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Youssoufa Moukoko vom BVB gilt als DAS Top-Talent des deutschen Fussballs. bild: watson.de-montage

Instagram-Hype, Millionen-Deal und Rassismus – 7 Fakten über BVB-Talent Youssoufa Moukoko



Youssoufa Moukoko polarisiert. Viele sehen in ihm den nächsten deutschen Superstar, gar das «Next Big Thing» im Weltfussball. Viele andere hingegen zweifeln am Alter des 2004 in Yaoundé, Kamerun, geborenen Deutschen, der mit zehn Jahren nach Hamburg kam. Vor allem, weil Moukoko so gross aufspielt.

Der erst 14-jährige Jugendspieler von Borussia Dortmund, der 2016 aus dem Nachwuchs des FC St.Pauli zum BVB wechselte, trifft und trifft und trifft. Für St.Pauli schoss er als Zehnjähriger 23 Tore in 13 Spielen in der U15-Regionalliga. Für die U17 von Dortmund – obwohl er erst 14 ist – schoss er nun 83 Tore in zwei Saisons.

Heute um 13 Uhr (bei uns im Livestream) spielt er mit Borussia Dortmund gegen den 1. FC Köln im Finale um die deutsche B-Jugendmeisterschaft. Es wäre für Moukoko bereits der zweite Titel in dieser Spielklasse – und das, wir sagen es gerne noch einmal, mit erst 14 Jahren.

Höchste Zeit, euch das «Phänomen Moukoko» mal näher zu erklären. Hier kommen 7 Fakten über das Top-Talent von Borussia Dortmund:

Er ist Kapitän der U17 von Borussia Dortmund – und das mit 14 Jahren

Haben wir schon erwähnt, dass er erst 14 ist? Moukoko ist zusammen mit Rilind Hetemi, 17, Kapitän der Dortmunder B-Jugend. Die beiden wechseln sich ab mit dem Tragen der Kapitänsbinde.

BVB-Jugendtrainer Trainer Sebastian Geppert erklärte die Massnahme im Januar gegenüber dfb.de wie folgt: «In diesem Fall war es so, dass beide gerne Kapitän sein wollten, beide vom Team voll anerkannt werden und beide auch schon in der vergangenen Saison dabei waren. Daher haben wir uns auf dieses – in der Tat etwas ungewöhnliche – Modell verständigt.»

Nächstes Jahr spielt Moukoko schon in der A-Jugend

Zur kommenden Saison befördert der BVB Moukoko, der auch noch für die C-Jugend spielberechtigt wäre, direkt in die U19. Dortmunds Nachwuchs-Chef Lars Ricken sagte dazu gegenüber der «Bild»-Zeitung: «Wir sehen diese Altersklasse für ihn als den richtigen Jahrgang an. Das entspricht seiner Leistungsfähigkeit.»

«Ich hoffe nicht, dass die Leute denken, dass ich in der U19 wieder 46 Tore schiesse.»

Youssoufa Moukoko über eventuelle Erwartungshaltungen.

Im November 2020 wird Youssoufa Moukoko übrigens 16, dann darf er laut DFB-Statuten in der höchsten Spielklasse im Herrenbereich auflaufen.

321.000 Follower auf Instagram – er ist schon jetzt ein kleiner Star

Sein Konto ist privat. Wer Youssoufa Moukoko folgen will, der muss erstmal ein Anfrage stellen. Über 300'000-mal hat Moukoko diese Anfrage schon bestätigt. 321'000 Follower hat der Offensivallrounder. Zum Vergleich: BVB-Mittelfeldstratege Thomas Delaney hat 126'000, 27-Millionen-Neuzugang Nico Schulz 72'000.

Vor allem hat Moukoko viele jugendliche Fans, die ihn bewundern, seine Karriere verfolgen und ihn auf Fanpages als Star und «grösstes Talent der Welt» verehren. Als Teenager weiss er, wie man mit seinen Followern kommuniziert, sie bei Laune hält. Regelmässig geht er auf Instagram live, macht «Q&As», wird dann mit Fragen und Kommentaren bombardiert, die er brav beantwortet.

«Einfach Moukoko getroffen» – Dieser Schnappschuss steht sinnbildlich für die Popularität, die der junge BVB-Spieler bereits hat.

