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epa04482866 Dortmund's coach Juergen Klopp (R) and Moenchengladbach's coach Lucien Favre (L) greet each other before the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Borussia Moenchengladbach at Signal Iduna Park in Dortmund, Germany, 09 November 2014.  EPA/BERND THISSEN  (EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.)

Von der einen Borussia zur anderen? Luvien Favre (l.) sollte offenbar Klopps Nachfolger werden. Doch er sagte ab. Bild: EPA/DPA

Dortmund wollte offenbar Favre als Klopp-Nachfolger – blitzte aber ab

Wer wird Nachfolger von Jürgen Klopp? Borussia Dortmund muss sich zur nächsten Saison einen neuen Coach suchen. Dabei klopften die Klub-Bosse wohl als erstes bei Lucien Favre an. Doch es gab eine Absage.



Durch seine erfolgreiche Arbeit bei Borussia Mönchengladbach hat sich Lucien Favre seit 2011 zu einem der begehrtesten Bundesliga-Trainer gemausert. Deshalb war der aus dem Kanton Waadt stammende Favre wohl auch erste Wahl bei Borussia Dortmund – als Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Jürgen Klopp.

Nach Informationen der Allgemeinen Zeitung/Rhein Main Presse soll der BVB bei Favre angeklopft haben, als abzusehen war, dass Klopp, der seit 2008 bei den Schwarz-Gelben an der Seitenlinie steht, nicht weitermachen wird. Favre soll sogar der Top-Kandidat für die BVB-Verantwortlichen gewesen sein, noch vor dem ehemaligen Mainzer Thomas Tuchel.

11.04.2015; Moenchengladbach; Fussball 1. Bundesliga - Borussia Moenchengladbach - Borussia Dortmund; 
Trainer Lucien Favre (Gladbach) (Uwe Speck/Witters/freshfocus)

Gladbach-Coach Favre hat sein Team zum Champions-League-Aspiranten entwickelt. Bild: Uwe Speck/freshfocus

In Gladbach bessere Chancen auf Königsklasse

Doch nach Informationen der Zeitung gab es für die BVB-Bosse eine Abfuhr. Dabei sollen zwei Gründe ausschlaggebend gewesen sein: Zum einen wollten die Gladbacher Favre verständlicherweise nicht ziehen lassen. Zum anderen will der Schweizer in der kommenden Saison unbedingt in der Champions League spielen.

Und da hat er momentan mit Gladbach die besseren Karten: Er hat es geschafft, aus den lange Zeit als Abstiegskandidat geltenden Gladbachern eine Top-Mannschaft zu formen, die momentan als Tabellendritter Kurs auf die Königsklasse machen. Dortmund steht hingegen auf Platz zehn und hat 18 Punkte Rückstand auf den vierten Rang, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigen würde.

Favres Vertrag in Gladbach läuft noch bis 2017. Er war in der Bundesliga zuvor bei Hertha BSC in Berlin tätig. In der Schweiz trainierte er unter anderen den FC Zürich, Servette Genf und Yverdon-Sport. (bka)

Rückblick: Das war Klopps schwarz-gelbe Liebesgeschichte

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