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Christian Fassnacht musste nach einem Zusammenprall blutüberströmt ausgewechselt werden.
Christian Fassnacht musste nach einem Zusammenprall blutüberströmt ausgewechselt werden.
Bild: keystone

YB schlägt St.Gallen dank zwei Blitztoren – Schlusslicht Lausanne bleibt sieglos

Die Young Boys kommen in der Super League zum dritten Sieg in Folge. Der Meister setzt sich nicht ohne Probleme gegen St.Gallen mit 2:1 durch. Lausanne bleibt nach einem glückhaften 1:1 im Derby gegen Servette ohne Sieg.
25.09.2021, 22:3126.09.2021, 12:58

YB – St.Gallen 2:1

Trotz der englischen Wochen und dem am Mittwoch anstehenden zweiten Match in der Champions League legte YB gegen St.Gallen keinen Schongang ein. Die Berner bestürmten eine gute Halbzeit lang den St.Galler Strafraum und erspielten sich phasenweise im Minutentakt Möglichkeiten. Sie hätten schon nach einer Viertelstunde deutlich führen können. Aber auch ohne effizient zu sein, waren sie dank den Toren von Jordan Siebatcheu (3.) und Felix Mambimbi (47.) auf Kurs.

Die Zweitore-Führung tat den Bernern dann aber nicht gut. Sie verloren den Faden und die ganze Wucht und Leichtigkeit, mit der sie sich eindrücklich Chance und Chance erspielt hatten. Nach dem Anschlusstreffer durch einen abgefälschten Freistoss von Kwadwo Duah (61.) sicherten sie sich mit Mühe die drei Punkte.

Die besten Szenen der Partie.

Dass der Sieg nicht so stilvoll gelang wie noch zuletzt gegen Lausanne (6:1) oder den FC Zürich (4:0), ist für Trainer David Wagner verkraftbar. Bedeutender war für den Deutschen, dass er mit Christian Fassnacht seinen derzeit Besten nach einem Zusammenprall früh auswechseln musste. Der Mittelfeldspieler verletzte sich am Kopf und musste zur Kontrolle ins Spital.

St.Gallen blieb in Bern einmal mehr ohne Zählbares. Aber angesichts der Situation lässt sich Positives aus dem Match beim Meister gewinnen, auch ohne Punkte. Die Mannschaft von Peter Zeidler musste auf diverse Leistungsträger verzichten, unter anderem auf die gesperrten Lukas Görtler und Betim Fazliji. Trotzdem stand sie bereit, als YB nachliess und übernahm das Spieldiktat. Aus dem Gezeigten lässt sich Mut schöpfen. Das ist bei nunmehr sieben Meisterschaftsspielen ohne Sieg schon mal etwas.

Young Boys - St. Gallen 2:1 (1:0)
25'166 Zuschauer. - SR Cibelli.
Tore: 3. Siebatcheu (Aebischer) 1:0. 47. Mambimbi (Elia) 2:0. 61. Duah 2:1.
Young Boys: von Ballmoos; Hefti, Camara, Lauper, Garcia (84. Maceiras); Fassnacht (24. Mambimbi), Martins, Aebischer (84. Rieder), Ngamaleu (68. Sierro); Elia, Siebatcheu (68. Kanga).
St. Gallen: Zigi; Lüchinger, Stergiou, Nuhu, Kempter; Schmidt (56. Duah), Stillhart, Münst (82. Staubli), Youan (82. Sutter); Besio (56. Traoré), Guillemenot (68. Schubert).
Bemerkungen: Young Boys ohne Lustenberger, Monteiro, Nsame, Petignat, Zbinden und Zesiger (alle verletzt). St. Gallen ohne Fazliji, Görtler (beide gesperrt), Ruiz, Babic, Diakité, Jacovic und Kräuchi (alle verletzt). 24. Fassnacht angeschlagen ausgewechselt. Verwarnungen: 31. Youan (Foul). 60. Camara (Foul). 77. Aebischer (Foul).

Dritter Sieg in Serie – die YB-Fans dürfen jubeln.
Dritter Sieg in Serie – die YB-Fans dürfen jubeln.
Bild: keystone

Servette – Lausanne 1:1

Servette kommt trotz drückender Überlegenheit im Léman-Derby gegen Lausanne nur zu einem Punkt. Ein verwandelter Penalty sichert dem Schlusslicht das glückhafte 1:1.

Das Schwierigste schien Servette in der 32. Minute geschafft zu haben: Dank einer schönen Kombination mit Flanke von Théo Valls und Kopfball von Miroslav Stevanovic überwanden die Genfer die Defensive der ausserordentlich vorsichtig agierenden Gäste. Fast über die gesamte Spielzeit praktizierten die spielerisch eine Klasse besseren Genfer ein Powerplay. Sie hatten Chance für vier, fünf Tore.

Die besten Szenen der Partie.

Dass nur ein Punkt heraussprang, lag an einem unnötig zugestanden Penalty. Boris Cespedes zerrte kurz vor der Pause bei einer Standardsituation so lange am Trikot von Lausannes Verteidiger Karim Sow, bis Schiedsrichter Horisberger pfiff. Captain Stjepan Kukuruzovic verwandelte zum 1:1.

Für Lausanne ist der Punktgewinn, der vierte in dieser Saison, ein Glücksfall, der die nach acht Runden weiterhin sieglose Mannschaft aber nicht sonderlich weiterbringt. Insbesondere der Druck auf Trainer Ilija Borenovic wird weiter zunehmen. Der Serbe steht auch nach seinem elften Super-League-Match als Chefcoach ohne Sieg da.

Servette - Lausanne-Sport 1:1 (1:1)
11'225 Zuschauer. - SR Horisberger.
Tore: 32. Stevanovic (Valls) 1:0. 44. Kukuruzovic (Foulpenalty) 1:1.
Servette: Frick; Sauthier (83. Diallo), Rouiller, Sasso, Clichy; Cespedes; Rodelin (73. Antunes), Valls; Stevanovic, Kyei, Imeri (73. Schalk).
Lausanne-Sport: Diaw; Sow, Grippo (90. Monteiro), Husic; Chafik, Kukuruzovic, Suzuki; Puertas (81. Coyle), N'Guessan (46. Mahou), Thomas; Amdouni (81. Ouattara).
Bemerkungen: Servette ohne Cognat, Deana, Fofana und Oberlin (alle verletzt). Lausanne-Sport ohne Zohouri (gesperrt), Brown, Geissmann, Kapo, Sanches und Turkes (alle verletzt). 57. Pfostenschuss von Imeri. Verwarnungen: 13. Thomas (Foul). 26. Valls (Unsportlichkeit). 43. Cespedes (Foul). 45. Husic (Unsportlichkeit). 45. Sasso (Unsportlichkeit). 54. Sow (Foul). (pre/sda)

Servette hatte im Derby deutlich mehr vom Spiel.
Servette hatte im Derby deutlich mehr vom Spiel.
Bild: keystone

Die Tabelle:

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