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Nascar drivers Kyle Busch, left, and Corey LaJoie, right, join other drivers and crews as they push the car of Bubba Wallace to the front of the field prior to the start of the NASCAR Cup Series auto race at the Talladega Superspeedway in Talladega Ala., Monday June 22, 2020. In an extraordinary act of solidarity with NASCAR’s only Black driver, dozens of drivers pushed the car belonging to Bubba Wallace to the front of the field before Monday’s race as FBI agents nearby tried to find out who left a noose in his garage stall over the weekend.(AP Photo/John Bazemore)
Kyle Busch,Corey LaJoie

Die NASCAR-Piloten reagierten mit einem solidarischen Akt auf die vermeintliche Attacke auf Wallace. Bild: keystone

Nur ein «Zugseil» – NASCAR-Pilot Wallace gemäss FBI nicht Ziel einer Rassismus-Attacke



Der einzige schwarze Nascar-Fahrer Bubba Wallace ist offenbar doch nicht das Ziel einer rassistischen Attacke gewesen. Das geht aus den abschliessenden Untersuchungen der US-Bundespolizei FBI hervor.

«Das FBI kommt in seinem Bericht zum Schluss, und fotografische Beweise bestätigen dies, dass das wie eine Schlinge geformte Garagentor-Zugseil dort bereits im letzten Herbst positioniert war», hiess es auf der Nascar-Homepage.

Bild

Der Galgenstrick in der Garage von Wallace. bild: screenshot

Damit habe das Seil bereits lange vor der Ankunft des Teams auf dem Talladega Superspeedway im US-Bundesstaat Alabama in der Garage gelegen. «Wir schätzen die schnelle und gründliche Untersuchung des FBI und sind dankbar zu erfahren, dass dies keine vorsätzliche, rassistische Handlung gegen Bubba war», teilte die Verantwortlichen der Rennserie weiter mit.

«Das Bild, das ich habe und das ich gesehen habe, von dem, was in meiner Garage hing, ist kein Zugseil ... wir sind in Hunderten von Garagen gewesen, die noch nie solche Zugseile hatten. Ob jemand es 2019 gebunden hat ... Es war offenbar nicht gegen mich gerichtet, aber es war ein Galgenstrick.»

Bubba Wallace

Wallace sagte, er sei am Samstag zum ersten Mal von NASCAR-Präsident Stephen Phelps über den Galgenstrick informiert worden, wobei Phelps ihm erklärte, dass es es sich um ein «Hassverbrechen» handeln müsse. Er habe den Galgenstrick nicht gesehen und auch keine Anzeige erstattet, so Wallace.

Der Fund des Galgenstricks hatte in den vergangenen Tagen für Wirbel und noch mehr Entsetzen gesorgt und war als rassistischer Angriff auf Wallace verurteilt worden. Der 26-jährige Wallace setzt sich für die Bewegung «Black Lives Matter» (Schwarze Leben zählen) ein und hatte sich für ein Verbot der Konföderierten-Flagge bei Nascar-Veranstaltungen ausgesprochen. Die Konföderierten hatten im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) der Südstaaten gegen den Norden gekämpft und sich gegen die Abschaffung der Sklaverei und gegen mehr Rechte für Schwarze gewehrt. (sda/dpa)

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45
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    Alle Leser-Kommentare
  • Shabbazz 24.06.2020 10:01
    Highlight Highlight Übrigens, die NASCAR untersucht den Vorfall weiter gemäss Präsident Steve Phelps:
    "We are continuing our portion of the investigation to try to determine why there was a rope fashioned into a noose, which obviously happened sometime last October or before."

    Denn die NASCAR kann nicht nachvollziehen warum man diesen Strick in Alabama so bearbeitet hat, dass er wie ein Galgen aussieht!!
    • Citation Needed 24.06.2020 19:06
      Highlight Highlight Find ich gut, dass die den Fall weiter untersuchen. So ein Ding hat nirgendwo irgendwas zu suchen. Ganz besonders nicht in Alabama.

