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Dieser «Aufsatz» sagt eigentlich schon alles aus: Ich war ein Fussballkind. 
Dieser «Aufsatz» sagt eigentlich schon alles aus: Ich war ein Fussballkind. 
Bild:

Nur wenn du dich auch an diese 25 Dinge erinnern kannst, warst du ein echtes Fussballkind

Es gibt zwei Arten von Kindern. Fussballkinder oder eben die anderen. Ich war definitiv ein Fussballkind. Und du? Wenn die Mehrheit dieser 25 Punkte auf dich zutrifft, warst du definitiv auch eines. 
22.06.2015, 17:1823.06.2015, 10:20

1. Du hattest einen Ball, der genau so ausgesehen hat

Bei Fussbällen gilt das gleiche wie bei Wein. Je älter, desto besser. Und wehe, einer hat die Lederfetzen abgerissen!

2. Auf dem Pausenplatz wurde immer 6.-Klässler gegen den Rest gespielt. 

Ehrensache. Und dann dieser Schock, wenn du in die Oberstufe kommst und auf einmal sind alle zu cool, um in der Pause zu kicken.

3. EA Sports, it's in the game!

Wenn jemand «EA Sports» sagt, musst du automatisch mit «tändääää geiim» ergänzen. Es ist ein Reflex, den du nicht mehr wegbringst. Schliesslich haben all die FIFA-Sessions in deiner Kindheit Spuren hinterlassen.

Es ist mir übrigens bewusst, dass es «it's in the game» heisst. Es klingt trotzdem mehr nach «tändä geim».

Ich könnte den ganzen Tag zuhören.

Apropos FIFA. Das beste Intro aller Zeiten solltest du auch kennen. Da bekomme ich heute noch Gänsehaut – und kann noch den ganzen Text auswendig. 

Game after game after game ...

4. Das Spiel war immer dann zu Ende, wenn der Eigentümer des Balles nach Hause musste

Meist zum Nachtessen. Wenn nur einer einen Ball dabei hatte, bestimmte er die Regeln. Es war Tor, wenn er es sagte und sonst nahm er den Ball und ging nach Hause. Thug life!

5. Das wirklich coole am Sammeln von Paninis war das «Bildlä»

Auch bekannt als «Chlöpfle». In anderen Regionen wurde stattdessen «Blösle» gespielt. Ich denke, ich muss nicht erklären, weshalb ich das lustig fand, als ich es als Kind zum ersten Mal gehört habe ...

Weil ausgezeichnete «Bildlä-Qualitäten» wirklich elementar waren, musstest du das auch streng üben. Ich habe es damals beim Kollegen auf der heissen Herdplatte gelernt – 15 Jahre später muss ich eingestehen: Es war eine dumme Idee. 

6. Wenn du im Klub gespielt hast, musstest du in exakt dieser Position für deine Eltern posieren.

Fuss. Auf. Dem. Ball. Und. Nicht. Anders.

Trotz diesem Schnappschuss ist mir der Durchbruch weder als Fussballer noch als Model gelungen.
Trotz diesem Schnappschuss ist mir der Durchbruch weder als Fussballer noch als Model gelungen.

7. Du hast in deinem Zimmer getschuttet ...

... bis die Eltern reklamiert haben. Dein Argument, dass es nur ein Gummi- oder Stoffball ist, zählte nicht. Dann warst du fünf Minuten ruhig und hast es ganz leise erneut versucht.

Glückliche Kinder und Eltern hatten als Lösung einen Keller (Zum Tschutten, nicht zum Kinder wegsperren, versteht sich).

8. Matratzen braucht man nicht bloss zum Schlafen, ...

... sie sind auch die perfekte Unterlage um die richtige Technik von Fall- und Seitfallziehern zuhause zu üben. Oder Schwalben. 

9. Dein Vorbild war, ist und wird immer Tsubasa Ozora heissen

Captain Tsubasa. Für immer in unseren Herzen.
Captain Tsubasa. Für immer in unseren Herzen.
Bild:

10. Wenn du so zurückdenkst waren eigentlich alle deine Schüsse immer im «Ängeli»

Oder du hast zuvor mindestens vier Spieler ausgedribbelt. Meist war beides der Fall.

11. Hauswarte waren das personifizierte Böse

... und das «Rasen-gesperrt-Schild» ein Werk des Teufels. 

