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Die Cup-Viertelfinals:

Luzern jubelt spät: Luganos Numa Lavanchy ist bitter enttäuscht.
Luzern jubelt spät: Luganos Numa Lavanchy ist bitter enttäuscht.
Bild: keystone

Cup-Wahnsinn in Lugano! Müller hält Last-Minute-Penalty und hext Luzern in den Halbfinal

Luzern gewinnt das einzige Super-League-Duell im Cup-Viertelfinal gegen Lugano. Die Innerschweizer setzen sich dank Goalie Müller nach Verlängerung 2:1 durch.
13.04.2021, 20:1413.04.2021, 20:24

Der FC Luzern hat in dieser Saison einige Male offensiv gross aufgespielt und stand am Ende mit leeren Händen da. Im Cornaredo brachte eine minimalistische Leistung grossen Lohn ein. In erster Linie war dafür Goalie Marius Müller verantwortlich. Der Deutsche stand mit einem perfekten Pass in den Lauf am Ursprung des 2:1 in der 107. Minute und hielt danach den knappen Sieg mit zwei entscheidenden Paraden fest. In den Schlusssekunden stoppte er den Foulpenalty von Mijat Maric.

Alles oder fast alles lief am Ende im Sinne der Luzerner. Vergessen war, dass 75 Minuten lang fast gar nichts gelang. Vom 1:0 der Luganesi durch Sandi Lovric in der 20. Minute bis zum Ausgleich von Pascal Schürpf in der 79. Minute war ein Lattenschuss von Silvan Sidler das einzige offensive Highlight der Innerschweizer. Dass Schürpfs Schuss aus spitzem Winkel nur dank einigen glücklichen Einflüssen den Weg ins Tor fand, passte zum Spiel. Der Siegtreffer von Ibrahima Ndiaye war dann allerdings ein Meisterwerk der Zielstrebigkeit.

Lugano liess eben diesen Willen zum Torerfolg oft vermissen. Der Zweite der Super League agierte mit dem Vorsprung im Rücken etwas zu kontrolliert. Dass es auch anders gegangen wäre, zeigte er in der Verlängerung. Joaquin Ardaiz traf den Innenpfosten, noch bevor Müller das grosse Spiel auspacken musste.

Marius Müller (Luzern):

«Wenn wir noch mehr von diesen Spielen haben, werde ich definitiv nicht alt da hinten drin. Beim 2:1 haue ich den Ball einfach nach vorne und Ibra macht ihn dann rein. Beim Elfmeter bleibe ich lange stehen – zum Glück habe ich mir die Penaltys von Maric zuvor noch angesehen.»

Reto Ziegler (Lugano):

«In der ersten Halbzeit hätten wir mit dem Wind das zweite Tor schiessen müssen. Luzern hatte dann auch ein wenig Glück beim Ausgleich von Schürpf, aber das Glück kann man sich auch erarbeiten. Am Schluss müsste der Penalty natürlich rein, aber das kann passieren.»

Das Telegramm:

Lugano - Luzern 1:2 (1:0, 1:1) n.V.
SR Bieri.
Tore: 20. Lovric (Bottani) 1:0. 79. Schürpf 1:1. 107. Ndiaye (Müller) 1:2.
Lugano: Osigwe; Lavanchy, Maric, Ziegler, Daprelà (112. Facchinetti); Custodio (86. Macek), Sabbatini, Lovric (112. Lungoyi); Bottani (46. Covilo), Abubakar, Gerndt (70. Ardaiz).
Luzern: Müller; Sidler (63. Schwegler), Lucas, Knezevic, Frydek (91. Burch); Tasar, Grether (63. Wehrmann), Emini (63. Alabi), Schürpf; Schaub (109. Alounga), Ndiaye.
Bemerkungen: Lugano ohne Baumann, Guerrero und Oss (alle verletzt). Luzern ohne Binous, Ndenge, Schulz und Sorgic (alle verletzt). 122. Maric scheitert mit Foulpenalty an Luzerns Goalie Müller. Verwarnungen: 35. Sabbatini (Foul). 53. Gerndt (Foul). 72. Frydek (Foul). 82. Schwegler (Foul). 83. Wehrmann (Unsportlichkeit). 97. Ardaiz (Foul). 101. Lavanchy (Foul). 117. Alabi (Foul). (pre/sda)

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