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epa05139435 Theo Zwanziger, former president of the German Football Association (DFB), heads to a courtroom in Duesseldorf, Germany, 02 February 2016. The Qatar Football Association (QFA) has filed a lawsuit against former FIFA executive Zwanziger for referring to the 2022 World Cup hosts as the 'cancerous growth on world football.'  EPA/FEDERICO GAMBARINI

Zwanziger ist mit dem Vorgehen der Schweizer Bundesanwaltschaft alles andere als einverstanden. Bild: EPA/DPA

Ehemaliger DFB-Präsident Zwanziger stellt Strafanzeige gegen Schweizer Bundesanwaltschaft

Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger hat bei der Staatsanwaltschaft Koblenz eine Strafanzeige gegen die Schweizer Bundesanwaltschaft eingereicht. Das sagte Zwanzigers Anwalt Hans-Jürgen Metz gegenüber der Koblenzer «Rhein-Zeitung».



Der ehemalige Chef des Deutschen Fussball-Bundes wehrt sich gegen die aus seiner Sicht ungerechtfertigten Ermittlungen im Zusammenhang mit der Affäre um die Fussball-WM 2006. Die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) ermittelt wegen des Verdachts auf Betrug, Geldwäscherei und Veruntreuung gegen Zwanziger.

«Wir sehen in den Mitteilungen der Schweizer Bundesanwaltschaft nicht begründete, ehrverletzende Tatsachenbehauptungen», sagte Metz laut der Zeitung. Für ihn hat die Behörde nicht die Zuständigkeit, um gegen Zwanziger zu ermitteln. «Wir haben im Schweizer Strafgesetzbuch keine Zuständigkeitsvorschrift gefunden, die das ermöglicht», sagte Metz.

Die ominöse Galaveranstaltung

Die Bundesanwaltschaft hatte am Mittwoch mitgeteilt, im Zusammenhang mit der Affäre um das Sommermärchen 2006 in Deutschland auch gegen den damaligen FIFA-Generalsekretär Urs Linsi zu ermitteln. Die BA wies darauf hin, dass Linsi neben dem damaligen WM-OK-Chef Franz Beckenbauer, den früheren DFB-Chefs Zwanziger und Wolfgang Niersbach sowie dem ehemaligen DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt zu den Beschuldigten zählt.

FILE - In this Jan. 24, 2005 file photo Franz Beckenbauer, head of the organizing committee for the Soccer World Cup 2006, and FIFA Secretary General Urs Linsi present an advertising poster for the ticket sale prior to a press conference for the Soccer World Cup 2006 in Germany in Neu-Isenburg near Frankfurt. The office of Switzerland's attorney general said Wednesday, Nov. 30, 2016 their criminal investigation into FIFA has expanded with former secretary general Urs Linsi becoming a suspect and police searching properties. The case relates to Germany’s staging of the 2006 World Cup.  (AP Photo/Ferdinand Ostrop, file)

Ebenfalls im Fokus: Franz Beckenbauer (links) und der Schweizer Urs Linsi. Bild: FERDINAND OSTROP/AP/KEYSTONE

Im Zuge ihrer Ermittlungen gegen Linsi führte die BA Hausdurchsuchungen an mehreren Orten in der Deutschschweiz durch. Wo genau die Hausdurchsuchungen stattfanden, gab die BA nicht bekannt. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt fanden in Deutschland und Österreich an acht Orten zeitgleich Razzien statt.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die angebliche Mitfinanzierung einer Galaveranstaltung in der Höhe von 6,7 Millionen Euro. Der Anlass fand gemäss Medienberichten aber gar nie statt. (sda/dpa)

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quelle: ap/ap / matthias schrader
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