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Louisville's Wayne Blackshear, right, pulls down a rebound over Connecticut's Niels Giffey during the second half of an NCAA college basketball game, Saturday, Jan. 18, 2014, in Storrs, Conn. Louisville won 76-64. (AP Photo/Jessica Hill)

«March madness» in den USA

Warren Buffett schenkt Ihnen eine Milliarde Dollar – Sie müssen nur bei «ein paar» Basketball-Spielen richtig tippen

Wenn in einigen Wochen in den USA der Meister im College-Basketball erkoren wird, herrscht wieder einmal die «March Madness». Wer in diesem Jahr den gesamten Turnierverlauf komplett richtig vorhersagt, muss nie mehr arbeiten.

Kein anderer Sportanlass hält die USA Jahr für Jahr so in Atem wie die NCAA Championship im Basketball, die Meisterschaft der Hochschulen im Land. Die 64 besten College-Teams des Landes spielen im K.O.-System gegeneinander.

«Sweet Sixteen» (die Runde der letzten 16 Teams, quasi die Achtelfinals) und «Elite Eight» (die Viertelfinals mit den besten acht Teams) sind geläufige Ausdrücke in den Staaten. Das «Final Four»-Turnier, an dem die besten vier Teams den Meister unter sich ausmachen, ist das abschliessende Highlight der «March Madness», des mehrwöchigen Basketball-Fiebers im März.

A Wyoming fan cheers in the second half of a quarterfinal NCAA college basketball game against UNLV during the Mountain West Conference tournament, Thursday, March 8, 2012, in Las Vegas.  (AP Photo/Julie Jacobson)

Bei diesem Fan zeigt sich ein klassisches Symptom der «March Madness»: Er neigt zur Verrücktheit. Bild: AP

Wie das WM-Toto bei uns

Ähnlich wie in der Schweiz die Fussball-WM und -EM ist die College-Meisterschaft oft Anlass für ein Tippspiel unter Kollegen. Die Herausforderung: möglichst viele Partien im 64er-Tableau richtig vorauszusehen. 

Wer in diesem Jahr das schier Unmögliche schafft und sämtliche Partien korrekt prognostiziert, dem winkt die unvorstellbare Summe von einer Milliarde Dollar. Offeriert wird das Preisgeld von Milliardär Warren Buffett und von Dan Gilbert, dem Besitzer des NBA-Teams Cleveland Cavaliers. Ausbezahlt wird die Summe gemäss «Sports Illustrated» in 40 jährlichen Häppchen à 25 Millionen Dollar.

Berkshire Hathaway Chairman and CEO Warren Buffett, right, is watched by Detroit Lions defensive tackle Ndamukong Suh, left, as he is assisted by Harlem Globetrotter Chris “Handles” Franklin in spinning a basketball in Omaha, Neb., Saturday, May 4, 2013, before holding the Berkshire Hathaway shareholders meeting. Tens of thousands attend Berkshire Hathaway shareholder meeting to hear Warren Buffett and Charlie Munger answer questions for more than six hours. No other annual meeting can rival Berkshire's, which is known for its size, the straight talk Buffett and Munger offer and the sales records shareholders set while buying Berkshire products. (AP Photo/Nati Harnik)

Warren Buffett: Einer der reichsten Männer der Welt könnte Sie ebenfalls zu einem überaus vermögenden Menschen machen. Bild: AP

Die Zahl mit 19 Stellen

Die Chancen, dass die beiden reichen Männer ihr Geld behalten können, ist gross. Denn die Aussichten, dass jemand das komplette Tableau richtig tippt, sind verschwindend klein. Sie stehen bei – Achtung, es folgt gleich eine äusserst lange Zahl – 1 zu 9'223'372'036'854'775'808. Eine Zahl dieser Grössenordnung nennt man übrigens Quantillion.

Weil es an die Unmöglichkeit grenzt, dass ein Tipper eine derart goldene Nase besitzt, haben Buffett und Gilbert den Gabentempel präventiv erweitert. Schafft niemand den perfekten Tipp, erhalten die 20 Spieler mit den meisten richtigen Vorhersagen jeweils 100'000 Dollar.



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