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11 Feb 1988:  Portrait of Ski Jumper Eddie Edwards of Great Britain during a press conference at the 1988 Winter Olympic Games in Calgary, Canada. \ Mandatory Credit: Mike  Powell/Allsport

Edwards wird bei den Olympischen Spielen in Calgary von Reportern bestürmt. Bild: Getty Images Europe

Kommentar

«Eddie the Eagle» im Kino? Ich habe mich RIESIG gefreut – bis ich den Trailer sah

Der britische Skispringer Eddie Edwards ist eine grosse Figur der Sportgeschichte. Ich kenne seine Geschichte und müsste sie nicht auch noch als Film sehen. Doch das will ich. Leider deutet der Trailer auf einen grossen Mist hin.



Skisprung-Legende Eddie Edwards gehört zu den grössten Sportlern populärsten Skispringern aller Zeiten. Die Kurzfassung: Kurzsichtiger Engländer träumt sein Leben lang davon, ein Champion zu werden. Scheitert als Skifahrer, versucht sich deshalb als Skispringer. Hüpft in Calgary 1988 auf den letzten Platz und wird dennoch zum Star der Olympischen Spiele. Er schafft mit Hartnäckigkeit und Mut das, wovon wir alle als kleine Buben geträumt hatten.

Dass die Geschichte des Michael Edwards, den alle Welt nur «Eddie» nennt, filmreif ist, steht ausser Frage. Alleine schon, dass er ein wenig aussieht wie Austin Powers mit einem Helm, macht aus ihm eine Klamauk-Figur. Und in diese Richtung geht wohl auch der Film über «Eddie the Eagle», der im Frühling in die Kinos kommen wird.

Der Trailer zu «Eddie The Eagle»

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Video: YouTube/New Trailer Buzz

Was mich stört und wieso ich dann wohl doch ins Kino gehe

Ehrlich gesagt habe ich nach dem Trailer keine Lust mehr, mir den Film anzusehen. Vielleicht liegt das daran, weil nachgestellte Sportszenen auf der Leinwand fast immer unecht wirken. Vielleicht nervt mich auch nur die Musik. Und vielleicht habe ich auch einfach deshalb keine Lust mehr, weil ich die über 25 Jahre alte Geschichte ja wirklich schon kenne und ich in einem Dokumentarfilm eher noch Neues erfahre als in diesem Spielfilm.

Wahrscheinlich werde ich trotzdem ins Kino gehen. Schliesslich besitzt die Skisprung-Komödie grundsätzlich das Potenzial, um der zweite Film-Hit der Winterspiele von Calgary zu werden, nach den jamaikanischen Bobfahrern von «Cool Runnings».

Hochkarätig ist jedenfalls die Besetzung: Hugh Jackman («X-Men») und Oscar-Preisträger Christopher Walken spielen in prominenten Rollen mit. Skispringer Eddie «the Eagle» Edwards wird von Taron Egerton («Kingsman: The Secret Service») dargestellt. Der Film «Eddie the Eagle» soll am 31. März 2016 in die Deutschschweizer Kinos kommen.

Der echte Eddie

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2014: Edwards erzählt in der britischen TV-Serie «The Jump» seine Geschichte. Video: YouTube/The Jump

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2013: Edwards in der britischen Variante von «TV Total Turmspringen» gemeinsam mit Olympiasieger Tom Daley. Video: YouTube/Tom Daley

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1989: Edwards wird bei einem Wettkampf in der Nähe Chicagos von den Fans gefeiert und beschenkt. Video: YouTube/pixkeyser

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1988: Der Vergleich mit Olympiasieger Matti Nykänen. Edwards hat mehr vom Schnee in Calgary. Video: streamable

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1988: Edwards beim Interview mit dem jungen Günther Jauch. Video: YouTube/fritz5186

Die Legende «Eddie The Eagle»

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