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Die Derby-Pleite gegen den FCZ ist Tamis dritte Niederlage in Serie.  bild: watson

Knapp ungenügend

Fast so unterhaltsam wie ein Stadionbesuch: Unser Korrektorat findet 29 Fehler im neuen GC-Matchbericht

Die Grasshoppers sind derzeit nicht nur auf dem Platz ungenügend. Auch der offizielle Matchbericht zum Zürcher Derby auf der Klub-Website bringt jeden Primarschüler zum Lachen. 



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29 Fehler in 217 Wörtern auf der GC-Website: Eine reife Leistung der Kommunikationsabteilung.  bild: watson

Seit einer Woche hat Soraya da Fonseca bei den Grasshoppers das Sagen. Die 27-Jährige ist als neue Medienchefin die Nachfolgerin von Adrian Sutter. Es ist bereits der dritte Wechsel innerhalb eines Jahres auf dieser Position – und wie der Rekordmeister in seinem Communiqué zu Fonsecas Ernennung vollmundig verkündet, wird mit ihr nichts weniger als eine «strategische Neuausrichtung der Kommunikation» eingeleitet. Wir finden, das klingt nach einer hervorragenden Idee.

Roel Vaeyens, Assistant Sport Manager of Belgium club Brugge KV, left, shakes hands Soraya da Fonseca, right, Operations of Swiss club Grasshopper Club Zuerich, in front the Europa League trophy, after the drawing of the games for the Europa League 2014/15 playoff rounds, at the UEFA Headquarters in Nyon, Switzerland, Friday, August 8, 2014. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Soraya da Fonseca ist seit 2012 bei GC und leitet neu die Kommunikationsabteilung. Bild: KEYSTONE

Denn im Endlos-Kasperlitheater um Ex-Trainer Skibbe und Ex-Spieler Salatic hat sich während der vergangenen Monate auch die Ex-Kommunikationsabteilung an das Beispiel der Mannschaft gehalten und eher selten Punkte gesammelt. Falls dieser Satz unklar gewesen sein sollte, hier noch eine deutlichere Variante: Wenn Adrian Sutter Tierarzt statt Medienchef im Salatic-Schlamassel gewesen wäre, dann müsste sich GC jetzt vermutlich einen neuen Hamster kaufen.

Mehr Frauenpower für die Super League

Nun bringt also Soraya da Fonseca frisches Blut und neue Hoffnung auf den GC-Campus. In einer Übergangsphase wird sie noch vom ehemaligen FIFA-Kommunikationsdirektor Hans Klaus begleitet. Ab der neuen Saison schmeisst sie den Laden dann allein. Dank eines Bachelor-Abschlusses an der Universität Luzern in Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften ist die neue Medien-Tätschmeisterin dafür hervorragend qualifiziert. Dies betont GC in seiner Mitteilung ebenso explizit wie den Umstand, dass sie die erste Frau auf diesem verantwortungsvollen Posten ist.

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Gerade Letzteres finden wir famos. Denn seit Lausannes Abstieg hielt Andrea Roth beim FC Basel als einzige Medienchefin unter neun Männern in der höchsten Spielklasse eisern die Fahne der Frauen hoch. Eine Blitz-Umfrage unter den Basler Sportjournalisten-Kollegen hat ergeben, dass diese mit Roths Arbeit insgesamt sehr zufrieden sind. Die Liga kann mehr weiblichen Einfluss also dringend gebrauchen.

19.03.2014; Salzburg; Fusball Europa League - MK FC Basel;
Andrea Roth, Kommunikation, waehrend der Medienkonferenz (Andy Mueller/freshfocus)

Medienchefin Andrea Roth macht beim FC Basel einen guten Job. Bild: Andy Mueller/freshfocus

Weil wir Soraya da Fonseca deshalb wirklich sehr die Daumen drücken, wollen wir auch ein wenig Starthilfe leisten. Dafür haben wir den ersten GC-Matchbericht unter ihrer Verantwortung an unser Korrektorat geschickt. Diese Leute gleichen im Umgang mit den GC-Stilblüten einem hochgerüsteten Sondereinsatzkommando – der tägliche Nahkampf mit uns watson-Redaktoren härtet schliesslich ab. Bald werden sie beim Chef wohl nach einer Lohnerhöhung fragen, denn auch bei den Hoppers könnte man ihre Unterstützung im neuen Kommunikations-Zeitalter offenbar gerade ganz dringend gebrauchen. 

