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Leader FC Thun nimmt GC auseinander – Sion gewinnt beim FC Zürich

Elmin Rastoder (FCT), links, jubelt nach seinem Tor zum 4-1 mit Brighton Labeau (FCT), rechts, im Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Thun, und dem Grasshopper Club Zuerich, in der Stockh ...
Auch vom Schnee lassen sich Rastoder, Labeau und Co. nicht bremsen.Bild: keystone

Leader Thun nimmt GC auseinander – Sion gewinnt beim FCZ

14.03.2026, 20:3014.03.2026, 21:19

St.Gallen – Lugano verschoben

Lange sah der Rasen in St.Gallen trotz garstiger Bedingungen noch bespielbar aus. Dann setzte in der Ostschweiz jedoch heftiges Schneegestöber ein und verwandelte das Grün innert kurzer Zeit in eine weisse Fläche. Obwohl sich beide Teams bereits aufgewärmt hatten, musste Schiedsrichter Lukas Fähndrich kurz vor dem geplanten Anpfiff um 20.30 Uhr die Reissleine ziehen.

Hugo Vandermersch (SG), links, und Alessandro Vogt reagieren nach dem wegen Schneefall abgesagten Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC St. Gallen (FCSG) und dem FC Lugan ...
St.Gallens Spieler verabschieden sich beim Publikum.Bild: keystone

Thun – GC 5:1

Der FC Thun lässt sich auf dem Weg zum Meistertitel auch von einem Rückstand gegen die Grasshoppers nicht stoppen. Der Aufsteiger gewinnt auf schneebedecktem Kunstrasen in der Stockhorn-Arena 5:1.

Bei garstigen Bedingungen mit Nassschnee und einem mit einer weissen Schicht überzogenen und entsprechend rutschigen Geläuf beendete Lee Young-Jun nach einer Viertelstunde die 229-minütige Torflaute der Grasshoppers in der Fremde.

Zum dritten Auswärtssieg oder dem elften Auswärtspunkt verhalf die frühe Führung beim Leader aber nicht. Mattias Käit und Genis Montolio drehten den Rückstand noch in der ersten Halbzeit mit einem Doppelschlag zwischen der 33. und der 37. Minute.

Lee war bei einer scharfen Hereingabe von Luke Plange zur Stelle. Käit traf nach einem Corner mit dem Absatz, Montolio lenkte einen Weitschuss von Fabio Fehr in Tor. Weitere Tore vor der Pause durch Lee (40.) und Fehr (45.) wurden wegen Abseits respektive eines Fouls an Goalie Justin Hammel aberkannt.

Nach dem Seitenwechsel sorgten Brighton Labeau (50.), Elmin Rastoder (61.) und Furkan Dursun (80.) mit seinem ersten Super-League-Tor an seinem 21. Geburtstag für klare Verhältnisse. Für Rastoder war es der zwölfte Saisontreffer, acht erzielte er nach dem Jahreswechsel.

Thun marschiert weiter unaufhaltsam dem sensationellen Meistertitel als Aufsteiger entgegen. Der Heimerfolg gegen den Tabellenvorletzten war der zwölfte Sieg im Zuge der 13 Spiele währenden Serie der Ungeschlagenheit. Die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli baute den Vorsprung an der Tabellenspitze bis auf Weiteres auf 17 Punkte aus und könnte den Meistercoup bereits Anfang April in der 32. Runde am Osterwochenende perfekt machen.

Thun – Grasshoppers 5:1 (2:1)
10'014 Zuschauer. - SR Blanco.
Tore: 17. Lee (Plange) 0:1. 33. Käit (Bertone) 1:1. 37. Montolio (Fehr) 2:1. 50. Labeau (Montolio) 3:1. 61. Rastoder (Labeau) 4:1. 80. Dursun (Reichmuth) 5:1.
Thun: Steffen; Fehr, Montolio, Bamert, Heule; Meichtry (64. Rupp), Bertone, Käit (77. Franke), Matoshi (64. Reichmuth); Labeau (70. Dursun), Rastoder (64. Ibayi).
Grasshoppers: Hammel; Ngom, Diaby, Mikulic; Stroscio (79. Marques), Hassane, Abels, Krasniqi (66. Diarrassouba); Meyer; Lee (79. Clemente), Plange (91. Tsimba).
Bemerkungen: Verwarnungen: 6. Matoshi, 30. Diaby, 39. Abels, 65. Reichmuth.

Zürich – Sion 1:2

Der FC Zürich verliert in der 30. Runde der Super League ein weiteres Mal und zum dritten Mal in Folge durch ein spätes Gegentor. Kreshnik Hajrizi trifft im Letzigrund in der 85. Minute zum 2:1 für Sion.

Als der eben eingewechselte Juan José Perea nach 70 Minuten einen Patzer von Sions Keeper Anthony Racioppi zum Ausgleich nutzte, schien es, als könnte der FC Zürich seine schwarze Serie der späten Gegentore am Samstag beenden und nach drei Niederlagen zumindest wieder einen Punkt holen.

Doch Zürichs schwarze Serie der späten Gegentore setzte sich abermals fort. Auch gegen Servette (1:2 in der 82. Minute) und gegen Lausanne (1:2 in der 92.) entglitten der Mannschaft von Trainer Dennis Hediger zuletzt in der Schlussphase Punkte. Hinzu kommen seit Februar späte Gegentore zweimal gegen YB, zweimal gegen Basel und einmal gegen die Grasshoppers.

Auch deshalb geht es für den FCZ in den acht verbleibenden Spielen nur noch gegen den Abstieg. Während Sion die Qualifikation für die Meisterrunde kaum mehr zu nehmen ist, kann der FCZ kann die Meisterrunde nun auch rechnerisch nicht mehr erreichen.

Zürich – Sion 1:2 (0:0)
11'874 Zuschauer. - SR Dudic.
Tore: 68. Kololli (Penalty) 0:1. 70. Perea 1:1. 85. Hajrizi (Surdez) 1:2.
Zürich: Huber; Comenencia (63. Kablan), Vujevic, Hack, Walker (80. Sauter); Palacio (63. Di Giusto), Berisha; Ivan Cavaleiro (80. Reverson), Tsawa, Phaëton (68. Perea); Kény.
Sion: Racioppi; Lavanchy, Hajrizi, Dubosson, Hefti; Chouaref (89. Berdayes), Kabacalman (89. Sow), Baltazar Costa, Kololli (73. Lukembila); Nivokazi (84. Surdez), Boteli (73. Chipperfield).
Bemerkungen: Verwarnungen: 48. Berisha, 50. Tsawa, 52. Kény, 61. Phaëton, 67. Hack, 92. Sow. (ram/sda)

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