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Bild: EPA

Warholm pulverisiert im Letzigrund Meetingrekord über 400m Hürden

25'000 Zuschauer im ausverkauften Zürcher Letzigrund tragen Mujinga Kambundji im heissen 200-m-Rennen des Meetings «Weltklasse» nicht aufs Podest. Die Schweizer Rekordhalterin läuft auf Platz 5.
29.08.2019, 22:2529.08.2019, 22:38

Die Schweizer Rekordzeit von 22,26 Sekunden, die sie letzte Woche an den Landesmeisterschaften aufgestellt hatte, verpasste Kambundji um 32 Hundertstel. Enttäuscht war Mujinga Kambundji darob nicht: «Es war ein cooles Rennen, es hat 'gfägt'. Ich dachte mir, dass es schwierig würde, die Zeit von letzter Woche zu wiederholen.» Hätte Kambundji die Rekordzeit egalisiert, wäre sie in Zürich aufs Podest gekommen (3.).

Für das Highlight des Abends sorgten die 400-m-Hürdenläufer. Der 23-jährige Norweger Karsten Warholm stellte in 46,92 Sekunden einen Europarekord auf und lief die zweitschnellste je gelaufene Zeit. Der Weltmeister aus Norwegen verwies den Amerikaner Rai Benjamin um sechs Hundertstel auf Platz 2. Zwei Läufer unter 47 Sekunden hatte es zuvor noch nie in einem Langstrecken-Hürdenrennen gegeben. Zum Weltrekord von Kevin Young (USA) fehlen Warholm noch 14 Hundertstel. Kariem Hussein wird in 50,04 Sekunden Letzter.

Schnellster Mann des Weltklasse-Meetings war der Amerikaner Noah Lyles. Der 22-Jährige siegte über 100 m bei leichtem Gegenwind in 9,98 Sekunden. Nicht auf Touren kam Justin Gatlin, der Weltmeister von 2017, der sich mit Platz 4 begnügen musste. Alex Wilson blieb im hochkarätigen Feld in 10,40 Sekunden der 9. (und letzte) Platz.

Für weitere Jahresweltbestleistungen neben Miller-Uibo und Warholm sorgten die chinesische Kugelstösserin Gong Lijao (20,31 m) und Weitspringer Juan Miguel Echevarria (Kuba/8,65 m).

Schweizer Sprint-Staffel mit Luft nach oben

Und die weiteren Schweizer? Die 400-m-Hürdenläuferin Léa Sprunger kam wie Kambundji auf Platz 5, obwohl sie sich eine bessere Zeit erhofft hatte. Der Langstreckenläufer Julien Wanders verlor als 14. über 5000 m 48 Sekunden auf den Sieger Joshua Cheptegei aus Uganda.

Zum Abschluss des Abends lief die Sprint-Staffel der Frauen in 42,75 Sekunden in den 4. Rang, hinter Deutschland, den Niederlanden und China. Die Schweizerinnen traten erstmals in diesem Jahr mit der Stammformation auf den angestammten Positionen an: Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Mujinga Kambundji, Salomé Kora.

Das Quartett kam nach mässigen Stabübergaben und … abgesehen von Kambundji – keineswegs bestechender Einzelform bis auf eine halbe Sekunde an den Schweizer Rekord aus dem Jahr 2018 (42,29) heran. Die Ansprüche sind gestiegen. 2017 hätte die Zeit vom Donnerstagabend noch Schweizer Rekord bedeutet. (abu/sda)

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Die Chronologie im Fall Caster Semenya

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quelle: epa/keystone / jean-christophe bott
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