Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Seit Dezember ist Hasenhüttl Trainer in Southampton. bild: twitter

«Fortnite wie Drogensucht» – Southampton-Trainer Hasenhüttl verbietet seinen Spielern WLAN



Die «Sun» brachte den Stein am Mittwoch ins Rollen. Die englische Boulevard-Zeitung berichtete von einen namentlich nicht genannten Fussballer aus Englands Championship, der bis zu 16 Stunden am Tag Online-Spiele gezockt haben soll und mit seiner Gamesucht nicht nur die Beziehung zu seiner Freundin, sogar seine Karriere als Fussball-Profi riskierte.

«Das erste, was ich nach dem Training jeweils tue, ist die Xbox einzuschalten, um Fortnite zu spielen», berichtet er. «Normalerweise spiele ich zwischen acht bis zehn Stunden am Tag. Ich habe vor einem Match aber auch schon 16 Stunden am Stück durchgespielt. Rund 50 Prozent meines Teams gamen regelmässig. Es ist ein massives Problem.»

Vor dem Auswärtsspiel in Brighton am Samstag wurde gestern auch Southamptons Trainer Ralph Hasenhüttl zur Thematik befragt – und seine Antworten hatten es in sich. Der frühere Leipzig-Trainer berichtete, dass er seinen Spielern wegen des Gaming-Problems vor Auswärtsspielen verboten hat, sich im Teamhotel ins WLAN einzuloggen. Nur so könne er verhindern, dass ich seine Schützlinge die ganze Nacht vor dem Computer oder dem Handy um die Ohren schlagen.

abspielen

Hasenhüttl zum Gaming-Problem im Fussball (englisch). Video: streamable

«Man muss da aktiv werden und sie schützen, weil das kein kleines Problem ist», erklärt Hasenhüttl. «Wenn man ehrlich ist, ist es das gleiche wie eine Alkohol- oder Drogensucht. Man wird süchtig danach.» Vor allem «Fortnite» ist bei den Fussball-Stars sehr beliebt, so sind beispielsweise auch Stars wie Tottenhams Dele Alli oder Atlético Madrids Antoine Griezmann sind bekennende Fans des Spiels.

Griezmann zeigt seinen Fortnite-Jubel:

Und «solange das für die Regierung keine Krankheit ist», müsse der Klub eingreifen und den Spielern «helfen, nicht zu viel Zeit damit zu verbringen». Wäre es eine anerkannte Krankheit, ist sich Hasenhüttl sicher, gäbe es etwa eine automatische Videospiel-Sperre, zum Beispiel nach drei Stunden Zockerei.

Aus seinem Team sei niemand ernsthaft gefährdet, das Risiko wolle er trotzdem nicht eingehen. «Ich werde in dieser Hinsicht aber immer tätig werden. Ich habe diese Massnahme auch bei meinem letzten Klub (RB Leipzig, Anm.d.Red.) durchgesetzt. Wir hatten das Problem, dass Spieler vor einem Match bis drei Uhr morgens gespielt haben. Ich muss meine Spieler nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben beschützen.» (pre)

ManUnited, Liverpool und? Diese Klubs wurden in England schon Meister

Das ist der moderne Fussball

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

Link zum Artikel

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

Link zum Artikel

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

Link zum Artikel

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

Link zum Artikel

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

Link zum Artikel

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hardy18 30.03.2019 10:25
    Highlight Highlight Klingt für mich als habe er Angst seinen Stuhl zu verlieren und die Niederlagen auf seine Spieler abwälzt.
    Wenn es Profifussballer sind, wissen Sie was sie machen und wenn nicht, sind es keine Profis.
  • Gawayn 29.03.2019 18:14
    Highlight Highlight Der Trainer behandelt Fussballer, die Stargagen verdienen wie Kinder.

    Wo ist das Problem?
    Wenn du regelmäßig übermüdet zur Arbeit kommst, gibt es zuerst eine Mahnung vom Chef, danach eine schriftliche Abmahnung, darauf ordentliche Kündigung.

