Pyros und Fans auf dem Platz: GC-Anhänger rasten bei Cup-Niederlage aus
GC blamiert sich im Cup-Halbfinal gegen Lausanne-Ouchy und verliert mit 0:2. Nachdem der Challenge-League-Vertreter in der 90. Minute nach einem direkten Eckballtor von Vasco Tritten für die Entscheidung gesorgt hatte, verloren einige Hoppers-Anhänger die Nerven und stürmten auf den Platz.
Die jubelnden Ouchy-Spieler wurden von den GC-Fans zunächst mit Bierbechern beworfen, bevor die Situation kurz vor der Eskalation stand. Plötzlich standen die GC-Fans auf dem Platz und bedrängten die gegnerischen Spieler. Auch pyrotechnische Gegenstände waren auf dem Rasen zu sehen.
Für einige Minuten musste die Partie auf der Pontaise unterbrochen werden, bevor der Halbfinal zu Ende gespielt werden konnte. Bis zum Abpfiff waren immer wieder verschiedene Böller zu hören. Als die Partie abgepfiffen wurde, zeigten die GC-Fans deutlich, dass sie keine Lust auf die Spieler hatten und pfiffen diese aus.
Das Verhalten von den Fans wurde von Sportchef Alain Sutter klar verurteilt: «Klar, die Fans hatten viele Hoffnungen, aber ich bin froh, dass es nicht noch mehr eskaliert ist. Solche Szenen gehören nicht auf den Fussballplatz.»
Währenddessen kannte der Jubel bei Lausanne-Ouchy keine Grenzen und die Akteure liessen sich direkt nach der Partie von ihren Fans feiern und sorgten für schöne Bilder. Damit steht Ouchy erstmals im Cup-Final.
GC peilte in Lausanne die erste Final-Qualifikation im Schweizer Cup seit 13 Jahren an. Damals gewann der 19-fache Cupsieger im Endspiel nach Penaltyschiessen. Im zweiten Halbfinal trifft am Sonntag St.Gallen auf Yverdon.
Für GC geht es nächste Woche in der Meisterschaft weiter. Die Hoppers liegen aktuell auf dem Barrageplatz und befinden sich mal wieder in Abstiegsgefahr. (riz)