      Das man nach der Rolle, die Bubba bei BLM und gegen Confederate Flags einnahm sofort auf einen rassistischen Akt gegen ihn kommt, ist nachvollziehbar. Auch wenn es sich jetzt nicht so bestätigte (zum Glück): so ein Ding sollte nirgends rumliegen, einfach nicht.
  • Coffeetime ☕ 24.06.2020 09:37
    Highlight Highlight Das zeigt schön, wie die menschliche Psyche funktioniert: man sieht u.U. Sachen, die gar nicht so sind Z.B. weil man sich bedroht fühlt, wird etwas anderes interpretiert, als wenn mann nie bedroht wurde. Es gibt so viele Realitäten wie Menschen auf der Erde. Fragen und Abklären bringt in vielen Fällen dann ein anderes Licht auf die Situation.
    • Shabbazz 24.06.2020 10:54
      Highlight Highlight Naja geklärt ist gemäss FBI bisher nur, dass diese Aktion nicht Bubba Wallace galt.

      Aber warum man daraus einen Galgen gemacht hat, weiss nur derjenige der es gemacht hat...vielleicht war das der einzige Knoten den er konnte, vielleicht war dieser Knoten am besten geeignet oder es war halt eine Hommage an die "guten alten Alabama Zeiten"...das weiss keiner, aber es ist auf jedenfall ein Galgenknoten.
  • Chris69 24.06.2020 09:32
    Highlight Highlight Das ist jetzt wohl der Höhepunkt an der Peinlichkeit über diese eigentlich sehr ernsthafte Debatte. Obwohl ich die Geschichte jetzt nicht in die Lächerlichkeit ziehen will (es hätte ja durchaus ein Galgenstrick sein können)

    Aber so ist es ein weiteres Paradebeispiel dafür, dass in der heutigen Zeit von Social Media voreilige Schlüsse, Vorverurteilung, Hetzjagden entstehen können, die nach einer nüchterne, sachliche Untersuchung ungerechtfertigt sind . So wurden jetzt viele weisse Mitarbeitende, welche Zugang gehabt haben, unter einen Generalverdacht gesetzt.
    n
  • Shabbazz 24.06.2020 09:32
    Highlight Highlight Interessant...wäre aber noch interessanter zu wissen, ob dieser Strick in jeder Garage vom Speedway war oder nur in jener Garage welche Bubba Wallace zugeteilt wurde...da alle Fahrer protestiert haben, vermute ich es war "zufällig" nur in der Garage von Bubba vorhanden...

    Trotzdem bin ich ab dem Urteil gaaar nicht überrascht! Hauptsache man hat ein altes Fotos das es schon mal so war, dann geht das ;)
    • Emil22 24.06.2020 11:43
      Highlight Highlight Was für ein Urteil? Es gibt kein Urteil. Es gibt ein Untersuchungsergebnis. Big difference.
  • datcloedy 24.06.2020 09:25
    Highlight Highlight Also, ein bisschen komisch finde ich das ja schon: Warum ist dieses Seil nur in einer Garage so geknotet? Wenn es sich ja nur um ein normales Zugseil handelt, wieso ist es nicht in allen Garagen gleich? In diesem Fall sind eifach noch zu viele Fragen offen um sich eine eindeutige Meinung bilden zu können.
  • Wiedergabe 24.06.2020 09:15
    Highlight Highlight Uiui, ich möchte nicht in der Haut von denjenigen stecken, der mit seiner Fehlinterpretation den medialen Wirbel ausgelöst hat... Schön peinlich.
    • Chris69 24.06.2020 09:37
      Highlight Highlight ach, da würde ich mir keine Sorge machen. Derjenige, der das Gerücht verbreitet, wird nie belangt und heutzutage kann man ja nicht mehr einen Einzelnen festnageln für etwas was ins Netz gestellt wird.
      Diejenigen, die jetzt während Tagen unter Generalverdacht waren (all die weissen Mitarbeitenden, die Zugang zum Ort hatten), bei denen wird es auch länger haftenbleiben
    • Citation Needed 24.06.2020 19:00
      Highlight Highlight Ich finde es peinlich, dass irgendwer irgendwo einen Galgenstrick liegen lässt / hinlegt. Also nicht in einem geheimen Sado-Maso-Keller, nein, quasi am 'Arbeitsplatz'.
      Und das FBI braucht 3 Tage um rauszufinden, dass es DOCH kein Henkersknoten war? Ok.

