Sport
Fussball

WM 2026: Nach Bosnien-Schock für Italien ist die Schweiz Gruppen-Favorit

Switzerland's Granit Xhaka reacts at the end of the first half during a friendly soccer match between Switzerland and Germany at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Friday, March ...
Die Schweizer Nati um Granit Xhaka muss an der WM den Gruppensieg anstreben.Bild: keystone

Gibt es den Gruppensieg? Die Nati ist in der mit Abstand schwächsten WM-Gruppe

Weil Italien an Bosnien-Herzegowina scheiterte, ist die Schweizer Nati in ihrer Gruppe nun Favorit. Mehr Losglück ging bei der WM 2026 nicht.
01.04.2026, 15:5801.04.2026, 16:51

Nicht Italien, sondern Bosnien-Herzegowina komplettiert die Schweizer Gruppe an der Fussball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Statt auf die Weltnummer 13 trifft die Nati am 18. Juni um 21 Uhr auf die Weltnummer 65. Das zeigt uns schon: Geht man nach dem Ranking der FIFA, so hat die Schweiz wohl das leichteste Los von allen WM-Teilnehmern.

In Bosnien stieg die grosse Party:

Die Gruppe B komplettieren Gastgeber Kanada (Weltnummer 30) und der letzte WM-Gastgeber Katar (55). Die Schweizer Nati ist indes im Länder-Ranking der FIFA auch etwas abgerutscht und nur noch auf Rang 18 zu finden. Das hat zur Folge, dass die Schweizer Gruppe die deutlich schwächste durchschnittliche Weltranglistenplatzierung vorweist.

Die vier Mannschaften kommen auf eine Durchschnittsposition von 42,3 und liegen damit satte fünf Plätze hinter der nächstschwächsten Gruppe mit Spanien, Uruguay, Saudi-Arabien und Kap Verde. Natürlich wollen auch Kanada, Bosnien und Katar davon profitieren. Aber realistischerweise müsste die Schweizer Nati in dieser Gruppe den Sieg holen, wenn auch die FIFA-Weltrangliste natürlich kein perfekter Indikator für die Stärke einer Fussballnation ist.

Wer holt den Gruppensieg?
An dieser Umfrage haben insgesamt 4327 Personen teilgenommen

Die stärkste WM-Gruppe ist indes Gruppe I. Dort spielen Frankreich (Weltnummer 1), Senegal (14), Norwegen (31) und Irak (57) um die Qualifikation für die Sechzehntelfinals. (abu)

Mehr Fussball-Geschichten:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Diese Nationen sind für die WM 2026 qualifiziert
1 / 51
Diese Nationen sind für die WM 2026 qualifiziert

Gewinnt Deutschland zum 5. Mal den WM-Pokal? Es ist an der WM 2026 dabei – mit diesen 47 anderen Nationen.

quelle: keystone / matthias schrader
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Trump tanzt an der WM-Auslosung zu Y.M.C.A.
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
49 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
satyros
01.04.2026 16:08registriert August 2014
Wenn's mir recht ist, kommen sogar die meisten Gruppendritten weiter. Es könnte nicht egaler sein, gegen wen man in der Gruppenphase spielt. Das Turnier fängt dann irgendwann in der K.O.-Phase an.
617
Melden
Zum Kommentar
avatar
Truth Hurts
01.04.2026 16:14registriert Mai 2016
Die Gruppe in der Quali war um Welten stärker als die an der WM.
434
Melden
Zum Kommentar
49
Fall Patrick Fischer: SRF-Chefredaktion steht hinter Reporter
Nachdem SRF-Journalist Pascal Schmitz wegen seiner Recherche zu Patrick Fischer beschimpft wurde, verteidigte er sein Vorgehen. Nun meldet sich auch die Chefredaktion zu Wort. Sie steht hinter ihrem Reporter. Experten sind sich hingegen uneins.
Bei einem Gespräch am Mittagstisch hat mittlerweile Ex-Naticoach Patrick Fischer gegenüber dem SRF-Journalisten Pascal Schmitz erklärt, dass er 2022 ein gefälschtes Covid-Zertifikat gekauft hatte. Daraufhin begann der Reporter und Moderator zu recherchieren. Noch bevor ein enthüllender Bericht veröffentlicht wurde, ergriff Fischer selbst die Initiative und beichtete öffentlich. Schnell wurde jedoch klar, dass er dies wegen des medialen Drucks gemacht hatte.
Zur Story