12. Bei zufällig gewählten Teams warst du immer mit dem grössten Holzfuss in einer Mannschaft

Meist ist der Typ dann noch mit Wanderschuhen auf dem Platz erschienen und über die eigenen Beine gestürchelt. Warst du nie mit diesem Typen in der Mannschaft, warst du dieser Typ.

13. Alle deine Aufsätze in der Schule handelten vom Thema Fussball. Alle.

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Aufsätze Fussball Sandro
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14. Tore hast du grundsätzlich mit Flaschen, Steinen, Schuhen oder T-Shirts gebildet

Normale Fussballtore mit Netzen? Genau ...

15. Wenn deine Hosen kaputt waren, bekamst du diesen Blätz

Damit warst du nicht nur der coolste im Quartier sondern in der ganzen Schule!

16. Du erinnerst dich an einen Bruder oder Cousin von einem Freund, der unglaublich gut war

Dabei war er einfach nur älter, grösser, schneller und stärker.

17. Alle behaupteten dein Fussball-Shirt sei nicht original gewesen

War ja meist völlig aus der Luft gegriffen ...

Wer kennt ihn denn nicht, Thierry Hentry?
Wer kennt ihn denn nicht, Thierry Hentry?

18. Ein Klub-Spiel endete nicht mit dem Schlusspfiff, sondern mit dem Hot Dog nach dem Duschen

Mit viel Ketchup. Ganz unten.

19. Je besser andere Jungs tschutten konnten, desto engere Freunde von dir waren sie

Ok, ein bis zwei Ausnahmen gab es wohl immer. Sie haben dafür meistens die T-Shirts gesponsert oder ähnliches.

BFF's schon beim ersten Grümpi! Grossartige Freunde sind heute noch alle, gute Fussballer ... ach, lassen wir das.
BFF's schon beim ersten Grümpi! Grossartige Freunde sind heute noch alle, gute Fussballer ... ach, lassen wir das.

20. Du kennst «Meitlä», «Wand-Ab» und «Sambrero»

Wenn du mal nicht «Mätscheln» konntest, gab es hauptsächlich diese drei Spielformen von Fussball.

21. Du durftest bei Abendspielen im Fernsehen nur eine Halbzeit schauen

Leider immer nur die erste. 

An dieser Stelle: Merci Papi, war ich 1996 beim einzigen Champions-League-Titel von Juventus in meinem Bett am schlafen. Das hat sich gelohnt. Ich wär nämlich am Morgen vom 23. Mai 1996 überhaupt nicht müde, als mir meine Schulkollegen erzählt haben, dass Juve das Spiel dramatisch im Penaltyschiessen gewonnen hat.

22. Du hattest viel Fantasie. Deshalb wurde alles mögliche zum Fussballtor umfunktioniert

Das schöne an den Containern? Man konnte es nicht nur sehen, wenn es ein Tor gab, man konnte es auch hören.

Sieht aus wie ein Tor, kann man nutzen wie ein Tor. 
Sieht aus wie ein Tor, kann man nutzen wie ein Tor. 

23. Eure Grümpinamen waren Megakickers, Linienraser oder Superbomber

Die T-Shirts waren natürlich selbst bemalt. Wir frechen Buben haben uns mal mit der Parallelklasse abgesprochen, uns «Platz 1» und «Platz 2» zu nennen. Und der Speaker dann so: «Und auf Platz 1 spielt Platz 2 gegen Platz 1 ...». Und wir so: «Gnhihihi». 

24. Deine wahren Vorbilder waren die Spieler der ersten Mannschaft deines Dorfvereines

Die waren irgendwie einfach nahbarer als Romario, Baggio, Mätthäus oder wie sie alle hiessen.

25. Hallenturniere und Bundesliga-Classics 

Die Hallenmasters auf DSF waren während der langen Winterpause das Grösste überhaupt. Und natürlich die Bundesliga-Classic-Sendungen, die man übrigens in voller Länge auf YouTube findet. Nur «Doppelpass» war doof.

Das Finale der Hallenmasters 1997 zwischen Bayern und Lautern – natürlich mit allen Stars.
Deine Inputs sind gefragt
Gibt es noch anderer Punkte, welche dich an deine Fussballkindheit erinnern? Hast du selbst Fotos von Aufsätzen oder ähnlichem, welchem deine Fussballbegeisterung als Kind ausdrücken? Dann schreib uns deinen Input ins Kommentarfeld.
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