      Aber ja, voll peino für BUBBA, der während BLM-Unruhen und nachdem ER sich gegen die von white Supremacists heissgeliebten Confederate Flags aussprach (und diese dank IHM verboten wurden) eine solche Schlinge findet (die in den Südstaaten für die hässlichste Form des Rassenhasses steht).

      Ist doch null peinlich für ihn.
    • Citation Needed 24.06.2020 19:13
      Highlight Highlight PS: nicht 'hingelegt', sondern 'hingebunden'. Kletterknoten, Seglerknoten, gerne. Aber Henkersknoten? Kranker Humor ist echt das mindeste, was man als Erklärung noch durchgehen lassen könnte.
      PPS: ist weder peinlich für Bubba (der sagt, es sei klar ein HK gewesen) noch für die Person, die es als HK gemeldet hatte.
  • Zyniker haben es leichter 24.06.2020 09:13
    Highlight Highlight Jussy lässt grüssen.
  • Amarillo 24.06.2020 09:05
    Highlight Highlight Ist nicht erstaunlich, dass in der aktuellen Situation alles unter dem Blickwinkel des (möglichen) Rassismus gesehen wird, von Fragen nach der Herkunft bis zu einem Strick in der Garage. Vor ein paar Wochen wäre auch das FBI kaum ausgerückt, um einen solchen Vorfall zu untersuchen. Aber gut, wurde das zügig an die Hand genommen. Anderes müsste natürlich auch noch passieren, mit der Enfernung des netten älteren Herrn auf Reispackungen und ähnlichen "political correctness" Gesten zwecks Shitstorm-Vermeidung ist es nicht getan.
  • Rundlauf 24.06.2020 08:55
    Highlight Highlight Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer, und ich fand die Reaktionen auf den (Nicht-)Vorfall bewegend. Es zeigt aber auch, was gerade falsch läuft bei all diesen Diskussionen. Die Rassisten leben gratis in den Köpfen aller Schwarzen. Es sind gerade alle nahe am Nervenzusammenbruch; sowohl die Schwarzen, alle anderen von Rassismus betroffenen, die white guilt Leute...
    • Citation Needed 24.06.2020 19:18
      Highlight Highlight Auch vollstes Verständnis dafür, dass man hier erstmal sehr vorsichtig ist. Schliesslich hat NASCAR gerade die heissgeliebten Confederate Flags verbannt, was nicht allen Rednecks Freude bereiten dürfte. Denkbar also, dass die sich zu einer 'Replik' genötigt fühlen könnten.

      Nicht-Schwarze und nicht-Amerikaner können sich gar nicht vorstellen, was es heisst, mit so einer historischen Hypothek wie 'Race in America' zu leben.
  • Emil22 24.06.2020 08:30
    Highlight Highlight Da ist ein Seil. Mit einem Knoten, ähnlich einem Henkersknoten. Hängt offenbar seit Monaten da. Hm.

    Monate später kommt ein Nicht-weisshäutiger Fahrer in die Box und man verbindet es mit einer Rassismus-Attacke. Hm.

