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Die Spieler von GC feiern ihren Sieg ueber Basel nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem Grasshopper Club Zuerich, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 8. November 2015. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Ein seltens Bild: Der Gast lässt sich nach dem Spiel von den eigenen Fans als Sieger feiern.
Bild: KEYSTONE

Schiri-Fehler helfen GC. Aber Tami sagt: «Basel war besser. Aber sie haben zu viel riskiert»

Pierluigi Tami kommt nach dem Sieg in Basel zum Interview beim SRF und spricht offen über das verrückte Spiel, in welchem sein Team am Ende mit 3:2 siegte.



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Keine Frage: GC war in der ersten Halbzeit das bessere Team und spielte munter mit dem klaren Leader mit. Doch in der Pause fand Urs Fischer die richtigen Worte. Seine Mannschaft kam wie verwandelt aus der Kabine und glich bald aus. «Nach dem 2:2 war mein Glaube an den Sieg nur noch klein», gesteht GC-Trainer Pierluigi Tami nach der Partie im SRF. 

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Hier schien das Spiel zu kippen: Basel trifft zum 2:2.
Gif: SRF

Auch für den Tessiner kam der Siegtreffer von Munas Dabbur wohl überraschend. Aber er erklärte: «Basel hat vielleicht zu viel riskiert, mit einem Konter kann dann immer etwas passieren.» Auch der Torschütze selbst spürte, wie sein Team immer mehr Mühe bekundete: «Basel hat alles versucht und kam zurück. Aber dann habe ich getroffen.» Basel-Trainer Urs Fischer muss den beiden Recht geben: «Nach dem 2:2 haben wir eine gewisse Cleverness vermissen lassen.»

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Das 3:2 für GC durch Dabbur.
gif: SRf

Es war am Ende ein glücklicher Sieg der Zürcher, vor allem auch weil Basel kurz vor Schluss ein Elfmeter unterschlagen wurde. Tami meinte danach: «Die letzten Spiele verliefen etwas unglücklich, heute etwas glücklich.» Schiedsrichter Sascha Amhof zeigte danach Grösse. Nachdem er die TV-Bilder sah, erklärte er: «Das war im Nachhinein ein klarer Penalty. Im Spiel habe ich die Situation so beurteilt, dass Embolo sich reinkämpft und seinen Körper vor den GC-Spieler stellt. Darum Stürmerfoul.»

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Die Penaltyfrage in der 93. Minute. Eigentlich ein klarer Fall, oder?
gif: SRF

Tami war mit der zweiten Halbzeit natürlich nicht mehr zufrieden. Zum einen sei der Gastgeber stärker geworden, zum anderen habe man aber selbst auch abgebaut. «Wir wollen eine grosse Mannschaft werden. Dann muss man 90 Minuten mit der gleichen Einstellung spielen können», so der GC-Coach. Insbesondere in den entscheidenden Momenten sei dies wichtig.

Jetzt aber hat der Rekordmeister den Rückstand auf Basel auf zehn Punkte verkleinert. Von einer spannenden Liga will Tami aber nichts wissen: «Nein, nein. Basel hat gezeigt, dass sie die beste Mannschaft sind. Aber heute waren wir in den entscheidenden Momenten besser.»

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

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