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Youssoufa Moukoko posiert mit jungen Fans für ein Selfie. Die schwarzen Zensierbalken haben wir hinzugefügt. bild: screenshot instagram/watson-montage

Dabei scheint er aber einordnen zu können, dass er erst ganz am Anfang seiner Fussballerkarriere steht. Einmal fragte man ihn via Instagram, wie es sei, ein Star zu sein. Seine Antwort: «Ich bin kein Star.»

Die leidige Altersfrage und der Rassismus

Viele winken ab, wenn sie den Namen Youssoufa Moukoko hören, zweifeln an seinem Alter. Der Tenor: Ein 14-Jähriger kann physisch nicht so stark sein, ein 14-Jähriger kann nicht so gut Fussball spielen – der muss älter sein, weil er ja aus Afrika kommt und das Alter da ja oft nur geschätzt werde.

Moukoko und seiner Familie wird seit Jahren vorgeworfen, dass der Stürmer älter sei, und das obwohl sein Vater eine amtliche deutsche Geburtsurkunde vorlegte. (welt.de)

Bei Talenten mit anderer Hautfarbe wäre das undenkbar.

Statt seine Leistung zu respektieren, machen sich im Neidland Deutschland viele (Erwachsene) über ihn lustig. In den sozialen Netzwerken sind unter Artikeln über Moukoko, ob von «Bild», «Spox» oder der «Sportschau», negative Kommentare die Regel.

Ein Grossteil der öffentlichen Meinung zu Moukoko hat auch mit Rassismus zu tun.

Hier ein paar beispielhafte verletzende und auch rassistische Kommentare dieser Sorte:

Unter diesem Kinderfoto von Youssoufa Moukoko auf einer Fanpage steht der Kommentar: «Da war der angeblich bestimmt 3 Monate alt ...»

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

#ym10officialfanpage

Ein Beitrag geteilt von Youssoufa Moukoko Fanpage🖤💛 (@youssoufa.10) am

«Witze über Moukoko werden einfach nicht alt ... genau wie er selbst.»

facebook

Oder so etwas:

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Wen wunderts nach 46 Toren in 25 Spielen...

Ein Beitrag geteilt von Marcos Fussballecke ⚽ (@marcos_fussballecke) am

«Nächstes Jahr mit 22 spielt er dann endlich in der A-Jugend.»

facebook

Das setzt der Nachwuchshoffnung zu: «Die letzte Saison war hart für mich. Mit den ganzen Geschichten», sagte Moukoko über solche Kommentare.

Gänzlich ausgeräumt wurden die Bedenken aber nie. Sogar U23-Teammanager Ingo Preuss sagte 2017 in einem «Spox»-Interview: «Ich könnte mir bei Youssoufa vorstellen, dass sein Alter lediglich geschätzt worden ist. Vielleicht ist er in Wirklichkeit ein, zwei Jahre älter.»

Lars Ricken betonte derweil immer, das angegebene Alter sei Fakt, der Verein verwies auf die beglaubigte Geburtsurkunde. Der Deutsche Fussball-Bund erklärte auf Anfrage der «Bild», man vertraue «in dieser Angelegenheit den Angaben des Heimatvereins des Spielers».

Er hat einen millionenschweren Deal mit Nike

Seine Topleistungen haben auch Sportartikelhersteller Nike auf den Plan gerufen. Das US-Unternehmen, das gerne erfolgreiche Sportler eng an sich bindet, hat mit Moukoko gemäss «Bild» bereits einen Ausrüster- und Werbedeal abgeschlossen. Volumen: rund zehn Millionen Euro.

Er bricht Rekorde

Moukoko hat in der B-Junioren-Bundesliga einen Torrekord aufgestellt. Der 14-Jährige, der gegen teils drei Jahre ältere Jugendliche spielt, erzielte am letzten Spieltag der Weststaffel für Borussia Dortmund beim 6:0 beim MSV Duisburg seine Saisontore 44 bis 46. Damit übertraf er die seit 2013 bestehende Bestmarke des Schalkers Donis Avdijaj (44 Tore/heute vereinslos).

Moukoko kam in 25 Saisoneinsätzen auf einen Toreschnitt von 1,84. Er erzielte 42,8 Prozent der 93 Dortmunder Saisontore. Neun der 14 Vereine in der Weststaffel schossen insgesamt weniger Tore als Moukoko alleine.

