Zürcher, Ousmane Doumbia, mit Gelb-rot verabschiedet. Von diesem Moment an war die Passivität der Mannschaft von Trainer Massimo Rizzo wieder angebracht und verständlich.

St.Gallen - Zürich 1:1 (0:1)
SR Dudic.
Tore: 45. Kololli (Foulpenalty) 0:1. 76. Duah 1:1.
St.Gallen: Ati-Zigi; Lüchinger (46. Youan), Stergiou, Fazliji, Muheim; Quintilla; Görtler, Ruiz (81. Cabral); Stillhart; Adamu, Guillemenot (46. Duah).
Zürich: Brecher; Rohner, Hekuran Kryeziu, Nathan, Aliti; Dzemaili, Doumbia; Tosin, Schönbächler (65. Seiler), Kololli (81. Gnonto); Ceesay (65. Kramer).
Bemerkungen: St.Gallen ohne Babic, Traorè und Kräuchi (alle verletzt). Zürich ohne Omeragic, Sobiech, Khelifi (alle verletzt) und Marchesano (krank). 66. Pfostenschuss Ruiz. 67. Gelb-rote Karte gegen Quintilla (Foul). 81. Gelb-rote Karte gegen Doumbia. Verwarnungen: 7. Schönbächler (Foul), 29. Adamu (Foul), 32. Rohner (Foul), 33. Doumbia (Foul), 43. Quintilla (Foul), 44. Lüchinger (Foul), 45. Ati-Zigi (Foul), 61. Dzemaili (Reklamieren).

Die Tabelle

(ram/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Torschützenkönige seit 1990

Sie imitieren die grossen Stars – diese Tiere haben zu oft Fussball geschaut

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Wolfsburgs Grafite demütigt die stolzen Bayern lässig mit der Hacke

4. April 2009: Auf dem Weg zum überraschenden Meistertitel zerlegt der VfL Wolfsburg den FC Bayern München in dessen Einzelteile. Vom rauschenden 5:1-Sieg bleibt der geniale Treffer des Brasilianers Grafite für immer im Gedächtnis.

Zwei bis drei Tore fallen auf höchster Ebene in einem durchschnittlichen Fussballspiel. Viele Treffer sind Dutzendware: Da ein Abstauber, hier ein Penalty, dort ein Kopfball nach einem Corner. Rasch wieder vergessen.

Aber dann und wann fallen sie: Die Tore, die keiner vergisst. Wie das Irrsinns-Solo von Jay-Jay Okocha. Oder Roberto Carlos Jahrhundert-Freistoss. Oder wie das Tor des Jahres 2009 in Deutschland, erzielt vom Wolfsburger Stürmer Grafite gegen Bayern München.

Es ist nicht nur die Art …

Artikel lesen
Link zum Artikel