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Riesenwirbel um Neymars Silvesterparty – Anwälte verstricken sich in Widersprüche



Der brasilianische Fussball-Superstar Neymar steht mal wieder im Kreuzfeuer der Kritik. Der Grund: Eine von ihm trotz der Corona-Pandemie angeblich geplante Riesen-Silvesterparty. Brasilianische Zeitungen hatten am Wochenende berichtet, dass der 28-jährige PSG-Flügel den Jahreswechsel mit 500 Gästen über mehrere Tage hinweg in seiner Villa in Mangaratiba im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro feiern wolle.

Die Party soll nicht in seinem Haus stattfinden, sondern unterirdisch in seiner eigenen Diskothek. Den Medienberichten zufolge sollen in Neymars Villa sogar besondere Lärmschutzvorrichtungen installiert worden sein, damit die Nachbarn nicht durch seine Silvesterparty belästigt werden. Auch sei geplant, die Handys der Gäste am Eingang vorübergehend zu konfiszieren, damit sich kein Material von der Feier ins Internet verbreite.

Die Kritik in der Heimat, wo das Coronavirus bereits über 190'000 Menschenleben gefordert hat, liess nicht lange auf sich warten. «Wissen Sie, was Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Lewis Hamilton und LeBron James gemeinsam haben? Keiner von ihnen organisiert während dieser Pandemie eine Party für hunderte von Leuten», schrieb etwa der bekannte brasilianische Sportkommentator André Rizek auf Twitter. Mit seinen Party-Plänen falle Neymar deutlich hinter das «Niveau» zurück, das er auf dem Fussballfeld erreiche.

Neymars Anwälte versuchen derweil die Wogen zu glätten. Sie teilten der Nachrichtenagentur AFP mit, der Fussballer wolle Silvester lediglich «mit seiner Familie, seinem Sohn und seinem Physiotherapeuten» verbringen. Offenbar war dieses Statement allerdings nicht mit dem Party-Veranstalter abgesprochen. Die Agentur «Fabrica» erklärte nämlich fast gleichzeitig, dass an der Party nur 150 statt 500 Gäste dabei sein werden.

Neymar kuriert in seiner Heimat Brasilien derzeit eine Verstauchung des linken Knöchels aus, die er sich kurz vor Weihnachten bei einem Liga-Spiel gegen Olympique Lyon zugezogen hatte. (pre)

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