German Wunderkind

Das alles macht ihn zu einem weltweit beachteten «Wunderkind». Noch nie gab es einen deutschen Spieler, der bereits in diesem jungen Alter so viel Beachtung fand. Als Sebastian Deisler, Mesut Özil, Toni Kroos oder Kai Havertz 14 waren, kannten sie wahrscheinlich nur die krassesten Fussballnerds. Aber Moukoko kennt jetzt schon jeder 0815-Fussballfan.

Moukoko hat alle Voraussetzungen, irgendwann ein weltbekannter Fussballstar zu werden. Und das scheint er auch zu wissen, seine Karriereziele sind wenig bescheiden: «Wenn ich ehrlich bin, ist es mein Ziel, Profi in Dortmund zu werden, mit der Borussia die Champions League zu holen und den Ballon d'Or zu gewinnen», sagte er der «Sport Bild» im vergangenen Winter.

DC United's Freddy Adu, right, moves the ball past  San Jose Earthquake's Landon Donovan (10) during second half MLS action at RFK Stadium in Washington, Saturday, April 3, 2004. Adu, 14, became the youngest athlete in a major American professional sport in well over a century Saturday when he took top the field today. (KEYSTONE/AP Photo/Gerald Herbert)

Freddy Adu am 3. April 2004 mit 14 Jahren bei seinem ersten MLS-Profi-Einsatz. Bild: AP

Eine Garantie für eine grosse Karriere ist das natürlich alles nicht.

Negative Beispiele von hochgelobten und dann gescheiterten talentierten Teenagern gibt es genügend. Der US-Amerikaner Freddy Adu galt mit 14 Jahren auch als Wunderkind, hatte auch einen millionenschweren Nike-Vertrag in der Tasche und galt schon als der «neue Pelé». Heute, mit 30, ist er zum wiederholten Male vereinslos.

(zap/as/watson.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Anded 17.06.2019 20:16
    Highlight Highlight Nach dem U12-"Ibra"-Artikel von heute nochmals diesen Artikel gecheckt. Dieser Junge wird unabhängig von seinem Alter in der U17 und bald U19 eingesetzt.
    Ja, an den 14 Jahren darf man zweifeln (und muss nicht Rassist sein deswegen). Aber sind wir ehrlich: Sieht er auch zu alt aus für U17 oder U19? Nein. Das ist ziemlich sicher noch ein Teenager und spielt in der Altersklasse die zu ihm passt.
    Falls er im Pass wirklich 2-4 Jahre jünger ist als in echt, beschränken sich seine Vorteile vorerst mal auf Jugend-Tarife im ÖV und Eintritte. Dafür muss er beim Jugendschutz länger warten. :-)
  • marcog 16.06.2019 16:04
    Highlight Highlight Was die Kids in den U-Mannschaftsen abliefern interessiert nur mässig. Selbst die grössten Supertalente (mit vermutlich korrekter Altersangabe) haben ihre Karriere beim Übergang zu den Erwachsenen in den Sand gesetzt. Meldet Euch wieder, wenn der sich bei den Erwachsenen durchgesetzt hat.
  • Myk38 16.06.2019 14:05
    Highlight Highlight Man wirds ja auch merken, wenn er sich mit 14 rassiert während die anderen ihre Milch trinken. Oder sein Verhalten. Hat mit Rassismus doch nichts zu tun. Auch ein Weiaser kann älter aus sehen. Aber wie verhält er sich?
  • Vinc 16.06.2019 12:11
    Highlight Highlight Meine Tochter ist halb Kamerunerin aus diesem Grund bin ich wohl nicht verdächtig Rassist zu sein. Die Geschichte wäre lang und ein bisschen kompliziert...um es kurz zu machen: Geburtsdatum und selbst Familienname sind in Kamerun ein komplettes Wunschkonzert.
  • Hayek1902 16.06.2019 11:24
    Highlight Highlight Der Rassismus im Titel ist also zusammengefasst: "Leute sind skeptisch über den Wahrheitsgehalt seines offiziellen Alters, weil er aus Afrika kommt und machen Witze darüber."
  • neutrino 16.06.2019 11:19
    Highlight Highlight Na ja, eine Rassismus-Komponente hat es schon. Er muss sich Anschuldigungen stellen, die er sich als heller Blonder wohl nicht stellen müsste.

