DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Le president du FC Sion, Christian Constantin, droite, parle avec son entraineur Didier Tholot, gauche, lors de la rencontre entre le FC Sion et AS Monaco a l'occasion du

Vereinbarten eine einvernehmliche Trennung: Didier Tholot (l.) und Christian Constantin. Bild: KEYSTONE

Was zu erwarten war: Didier Tholot ist nicht mehr Sion-Trainer

Nach lediglich vier Super-League-Runden trennt sich der FC Sion per sofort von Trainer Didier Tholot. Beim Cup-Auftakt gegen den Zweitligisten CS Romontois wird das Team vom bisherigen Assistenten und dem Präsidenten gecoacht.



Das inzwischen dritte vorzeitige Mandatsende Tholots im Wallis kommt angesichts der jüngsten Entwicklung nicht überraschend. Die teure Equipe ist in der Liga frühzeitig unter Druck geraten. In drei von vier Spielen enttäuschten die Romands; nach dem 1:3 in Lugano sackte Sion auf den letzten Tabellenplatz ab.

Lugano's player Jonathan Sabbatini, left, scores the 2-0 goal during the Super League soccer match FC Lugano against FC Sion, at the Cornaredo stadium in Lugano, Wednesday, August 10, 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Das 2:0 für Lugano durch Jonathan Sabbatini (l.). Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Den hohen Preis für den kollektiven Fehlstart bezahlt der 52-jährige Tholot nun alleine; mit einem flugs beidseits signierten Communiqué bekräftigten die Beteiligten zwar den «einvernehmlichen» Rahmen der Causa. Klubchef Christian Constantin betonte wie immer in vergleichbaren Fällen mit Nachdruck, den 37. Trainerwechsel seit seinem Wiedereinstieg 2003 ausschliesslich im Interesse des Vereins angeordnet zu haben.

Der französische Coach hat in einem schwierigen Umfeld mit einem allzu oft nervösen Präsidenten an der Spitze weitgehend gute Arbeit geleistet. Unter seiner Führung hat sich die Mannschaft überaus positiv entwickelt.

Im zweiten Frühling seiner knapp 20-monatigen Amtszeit führte der Ex-Stürmer Sion zum 13. Cupsieg – der 3:0-Triumph gegen Basel im St.-Jakob-Park 2015 liess nicht nur national aufhorchen. Im letzten Herbst überzeugten die Romands in der Europa League mit zwei Remis gegen den späteren Finalisten Liverpool.

Liverpool's manager Juergen Klopp, right, looks desapointed as Sion's head coach Didier Tholot, left, celebrates after the UEFA Europa League group B soccer match between FC Sion and FC Liverpool at the Tourbillon stadium in Sion, Switzerland, Thursday, December 10, 2015. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

In der Europa League gegen Liverpool konnte Didier Tholot noch jubeln. Bild: KEYSTONE

Sein Bonus bei «CC» war gleichwohl relativ schnell aufgebraucht. Der in unbefriedigenden Phasen unzimperliche Boss entzog Tholot das Vertrauen. Einen zeitnahen Kurswechsel traute er seinem leitenden Angestellten offenbar nicht mehr zu. (sda)

Die Cupfinals des FC Sion

Rekorde rund um Fussball

Nicht blinzeln, sonst verpasst du die schnellsten Tore der Fussball-Geschichte

Link zum Artikel

Nach Reals Stängeli: Da schepperts in der Bude – das sind die höchsten Siege in Europas Ligen

Link zum Artikel

26.12.1963: 10 Spiele, 66 Tore – ein Hattrick in dreieinhalb Minuten krönt die unfassbare Torflut am Boxing Day

Link zum Artikel

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link zum Artikel

Die Sprintraketen der Fussballwelt: Ronaldo ist vor Messi – den Zweitschnellsten kennst du nicht mal

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Vom 2:5 zum 6:5 – GC holt sich im Cup-Halbfinal den wohl dramatischsten Derbysieg

3. März 2004: Bei GC macht sich im Derby nach gut 60 Minuten die Angst vor einer Kanterniederlage breit. Doch die Hoppers kommen zurück – und sorgen für eines der denkwürdigsten Cup-Spiele der Schweizer Fussballgeschichte.

63 Minuten sind im altehrwürdigen Hardtum gespielt, als sich für die heimischen Grasshoppers eine kolossale Blamage anzubahnen scheint. 2:5 liegen die Hoppers im Cup-Halbfinal zurück, ausgerechnet gegen den Stadtrivalen FC Zürich. Der FCZ, trainiert vom jungen Lucien Favre, hat von erstaunlichen Schwächen in der Hoppers-Abwehr profitieren können.

Schon früh liegt GC mit 0:2 zurück. Daniel Gygax trifft nach sechs Minuten zur Führung, der zweite Treffer ist ein Slapstick-Eigentor, verursacht …

Artikel lesen
Link zum Artikel