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ludini7 01.03.2015 16:14
    Highlight Highlight Ich hätte nie gedacht, dass das Lesen von Kommentaren so unglaublich unterhaltsam sein kann. Macht weiter so :-)
  • cris10 25.02.2015 19:46
    Highlight Highlight Grasshopper Club Zürich ist die einzige korrekte Schreibweise. Auch der oft gesehene Bindestrich ist falsch. Jetzt muss ich als FCSG Fan denen aus Niederhasli schon erklären wie sie ihren Klubnamen schreiben sollen.
  • Jol Bear 24.02.2015 20:03
    Highlight Highlight Immerhin ist dieser Text ein wesentlicher Fortschritt im Vergleich zur heutzutage üblichen Qualität von Textnachrichten, die über Smartphones oder E-Mails übermittelt werden. Aber hat die Dame wirklich einen Uni- oder Bachelorabschluss?! Doch vergessen wir nicht, dass sich GC unterdessen im Abstiegskampf befindet. Dort heiligt der Zweck die Mittel, mit Schönspielerei allein ist da nichts zu gewinnen. GC ist ein wirklich ganzheitlicher Verein, man kommt zur Zeit weder mit dem Ball noch mit den Schiedsrichtern oder mit der Rechtschreibung so richtig zurecht. Und als sei das nicht schon genug, stehen dem Team bei jedem Match noch elf Fussballer gegenüber, die dem Verein auch noch übel mitspielen...
  • Sherlock H. 24.02.2015 16:44
    Highlight Highlight Ist das jetzt investigativer Qualitätsjournalismus? Der neue Status quo bei Watson?
  • Marc Nager 24.02.2015 16:33
    Highlight Highlight Wusste gar nicht, dass ihr so etwas wie ein Korrektorat habt. Wenn es tatsächlich so ist, dann habt Ihr ein mindestens so grosses Problem wie der FCL! Kein Artikel, bei dem Primarschüler nicht auch auf ihre Kosten kämen!
  • Röbi Roux 24.02.2015 15:45
    Highlight Highlight Bitte korrigiert zuerst eure eigenen Berichte
  • Hopper 24.02.2015 14:46
    Highlight Highlight Eigenartigerweise ist "Gradshopper" korrekt und nicht "Grasshoppers", das wird schon seit Monaten in jedem Bericht durchgezogen..
  • renard79 24.02.2015 14:25
    Highlight Highlight Wie immer: die Wahrheit liegt auf dem Papier und der Punkt ist rund. Fehler passieren, auch wenn der Verfasser sehr selbstkritisch ist, auch sich selber gegenüber. Trügerisch ist es aber, wenn man vom Feeling her ein gutes Gefühl hat. Auf diesem Brief rumzureiten, ist aber doch kleinlich. Das wird von den Medien wieder hochsterilisiert. Frau De Fonseca ist wahrscheinlich jetzt schon überarbeitet - ein Auslandsaufenthalt wäre empfehlenswert. Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien.
    • Marc Nager 24.02.2015 16:41
      Highlight Highlight "Hochsterilisiert", ich hör und sehe wohl nicht richtig! Das heisst immer noch "hochstilisiert". Das faulste Ei von allen! Ich hoffe, es ist nicht sterilisiert!
    • El_Guero 24.02.2015 17:15
      Highlight Highlight @marc: der Kommentar ist eine Ansammlung von Fussballersprüchen. "Hochsterilisiert" hat glaubs der Loddar mal rausgelassen, "Hauptsache Italien" Andy Möller usw. Google doch mal Fussballersprüche, da wird der eine oder andere auftauchen...
    • renard79 24.02.2015 17:36
      Highlight Highlight Das ist ein schöner Faux-pas von Bruno Labbadia ;-)
      Benutzer Bild
  • rawo 24.02.2015 14:24
    Highlight Highlight Schreibfehler hin oder her - Was macht Novak Djokovic im Bild oben?!
    • Sandro Zappella 24.02.2015 20:00
      Highlight Highlight Asmir Kajevic und Novak Djokovic sind wohl tatsächlich heimliche Zwillinge!
      Benutzer Bild
  • Anded 24.02.2015 14:14
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass die Kommunikationsfrau etwas mit den Matchberichten zu tun hat. Der kommt ja wohl kaum von der Geschäftsleitung. Und betreffend der Qualifikationen der Dame, werte jeden erfolgreichen Lehrabschluss höher als einen Bachelor der Uni Luzern. (Bachelor allgemein, aber insbesondere Luzern...)
