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So fern, und doch so nah: Die 10 Super-League-Teams.
So fern, und doch so nah: Die 10 Super-League-Teams.bild: watson
Trainingslager-Roundup

Vorglühen, zuschlagen oder rumplanschen: In der Ferne verhalten sich unsere Super-League-Teams genau wie zu Hause

Während es bei uns ständig schneit oder regnet, sonnen sich die Super-Ligisten derzeit im warmen Süden. Doch damit hat es sich auch schon mit den Unterschieden …
21.01.2015, 10:3621.01.2015, 14:11
Tobias Wüst
Tobias Wüst
Tobias Wüst
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FC Basel

Während andere Klubs sich in unzähligen Trainingseinheiten akribisch auf die anstehende Saison vorbereiten, scheint man beim Liga-Krösus den Fokus bereits auf Ende Saison zu setzen. Hört man nämlich Marco Streller oder Taulant Xhaka in ihren Interviews mit dem «Blick» zu, lautet der Grundtenor stets: «Ein, zwei Bierchen liegen immer drin!» Verständlich, müssen doch die FCB-Lebern so früh wie möglich auf die Meisterfeier im Sommer eingestellt werden.

Weiss wie man feiert: Marco Streller (rechts) mit seinem wohl nicht ersten Bier des Abends.
Weiss wie man feiert: Marco Streller (rechts) mit seinem wohl nicht ersten Bier des Abends.Bild: KEYSTONE

Skelzen Gashi hat sich beim Trinktraining offenbar besonders verausgabt. Während die restlichen Basler stolz ihre Sixpacks präsentieren, bedeckt er seinen Bier-(?)-Bauch lieber züchtig.

bild: instagram/fcbasel1893_offiziell

Auch wie man das Nachtleben im spanischen Marbella unsicher macht, muss man den Bebbi nicht mehr erklären.

Die FCB-Gang aufgebrezelt im Ausgang.
Die FCB-Gang aufgebrezelt im Ausgang.Bild: facebook/sali zämme

FC Aarau

Die Kuhwiesen-Topografie des Platzes, die Katakomben aus der Antike und der fortgeschrittene Zerfallsgrad des Stadions im Brügglifeld sorgen dafür, dass die Spieler des FCA sich jedes Jahr wie Schneekönige auf das Trainingslager freuen. Doch dieses Jahr ist alles anders.

Kurz nach ihrer Ankunft haben die Aarauer ihre Zelte im türkischen Side bereits wieder abgebrochen und sind fünfzig Kilometer weiter westwärts nach Belek gezogen. Der Grund: Im eigentlich so sonnigen Side stehen wegen starken Regenfällen sämtliche Trainingsplätze unter Wasser. Bitter für den Aarau-Clan, doch man kann nicht behaupten, er sei es sich nicht gewohnt.

Kein seltenes Bild: Ein unbespielbares Brügglifeld. 
Kein seltenes Bild: Ein unbespielbares Brügglifeld. Bild: Urs Lindt/freshfocus
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FC Luzern

Dass bei den Zentralschweizern intern nicht immer alles Friede, Freude Eierkuchen ist, stellt der letzte Tabellenplatz eindeutig unter Beweis. Im Trainingslager scheinen sie diesen Trend fortzusetzen, sie geben sich bei Unstimmigkeiten auch gerne mal eines auf die Rübe. So geschehen bereits am ersten Tag nach der Ankunft in Marbella: Nach einer hitzigen Trainingseinheit knallt Keeper Lorenzo Bucchi seinem Teamkollegen Francois Affolter ohne Vorwarnung die Faust ins Gesicht.

Coach Markus Babbel tut den Vorfall zwar als «etwas schärfere Verbal-Auseinandersetzung» ab, doch dass es beim FCL weiterhin kriselt, scheint unbestritten. Da sorgt auch ein Überraschungsgast im Testspiel gegen die Eintracht Braunschweig nur für vorübergehende Heiterkeit.

Immer diese Flitzer! Und dann auch noch völlig nackt ... video: youtube/radio pilatus

FC Zürich

Präsident Ancillo Canepa ist immer mit Herzblut dabei, so auch im Abschlusstraining vor dem Abflug nach Lara. Doch das Plauschtraining geht nach hinten los: Canepa reisst sich eine Sehne am linken Oberarm und er kann den Trip in die Türkei nicht antreten.

Zeigt seinen Jungs, wie es geht: Canepa in einem Plauschtraining.
Zeigt seinen Jungs, wie es geht: Canepa in einem Plauschtraining.Bild: Andreas Meier/freshfocus

Die Verletzungshexe ist für den FCZ keine Unbekannte: Avi Rikan, Mario Gavranovic oder Gilles Yapi sind nur einige Namen unter vielen, die den Stadtzürchern fehlen. Zudem hat der FCZ mit Yassine Chikhaoui (derzeit wie die Teamkollegen Amine Chermiti und Franck Etoundi am Afrika-Cup) den Verletzungsweltmeister persönlich in seinen Reihen.

Immerhin werden die Zürcher auch ohne ihren Präsidenten im Schlepptau auf fremdem Terrain herzlichst empfangen.

GC

Kämpfen, schwitzen, leiden, sterben. Der Stadtrivale scheint in Marbella vor allem auf die Karte Kondition zu setzen. Beim Laktat-Test müssen die Hoppers an ihre Grenzen gehen.

Die Grashüpfer bereiten sich – mit teils noch etwas skeptischen Blicken – auf den Laktattest vor.
Die Grashüpfer bereiten sich – mit teils noch etwas skeptischen Blicken – auf den Laktattest vor.Bild: Facebook/gc
Die Ausrüstung – peinlich genau aufgereiht und sortiert.
Die Ausrüstung – peinlich genau aufgereiht und sortiert.Bild: facebook/gc
Gleich zwei Staffmitglieder überwachen den Vorgang.
Gleich zwei Staffmitglieder überwachen den Vorgang.Bild: facebook/gc

Man fragt sich: Wozu diese Schinderei? Die Zürcher sind doch schon lange am Übersäuern mit den eigenen Problemen zu Hause …

YB

Die Gemächlichen aus der Hauptstadt: Schon seit Ewigkeiten dabei, immer mit einem Top-Team vertreten, doch der Meistertitel scheint die Young Boys nicht zu interessieren. Jetzt wissen wir auch, woher diese Lethargie kommt – ich meine, wer sich jeden Tag so viele Medis reinhaut …

Mit haufenweise Dafalgan und Fenistil intus kann es dann auch schon mal vorkommen, dass die Young Boys Eckball und Freistoss verwechseln und eine etwas gewöhnungsbedürftige Mauer aufstellen.

Alles zur Super League

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