    Es ist wie als ich rund 4 Jahre mit einem Schwarzen (hier geboren) auf's Gymnasium ging: er wurde mehrmals polizeilich kontrolliert in diesen 4 Jahren, u.a sogar mal zu Boden gedrückt und mal mehrere Stunden auf den Posten mitgenommen. Unbescholten war wir beide und objektive Gründe gab es auch keine.

    Ich begreife die Polizei, da es anteilsmässig mehr schwarze Kriminelle gibt, ein gewisses rassistisches Vorurteil ist trotzdem auch ein Aspekt.
    • Stamix 16.06.2019 16:57
      Highlight Highlight pfff, da gibt es nichts zu blitzen - das ist Fakt.
      Die weisse Rasse ist überheblich und wir Schweizer die Besten.
      So äusserte sich ein Polizist neulich rassistisch gegenüber weissen Europäern. Darauf angesprochen, sagte er: das sei nicht Rassismus, sondern Berufserfahrung...😲
  • Nelson Muntz 16.06.2019 11:06
    Highlight Highlight Das Alter anzuzweifeln ist rassistisch? man kann es auch übertreiben. Falls er dann mit 28 mit den gleichaltrigen nicht mehr mithalten kann, weiss man dann, dasser doch ein bisschen älter ist. Wäre man beim BVB restlos von der Echtheit des Geburtsdatums überzeugt, könnte man ja den Test machen.

    Die Story erinnert ein wenig an Fredy Adu, der angeblich besser als Maradonna und Pelé zusammen war.

    UND: Bloss weil einer dunkelhäutig ist, muss nicht alles rassistisch motiviert sein. Wäre es rassistisch Alex Frei als Lama zu bezeichnen (EM 2004) wenn er afrikanische Wurzeln hätte?
  • Yoku 16.06.2019 11:04
    Highlight Highlight Für mich ein Beispiel wie Rassismus über die Medien gemacht wird. Der Junge wird von seinem Verein immer eine Altersklasse höher eingesetzt als es sein offizielles Alter erlauben würde.
    Würden die Medien bei den Quervergleichen das offizielle Alter weglassen,wäre er einfach ein sehr guter B-Jugendspieler und es gäbe keine weiteren Diskussionen.
  • fandustic 16.06.2019 10:28
    Highlight Highlight Hört doch auf von wegen Rassismus. Die Zweifel am Alter sind nun mal begründet und aufgrund Erfahrungswerten auch nicht an den Haaren herbei gezogen.
  • Th. Dörnbach 16.06.2019 10:14
    Highlight Highlight Es ist kein Rassismus, wenn man sein Alter hinterfragt. In Afrika sind die Geburtdaten oft nicht bekannt und es gibt genügend Beispiele. Wo da der Rassismus sein soll, hätte ich gerne gewusst?
  • Basti Spiesser 16.06.2019 09:57
    Highlight Highlight Gut... die Alterwitze sind lustig 😅
  • Freilos 16.06.2019 09:10
    Highlight Highlight Sepp Maier meinte dass er damals als er in der Jugend gegen ihn spielte einer der besten war🤣

    So sah Romelu Lukaku übrigens als 13-Jähriger aus (wenn sein Alter stimmt).
    Benutzer Bild
    • Herr Ole 16.06.2019 18:13
      Highlight Highlight Lukaku wurde in Belgien geboren...
  • Füdlifingerfritz 16.06.2019 08:58
    Highlight Highlight Schon etwas billig und populistisch jeden kritischen Kommentar zu seinem Alter gleich als Rassimus abzutun. Und sorry, ich fand jeden der gezeigten Witze über sein Alter durchaus witzig. Ansonsten: man darf sehr gespannt sein, was der Knabe noch so alles leisten wird.
  • Staedy 16.06.2019 08:42
    Highlight Highlight Legaler Kinderhandel und alles nur, um finanziell zu profitieren. Mit 10 Jahren bereits von St. Paul zu Dortmund gewechselt. Logisch war sein freier Entscheid. Weder abgeworben noch sonst wie angelockt. Andere Klubs erhalten dafür eine Transfersperre.
  • Thurgauo 16.06.2019 08:24
    Highlight Highlight Gewisse Zweifel sind durchaus erlaubt meiner Meinung nach. Bei der Geburtsurkunde handelt es sich lediglich um eine Nachbeurkundung und ein Alterstest mittels Handgelenkuntersuchung wird ebenfalls vom BVB und dem Spieler abgelehnt. OK, der ist nicht ganz genau, aber trotzdem muss man sich nicht wundern, wenn dann Zweifel aufkommen. Auch die Bilder mit den Grössenunterschieden ist gewaltig. Und wenn man daran zweifelt muss man nicht direkt ein Rassist sein, gerade von afrikanischen U-Auswahlen gibt es genug Beispiele in denen die halbe Mannschaft das Geburtsdatum 01.01.x besitzt.
    • Enzasa 16.06.2019 10:22
      Highlight Highlight Alterstest mittels Handgelenk Röntgen.