    Wenn einer mit Spass haben kicken und rennen, Millionen verdient, darf man erwarten das er ausgeruht und fit zum Training erscheint.

    Entweder er kriegt es auf die Reihe, oder wird gefeuert!
    Fertig lustig...
  • TheOnlyZeus 29.03.2019 16:28
    Highlight Highlight Zu meinen jüngeren Jahren machte man sich noch Sorgen, dass Jugendliche wegen CS die Schule verschlafen. Heute macht Fortnite anscheinend Fussballkarrieren kaputt. So ändern sich Zeiten also...
  • dave1771 29.03.2019 16:16
    Highlight Highlight wie kleine Kinder
  • TanookiStormtrooper 29.03.2019 14:46
    Highlight Highlight Die Dunkelziffer an jungen Männern, welche die Kontrolle über ihr Spielverhalten verloren haben dürfte hoch sein.
    • Bama 29.03.2019 15:53
      Highlight Highlight Warum nur junge Männer?
    • TanookiStormtrooper 29.03.2019 17:17
      Highlight Highlight Es gibt sicherlich auch betroffene Frauen, Männer in den 20ern gelten aber als besonders anfällig. Hat einfach was mit dem guten alten "Jäger und Sammler"-Prinzip zu tun. Spiele wie Fortnite sprechen bewusst das Belohnungszentrum im Gehirn an. Über den Stil, die Farben und den Sound wird sehr viel länger nachgedacht als wir alle hier denken. Es geht darum, den Spieler möglichst lange ans Spiel zu binden damit er auch immer mal wieder Geld auszugibt.
  • MaskedGaijin 29.03.2019 14:12
    Highlight Highlight Früher gingen die Spieler direkt vom Pub ins Training oder ans Spiel. Heute vom Coiffeur oder dem Tattoostudio.
  • Lamino 420 29.03.2019 13:54
    Highlight Highlight Ich denke, dass sich die Fussballer ein Abo mit unbregenztem Datenguthaben leisten können.
    • dave1771 29.03.2019 16:16
      Highlight Highlight Nicht bei Swisscom
  • Carlo Ranoldi 29.03.2019 13:36
    Highlight Highlight "(...)vor Auswärtsspielen verboten hat, sich im Teamhotel ins WLAN einzuloggen. Nur so könne er verhindern, dass ich seine Schützlinge die ganze Nacht vor dem Computer oder dem Handy um die Ohren schlagen."

    Ist ja nicht so, dass es Handynetz gäbe?!
  • 00892-B 29.03.2019 13:30
    Highlight Highlight Und ohne WLAN können die nicht gamen? Gibt's in England keine mobilen Daten?🤔
    • iFaasi 29.03.2019 18:07
      Highlight Highlight Wer redet denn von einem Hotspot?
    • Yakari 29.03.2019 18:16
      Highlight Highlight Die zocken nicht auf dem Handy sondern auf der Konsole 😉
    • 00892-B 30.03.2019 02:37
      Highlight Highlight @Yakari: Du kannst auch Konsolen mit einem mobilen Hotspot verbinden. Klar, ist dann natürlich noch etwas vom Game und dem verfügbaren Netz abhängig, ob es wirklich praktikabel ist.

So übel hat's Basel-Trainer Koller bei seinem Mountainbike-Sturz erwischt

Der FC Basel steht nach einem 4:1-Sieg in Pully in der 2. Runde des Schweizer Cups. Trainer Marcel Koller fehlte im Waadtland – er war tags zuvor mit dem Mountainbike schwer gestürzt. Glasscherben hätten ihn bei einem Tempo von etwa 40 km/h zu Sturz gebracht, erläuterte Koller nun im «Blick». Diese hätten seinen Reifen beschädigt.

Der 58-Jährige brach sich am Freitagabend ein Schlüsselbein, eine Schulter wurde ausgekugelt, Bänder zerstört und an der linke Körperhälfte hat er Schürfwunden. …

Artikel lesen
Link zum Artikel