Sport
FC Basel

Super League: Basel verliert gegen Lausanne – Zürich schlägt Servette

Zan Celar (BAS) im Fussball Meisterschaftsspiel der Regular Season der Swiss Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Lausanne-Sport im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 1. August ...
Basel entäuscht am Samstagabend.Bild: keystone

Pfiffe im Joggeli: Ein schwacher FCB verliert gegen Lausanne + Zürich schlägt Servette

01.08.2026, 17:0001.08.2026, 22:24

Basel – Lausanne 0:1

Am Schweizer Nationalfeiertag erlebte der FC Basel im ersten Heimspiel der Saison einen späten Schock. Im St. Jakob-Park kassierte die Mannschaft von Trainer Stephan Lichtsteiner gegen Lausanne-Sport eine bittere 0:1-Niederlage.

In einer über weite Strecken chancenarmen und zähen Partie sorgte der Lausanner Joker Florent Mollet in der 91. Minute aus dem Nichts für die späte Entscheidung zugunsten der Gäste.

Lange Zeit mangelte es beiden Teams massiv an offensiver Durchschlagskraft. Rückkehrer Jonas Omlin hütete beim FCB erstmals wieder das Tor und erlebte gegen die defensiv soliden Waadtländer von Coach Luka Elsner einen mehrheitlich ruhigen Abend. Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit hatte Basels Philip Otele kurz vor dem Pausenpfiff vergeben.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben spielerische Höhepunkte Mangelware. Xherdan Shaqiri wurde in der 76. Minute durch Albian Ajeti ersetzt, und auch das Debüt von Neuzugang Aaron Malouda brachte nicht den erhofften Schwung in die Offensive.

Xherdan Shaqiri (BAS), links, im Fussball Meisterschaftsspiel der Regular Season der Swiss Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Lausanne-Sport im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sams ...
Xherdan Shaqiri blieb gegen Lausanne harmlos.Bild: keystone

Bezeichnend für die Basler Harmlosigkeit: Der FCB verzeichnete in der laufenden Saison bis in die Schlussphase hinein insgesamt erst zwei offizielle Torschüsse. Während sich Lausanne in den letzten Minuten scheinbar mit einem Punkt zufriedengab und tief in die eigene Hälfte zurückzog, schlug Mollet in der Nachspielzeit eiskalt zu und besiegelte den Basler Fehlstart in die neue Saison. Die Fans des FCB zeigten ihre Unzufriedenheit nach dem Schlusspfiff und pfiffen ihre eigene Mannschaft aus.

Basel - Lausanne-Sport 0:1 (0:0)
SR Wolfensberger.
Tor: 91. Mollet 0:1.
Basel: Omlin; Tsunemoto, Daniliuc, Akpe, Vouilloz (92. Cissé); Metinho, Malachowski (46. Leroy); Olaigbe (46. Asane Sow), Shaqiri (76. Ajeti), Otele (67. Malouda); Celar.
Lausanne-Sport: Mastil; Soppy, Mouanga, Sow, Poaty; Custodio (66. Koné), Roche; Bah Mendes (66. Ajdini), Lekoueiry (86. Bergvall), Butler-Oyedeji (76. Mollet); Janneh (86. Despotovic).
Verwarnungen: 56. Poaty, 57. Custodio, 91. Mollet, 93. Akpe, 93. Sow, 96. Bergvall, 97. Metinho.

FC Zürich – Servette 2:1

Der FC Zürich beschenkt sich zu seinem 130-jährigen Jubiläum gleich selbst. Im heimischen Letzigrund feiert der FCZ im dunkelblauen Spezialtrikot einen 2:1-Heimsieg gegen Servette. Die Genfer erwachten in der Offensive erst ganz am Schluss.

Die Partie nahm nach 35 Minuten eine entscheidende Wende – unter gütiger Mithilfe der Gäste. Servettes Debütant im Tor, der Lette Edvinas Gertmonas, verschätzte sich bei einem weiten Freistoss von Valon Berisha komplett. Von der Sonne geblendet, griff der Keeper am Ball vorbei, womit die Zürcher glückhaft in Führung gingen.

Auf dem Rasen blieb das grosse Spektakel auch nach dem Seitenwechsel lange aus. Die Vorentscheidung erzwang schliesslich FCZ-Trainer Marcel Koller mit einem goldenen Händchen: Nur Sekunden nach ihrer Einwechslung sorgten zwei Joker für das 2:0. Kevin Spadanuda legte in der 79. Minute mustergültig für Mohamed Bangoura auf, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste.

Zwar gelang Servette in der 91. Minute durch Tiemoko Ouattara noch der 2:1-Anschlusstreffer, doch die Genfer Niederlage konnte dieses späte Aufbäumen nicht mehr abwenden.

Zürich - Servette 2:1 (1:0)
12'353 Zuschauer. - SR von Mandach.
Tore: 35. Berisha 1:0. 79. Bangoura (Kény) 2:0. 91. Ouattara (Houboulang Mendes) 2:1.
Zürich: Lindner; Selmin Hodza, Kamberi, Sauter, Volken (62. Walker); Schödler (62. Reichmuth); Krasniqi (93. Hack), Comenencia (78. Bangoura), Berisha, Emmanuel (78. Spadanuda); Kény.
Servette: Gertmonas; Maceiras (69. Houboulang Mendes), Rouiller, Burch, Mazikou; Pedro Naressi (69. Douline), Cognat; Lambourde (78. Ouattara), Stevanovic (84. Nunez), Njoh (46. Mráz); Ayé.
Verwarnungen: 34. Maceiras, 47. Comenencia, 50. Selmin Hodza, 59. Berisha, 77. Douline. (riz/sda)

Thun – YB 0:6

Die Tabelle

Die Torschützenliste

Top Players list provided by Sofascore
height:782px!important;max-width:400px!important;">
Top Players list provided by Sofascore
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Alle FCB-Trainer seit Christian Gross
1 / 21
Alle FCB-Trainer seit Christian Gross
Christian Gross (SUI): Juli 1999 bis Juni 2009.
quelle: keystone / peter klaunzer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Der neue Ballermann-Sommerhit heisst «Mon Amour» – und müsste allen Hecht-Fans bekannt vorkommen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Gruselkick im Geisterstadion? An Halloween lädt GC zum Kellerduell gegen Vaduz ein
Spielbeginn 20.30 Uhr
Zur Story