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Drama in Schottlands Meisterschaft: Celtic fängt die Hearts noch ab

Celtic v Heart of Midlothian William Hill Premiership Arne Engels of Celtic scores his sides first goal of the match from the penalty spot and celebrates his goal during the William Hill Premiership m ...
Arne Engels bejubelt seinen Treffer im Titelkampf.Bild: IMAGO/Focus Images

Drama am letzten Spieltag in Schottland! Celtic fängt die Hearts noch ab

An einem dramatischen letzten Spieltag fängt Celtic Glasgow den Spitzenreiter Heart of Midlothian noch ab. Dank eines 3:1-Siegs ist das Team nun alleiniger Rekordmeister.
16.05.2026, 15:5216.05.2026, 16:10

Zum Helden im mit über 60'000 Fans gefüllten Celtic Park avancierte der Japaner Daizen Maeda. Er erzielte den Siegtreffer in der 88. Minute, nachdem das Heimteam lange erfolglos angerannt war. Dass das Tor zunächst wegen eines vermeintlichen Offsides aberkannt, nach Videostudium jedoch gegeben wurde, verlieh der Partie zusätzliche Dramatik.

Das Meistertor von Daizen Maeda.

Zuvor waren die Hearts in der 43. Minute durch Captain Lawrence Shankland in Führung gegangen. Den Ausgleich mussten sie nach einem Handspenalty jedoch noch vor dem Halbzeitpfiff hinnehmen. In der zweiten Hälfte hielten die Gäste dem Druck des Heimteams lange stand, mussten sich am Ende aber doch geschlagen geben. Der letzte Treffer fiel ins verlassene Tor, nachdem der Hearts-Goalie bei einem Corner mit nach vorne geeilt war.

Durch den anschliessenden Platzsturm mussten die Gäste das Spielfeld fluchtartig verlassen, was dem Titelgewinn einen bitteren Nachgeschmack verlieh.

Für Celtic war es der fünfte Titel in Serie, der 14. in den vergangenen 15 Saisons und der insgesamt 56. Meistertitel. Damit überholt der Klub den Stadtrivalen Rangers (55 Titel) und steht nun allein an der Spitze der ewigen Rangliste.

Auf der anderen Seite verpassten die Hearts die Sensation auf bittere Weise. Das Team aus Edinburgh hatte eine herausragende Saison gespielt und in 38 Runden 80 Punkte gesammelt – was am Ende jedoch knapp nicht reichte. Damit bleibt es dabei: Seit 1985 und dem Titelgewinn des FC Aberdeen kommt der schottische Meister stets aus Glasgow. (abu/sda)

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