Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
RETRANSMITTING FOR IMPROVED QUALITY In this image made with a fisheye lens, Florida Panthers hockey fans watch game  action against the New Jersey Devils during the first period of a NHL hockey game in Sunrise, Fla., Saturday, Oct. 11, 2014. (AP Photo/J Pat Carter)

Halbleere Ränge BB&T Center in Sunrise, Florida. Bild: J Pat Carter/AP/KEYSTONE

Leere Ränge in der besten Liga der Welt

Stellen Sie sich vor, es ist NHL und niemand geht hin



Spektakel, Show und scharfe Schüsse – die NHL ist eine Liga der Superlative und der Bubentraum eines jeden Hockey-Spielers. Wer will schon nicht regelmässig vor ausverkauftem Haus in den grössten Arenen der Welt auftreten? Doch das ist längst nicht überall so.

Streamers drop from the ceiling as hockey fans celebrate the Rangers 1-0 win over the Montreal Canadiens in Game 6 of the NHL hockey Stanley Cup playoffs Eastern Conference finals, Thursday, May 29, 2014, in New York. (AP Photo/Frank Franklin II)

Solche Bilder sind wir uns aus der NHL gewohnt. Bild: Frank Franklin II/AP/KEYSTONE

Die Liebe der Sportfans in Florida zu ihren Panthers verwelkt immer mehr. Schon nach der Partie gegen die New Jersey Devils gab es Diskussionen um den Zuschaueraufmarsch. Nur 11'419 Fans kamen ins BB&T Center in Sunrise, nördlich von Miami.

Die Diskussionen werden sich noch verschärfen: Am Montag – es war mit Columbus Day gar ein nationaler Feiertag – strömten gegen die Ottawa Senators gar nur 7311 Zuschauer in die am südlichsten gelegene Hockey-Arena der NHL. Ein neuer Minusrekord: Bisher lag der Tiefstwert bei 10'063 Zuschauern und datierte vom 31. Oktober 2007. 

Beim Aufwärmen ist die Halle leer

Nicht alle sind am Hot-Dog-Stand

Noch eine Perspektive

Der Zuschauerschnitt in Süd-Florida nimmt seit Jahren ab. 2010 verringerte der Verein deshalb die Kapazität der Arena von 19'250 auf 17'040 Zuschauer, indem man die obersten Ränge mit Tüchern abdeckte. Zum Start der neuen Saison wurden gar noch zusätzliche Vorhänge im Stadion installiert.

Genützt hat's nichts: Die Atmosphäre bei der Partie gegen die Ottawa Senators war gespenstig. Die Spieler sind sich der Problematik bewusst. «Ich konzentriere mich auf meinen Job, aber wenn wir mehr Leute auf die Ränge bringen wollen, dann müssen wir beginnen, ein paar Spiele zu gewinnen», sagt Stargoalie Roberto Luongo.

Bild

Prickelnd ist die Atmosphäre für die Spieler nicht. bild: getty images north america

Bringt Nummer-1-Pick die Wende?

Neben den nicht gerade hockeybegeisterten «Floridians» ist die sportliche Misere der Grund für die leeren Ränge. Erst viermal haben sich die Panthers seit ihrer Gründung 1993 für die Playoffs qualifiziert.

Doch in dieser Saison sollte es sportlich aufwärts gehen. Verteidiger Aaron Ekblad, Nummer-1-Pick im Draft 2014, soll die Panthers zusammen mit dem jungen finnischen Topstürmer Aleksander Barkov wieder nach oben führen. Unterstützung erhalten die Youngsters von Jussi Jokinen und den beiden früheren Stanley-Cup-Siegern Willie Mitchell und Dave Bolland.

SUNRISE, FL - OCTOBER 13: Aaron Ekblad #5 of the Florida Panthers skates prior to the game against the Ottawa Senators at the BB&T Center on October 13, 2014 in Sunrise, Florida.   Joel Auerbach/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==

Aaron Ekblad ist der grosse Hoffnungsträger in Südflorida. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Zwar geht es in Florida meist etwas länger. Aber kommen die Siege, dann kommt auch das Publikum. Momentan sieht es allerdings nicht danach aus. Die ersten drei Spiele haben die Panthers allesamt verloren.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Patrik Stefan und die Mutter aller verpassten Treffer ins leere Tor

4. Januar 2007: Was für ein Drama! Die Dallas Stars stehen dem Sieg gegen die Edmonton Oilers so nah. Doch weil Patrik Stefan aus zwei Metern das leere Tor verfehlt, erhalten die Oilers eine allerletzte Chance – und die nutzen sie.

Die NHL-Partie zwischen den Dallas Stars und den Edmonton Oilers ist entschieden: Die Stars führen 5:4 und Patrik Stefan kann vierzehn Sekunden vor dem Ende mit dem Puck an der Stockschaufel aufs leere Tor ziehen.

Drei Sekunden lang weiss jeder im Stadion: Jetzt fällt das 6:4 und damit die Entscheidung. Doch als die drei Sekunden vorbei sind, ist auch der Puck am Tor vorbei und die Oilers können noch ein letztes Mal angreifen.

Und es geschieht tatsächlich, was niemand mehr für möglich gehalten …

Artikel lesen
Link zum Artikel