    • Marc Nager 24.02.2015 16:45
      Highlight Highlight Sie kämen auf jeden Fall nicht einmal durchs erste Semester. Ganz egal welches Studium!
    • Anded 24.02.2015 20:14
      Highlight Highlight Warum so negativ? Bin selber den akademischen Weg gegangen mit erfolgreichem BSc und MSc Abschluss. Kenne auch die Uni Luzern. Ein erfolgreicher Bachelor-Abschluss beweisst, dass man studieren kann. Hat mit Praxis aber oft nicht viel zu tun. Deshalb mein Vergleich zum Lehrabschluss. Ich sagte nicht Frau da Fonseca ist nicht qualifiziert genug. Aber die relevante Quali ist, dass sie schon seit 3 Jahren bei GC ist und nicht völlig neu im Business ist. 3 Jahre nach Bachelor Abschluss gelten für mich diese 3 Jahre Erfahrungen als Quali, nicht der Abschluss selber.
  • Ilovepies 24.02.2015 13:08
    Highlight Highlight Ich hoffe mal das war ein fanbericht. Kann ja wohl kaum durch einen dafür bezahlten kommunikationsprofi verbrochen worden sein. Auuuuääääääh :-)
  • Hinterländer 24.02.2015 12:57
    Highlight Highlight Entweder: GC trifft am Sonntag 1. März auf den FC St. Gallen. Oder: GC trifft am Sonntag, 1. März, auf den FC St. Gallen. Auch droelfmalbumst unten hat keine Ahnung, wie man Kommas richtig setzt.
  • Kastigator 24.02.2015 12:53
    Highlight Highlight Wäre besser, wenn ihr alle Fehler gefunden hättet – aber das klappt ja beim eigenen Blatt auch (bei Weitem) nicht. Im Übrigen zeichnen wir Korrekturen nach DIN 16511 an – euer Korrektorat betreibt eigenartigen Freistil. An eurer Stelle wäre ich mit dieser Arbeit nicht so grossspurig an die kritische Öffentlichkeit gegangen.
    • Grigor 24.02.2015 14:09
      Highlight Highlight Du hast jetzt schon zweimal geschrieben, sie hätten nicht alle Fehler gefunden. Bin kein Experte und habe noch weniger Lust selber zu suchen. Aber von Dir erwarte ich jetzt ein konkretes Beispiel. Dann können wir auch beurteilen ob Du der richtige bist mit der grossen Fresse.
    • Cirino Marin 24.02.2015 17:07
      Highlight Highlight Offenbar haben wir hier in der Schweiz noch die Freiheit, uns nicht streng an einer deutschen Norm orientieren zu müssen.
  • mrgoku 24.02.2015 12:36
    Highlight Highlight da würde ich die kommunikationsabteilung schleunigst in die schule schicken... wer lässt so ein text in die öffentlichkeit? bin selber in dem bereich tätig und ich würde mir den gnadenschuss geben würde ich sowas veröffentlichen und tausende können es lesen.... aber was solls... ist halt genau GC niveau... LOL
    • gupa 24.02.2015 12:53
      Highlight Highlight Boah, da könnest du aber zuerst einmal bei dir selbst beginnen. Abgesehen davon, dass du die Gross-/Kleinschreibung komplett ignorierst, heisst es "einen Text an die Öffentlichkeit lassen" und "Ich bin selber tätig".
    • Anded 24.02.2015 14:08
      Highlight Highlight Kommentare auf Watson brauchen keine Rechtschreibung. Ausnahme: Man korrigiert jemanden, der selber andere korrigiert und dabei Fehler begeht. droelfalbumst korrigiert niemanden und hat seinen Kommentar wohl via Smartphone geschrieben. Da ist auch mir die Rechtschreibung meistens egal.
    • Mia_san_mia 24.02.2015 18:07
      Highlight Highlight Ich finde eigentlich bei Kommentaren hier, muss man nicht so genau schauen. Aber wenn Du selber erzählst, dass Du es besser machst, solltest Du auch selbst fehlerfrei schreiben...
  • Pax Mauer 24.02.2015 12:31
    Highlight Highlight Bleibt noch anzumerken, dass es keine unglückliche Niederlagen gibt. Unglücklich wird höchstens der/die Schreiberin dieses 2.-Liga-Berichts sein, wenn er jetzt diesen zu Recht erfolgten Verriss liest...

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