    Klingt für mich recht abenteuerlich, darin einen "Fall" zu erkennen. Wir wissen ja aber sicher auch nicht alles.
    • Citation Needed 24.06.2020 18:52
      Highlight Highlight Ich kann verstehen, dass man unter den aktuellen Vorzeichen überstürzt reagiert. Zumal sich rechts und White Supremacy-Kreisen seit BML auch einiges tut. Bis in die Nachkriegszeit wurden Schwarze gelyncht, seit Floyd mehren sich die Proteste, aber auch weitere Übergriffe, die nur zu gut zeigen, wie tief die Schwelle für Gewalt und Brutalität sitzt. Ich kann es den POC in den USA nicht verdenken, wenn sie aktuell zweimal hinschauen. Zudem hat Bubba ja gesagt, es sei eindeutig Henkersknoten, er sei ja nicht doof. Also ich finde keine Galgenstricke in meiner Garderobe oder am Arbeitsplatz. Du?
  • Dong 24.06.2020 08:17
    Highlight Highlight Antirassismus ist ja ein guter Vorsatz, ich habe aber das Gefühl, dass aktuell die (grösstenteils weisse) Oberschicht der schwarzen Working Class eintrichtert, sie werde von der weissen Working Class bedroht.

    Das ist natürlich etwas vereinfacht, dennoch: Gerade die Linke versucht aktuell, ihre Wähler mit Angstmacherei zu binden, etwas, was wir nie und nimmer hätten von den Rechten kopieren dürfen. Und für alle designierten "Opfer" ist das erst recht kein Geschenk.
    • Hierundjetzt 24.06.2020 08:46
      Highlight Highlight Es geht um Gleichberechtigung. Nicht ums Eintrichtern.

      Etwas, was dem Bürgerblock
      schwer fällt

      Und: ja die Schweiz ist nicht die USA.

      Mit knapp 28% Ausländeranteil (USA 3%) haben wir unseren eigen, sehr guten Weg, gefunden wie Integration funktionieren kann.

      Daher lass ich mir nicht gerne von Anfängern aus Übersee reinreden.

      Von unseren europäischen Nachbarn gute Beispiele adaptieren? Sehr gerne.

      Die USA ist ein wunderbares Ferienland mit tollen Menschen und komplett anderer Kultur. Ende der Story
    • Hier Name einfügen 24.06.2020 08:53
      Highlight Highlight Ich stimme Ihnen zwar zu, aber warum verwenden Sie nicht einfach das deutsche Wort "Arbeiterklasse"?
    • Hierundjetzt 24.06.2020 09:32
      Highlight Highlight Weil es ein korrektes -Deutsches- Wort ist, aber im helvetischen Sprachraum keine Anwendung findet.

      Kleiner freundlicher Diskurs: In der Schweiz wird nie nach Klassen unterschieden, wir haben eine weltweit einzigartig gute soziale Mobilität und darum gibts keine „Schichten“ es wird jederzeit nur nach erbrachter Leistung unterschieden. Von wo Du kommst ist grundsätzlich egal. Bringst Du die Leistung nicht, fällt das auf Deine Herkunft zurück.

      Das Schichtendings ist reiner US, UK, DE und FR Import und verpufft bei CH’ler sofort.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Riesenpinguin 24.06.2020 07:54
    Highlight Highlight Wenn es ein Zugseil war/ist/sein soll, warum ist da dann ein deutlicher Henkersknoten drin?
    Ich bin kein Experte für Knoten, aber der Sinn ist doch, dass sich sie Schlaufe bei Belastung zusammen zieht - erscheint mir nicht wirklich logisch, sowas als Haltegriff verwenden zu wollen 🤔
    Wenn da jemand mehr weiß, lass ich mir das gerne erklären 🙂
    • Dong 24.06.2020 09:19
      Highlight Highlight Das kann schon sein, dass da jemand einen Henkersknoten gemacht hat, warum auch immer, aber das war vor fast einem Jahr und es war sicherlich kein Angriff auf Bubba Wallace.