      Mussten wir aus medizinischen Gründen, bei unserer Tochter machen.
      Ergebnis 11 Jahre obwohl sie damals bereits 14 Jahre war.
      Solche Ergebnisse sind normal.
    • loquito 16.06.2019 10:36
      Highlight Highlight Warum Blitze. Mein bester Freund musste nach komplizierten Handbruch Röntgen, er war 16, sein Handgelenk ausgewachsen. Arzt hatte ihn vom Bild auf ca. 19 geschätzt und wollte zuerst nicht operieren, das sei der falsche Patient... So genau ist das Ganze einfach nicht...
    • BetterTrap 16.06.2019 11:42
      Highlight Highlight Um der Transparenz wegen:

      Musste den selben Test damals aufgrund Krankheit auch als Jugendlicher - Ergebnis 18 Jahre obwohl ich damals 14 war.
      Geht also auch umgekehrt... Ist halt keine exakte Wissenschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 16.06.2019 07:55
    Highlight Highlight „Bei Talenten mit anderer Hautfarbe wäre das undenkbar.“

    Anstatt sich gleich zu empören, sollte man zuerst vielleicht einmal das Hirn einschalten. Es geht nämlich hierbei nicht um die Hautfarbe, sondern um sein Herkunftsland und noch genauer ist damit lediglich der Verwaltungsapparat gemeint. Solche Unsauberkeiten würden mich dort nicht wundern. Er einfach in weiss hätte genau dasselbe Problem. Er sieht eben älter aus als er offenbar ist.
    • Hayek1902 16.06.2019 10:51
      Highlight Highlight Nein, falsch, alles ist natürlich Rassismus oder Sexismus.
    • Thurgauo 16.06.2019 16:55
      Highlight Highlight @Cédric Und die Bilder mit den Grössenvergleichen würden mich auch bei einem "Weissen" stutzig machen.
  • N. Y. P. 16.06.2019 07:50
    Highlight Highlight Ich finde das nicht in Ordnung.

    Ich zweifle sein Alter auch an. Ich schätze ihn so um die 16 - 17 Jahre. Aber, dass man in die Rassistenecke gestellt wird, wenn man sein Alter anzweifelt, finde ich nicht in Ordnung.

    Der Artikel kommt mir wie eine Huldigung eines Fans daher..

    Toni Lukic, bist du der Autor des
    Artikels ?

    ;-)
    • Enzasa 16.06.2019 10:29
      Highlight Highlight Wäre er weiß und blond würde er aussehen wie 13 Jahre.

      Die Hautfarbe ist das Problem! Wir schätzen gut ein was wir kennen. Was wir kennen ist weiße Haut.
      Menschen mit dunklerer Haut und dunklen Haaren werden o f t Älter eingeschätzt. Menschen aus Afrika sehen im Vergleich für uns älter aus. Das sollte man bedenken.

      Wenn Sie ihn auf 16/17 schätzen, mit wie vielen anderen Afrikaner haben sie ihn den verglichen?
    • N. Y. P. 16.06.2019 10:52
      Highlight Highlight Mit keinem anderen.

      Ich vergleiche Weisse ja auch nicht, wenn ich das Alter schätze.

      Mag sein, das Afrikaner älter aussehen. Man sollte aber nicht unter den Tisch kehren, dass im Fussball auf dem afrikanischen Kontinent sehr oft wegen des Alters getrickst wird.

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