Sport
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1:1 zwischen Juve und Inter

Das Derby d' Italia bot alles, was sich das Fussballerherz wünscht: Feine Tricks und wilde Szenen – nur Lichtsteiner musste unten durch

07.01.15, 09:16 07.01.15, 11:59

syl battistuzzi

Wie es zum Begriff Derby d'Italia kam, ist nicht geklärt. Für die Tifosis im fussballverückten Land ist es einfach klar, dass es das legendäre Duell zwischen Juventus und Inter Mailand ist. 

Wohl darum gibt Arturo Vidal beim Aufwärmen mächtig Gas und kann so bereits nach vier Minuten zaubern: Der chilenische Mittelfeldspieler legt sich per Hackentrick den Ball selbst vor und bedient Carlos Tevez, der nur noch einschieben muss. 

In der 35. Minute setzt Juve-Juwel Paul Pogba zum Solo an, dass eigentlich das 2:0 hätte bedeuten müssen. Die technische Einlage des Franzosen war trotzdem zum mit der Zunge schnalzen.

Zwanzig Minuten nach Wiederanpfiff gelingt schliesslich Mauro Icardi der Ausgleich praktisch aus dem Nichts. Es ist bereits der fünfte Treffer im vierten Spiel gegen dessen «Lieblingsgegner» Juventus.

Danach rettet Samir Handanovic Inter vor dem erneuten Rückstand, als der Slowene einen Freistoss von Andrea Pirlo reaktionsstark abwehren kann.

Kurz darauf spielt Joker Lukas Podolski einen Querpass durch den Strafraum, der hereinrutschende Icardi kann aber den Ball nicht kontrollieren.

In der 86. Minute kassiert Inters Mittelfeldspieler Mateo Kovacic nach einem üblen Foul an Stephan Lichtsteiner noch die Rote Karte. Auch wenn der zwanzigjährige Kroate dies nicht wahrhaben will, der Platzverweis geht völlig in Ordnung.

Eine Minute später will der vier Minuten zuvor eingewechselte gebürtige Argentinier Pablo Osvaldo seinem Landsmann Icardi an den Kragen, als dieser einen Konter alleine abschliesst. 

«Ich lag falsch, ich hätte zu Osvaldo abspielen sollen, aber ich sah eine Lücke.»

Mauro Icardi goal.com

Treffer fallen keine mehr, es wäre wohl auch zuviel des Guten in diesem aufregenden Derby d'Italia gewesen. Juventus bleibt trotz des Remis an der Spitze, einen Punkt vor Verfolger AS Roma. Inter Mailand darbt auf Rang 11. 



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    Alle Leser-Kommentare
  • elmono 07.01.2015 11:05
    Highlight Pogba wird in zwei drei Jahren der absolut beste Mittelfeldspieler der Welt sein. Falls er noch torgefährlicher wird, kann ihn nichts mehr aufhalten. Juve wird wieder einen Zidane ähnlichen Rekordtransfer landen! Grande Polpo!
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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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