      Und nochmal: Mit der aktuellen Rassismus-Debatte machen wir vor allem den PoC Angst, siehe Beispiel. Das geht in die falsche Richtung und spaltet.
    • Chris69 24.06.2020 09:35
      Highlight Highlight Riesenpinguin, also ich glaube, die Beweisführung ist ja weniger der Art des Knoten, sondern das bewiesen wurde, dass das Seil schon lange vorher plaziert wurde, bevor jemand wusste, dass der einzige schwarze Fahrer der ganzen Rennorganisation dort sein Quartier haben wird
    • insert_brain_here 24.06.2020 10:08
      Highlight Highlight Auf den Bildern die ich bisher gesehen habe war für mich nicht deutlich zu erkennen, ob es tatsächlich ein Henkerknoten oder eine andere Art von Schlinge ist, aber wie du korrekt annimmst wäre ein Henkerknoten eine denkbar ungeeignete Variante für eine Schlaufe an einem Zugseil, da der Knoten aber nachweislich schon letztes Jahr da hing kann ein gegen Bubba gerichtetes Motiv ausgeschlossen werden. Das wahre Motiv kann so banal sein wie schlichtes Zeit totschlagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 24.06.2020 07:26
    Highlight Highlight Seile sollten nur noch mit einer Bewilligung gekauft werden dürfen. Die Bevölkerung ist vom Anblick von Seilen zu schützen. Seilbrücken sind umzubenennen. Satire.

    Empörtheit ist ein Volkssport geworden. Dank Twitter und Co. weiss die halbe Welt innert Stunden, dass in einer Garage ein galgenstrickähnliches Objekt gefunden wurde, das man mit Rassismus, so man will, in Verbindung bringt. Anstatt das Ding zu entsorgen, wird es dazu benutzt, Stimmung zu machen.
    Etwas mehr Gelassenheit wäre angebracht. Vielleicht sollte man dem ersten Blick nicht trauen und Abklären, bevor man anklagt.

    • Citation Needed 24.06.2020 18:46
      Highlight Highlight Skip Bo. Galgenstricke sind nicht einfach "Seile." Lynchings wurden in den USA wie ein Volkssport betrieben, vorwiegend um dem 'gerechten Zorn' des weissen Südstaatlers zu huldigen. Warum also von den Opfern dieser Praxis Coolness und Gelassenheit einfordern, statt von den Lynchern erwarten, dass sie sich mal mit ihrer Rolle auseinandersetzen? Aber klar. Iss ja nur'n Seil, was hat der sich so?

      Hier ein Bild (Artikel kannst auch lesen, aber Bild reicht), vielleicht fällt dann der Fuffzger:

      https://www.sueddeutsche.de/politik/selbstjustiz-in-den-usa-im-namen-des-volkszorns-1.2129975
    • Skip Bo 24.06.2020 20:46
      Highlight Highlight Citation, einverstanden, diese abscheulichen Lynchmorde sind zu verurteilen.
      Ich benutze als Landwirt sehr oft Seile mit Schlingen. Mit wenig Fantasie sehen die wie ein Galgenstrick aus.
      Der Strick in der Garage, ich habe bisher kein Bild gefunden wo der Strick scharf abgebildet ist, hat offenbar eine Schlinge.
      Bevor man Mutmassungen rumstreut wäre eine objektive Beurteilung mal nicht schlecht.
      Es erweckt den Eindruck, dass nun jedes Ding mit der Goldwaage auf Rassismus geprüft wird und im Zweifel als rassistisch beurteilt wird.
    • Citation Needed 24.06.2020 22:40
      Highlight Highlight Absolut. Ich habe auch kein Bild zu Gesicht bekommen. Dennoch mutmasst Du ja, wenn Du sagst, man müsse nun Seile bewilligungspflichtig machen.
      Zum Zweifel: viel zu oft wurde im Zweifel gegen PoC entschieden. Sie bilden sich alles ein oder sie übertreiben oder sie wittern überall Rassismus. Das Bild in der SZ zeigt, dass Lynchen quasi Picknicks waren. An dem Event auf dem Bild waren 5000 Leute. Das müsste man schon auch mal anschauen und eine Goldwaage braucht es dafür kaum. Jeder hat ein Recht auf ein Verfahren.

      Zudem: Bubba sagt, es war eindeutig ein Henkersknoten. Ihm glaube ich das.
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